Zirkulin Magen-Pastillen

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Wichtige Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Anwendung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Zirkulin Magen-Pastillen.
Wirkstoff: Calciumcarbonat. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von Sodbrennen und s?urebedingten Magenbeschwerden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke!


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R ANWENDER

Zirkulin Magen-Pastillen 500 mg/Lutschtabletten zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ?ber 12 Jahren
Wirkstoff: Calciumcarbonat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgf?ltig durch, denn sie enth?lt wichtige Informationen f?r Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erh?ltlich. Um einen bestm?glichen Behandlungserfolg zu erzielen, m?ssen Magen-Pastillen jedoch vorschriftsm??ig angewendet werden.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m?chten Sie diese sp?ter nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat ben?tigen.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 14 Tagen keine Besserung eintritt, m?ssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn eine der aufgef?hrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr?chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:
  1. WAS SIND MAGEN-PASTILLEN UND WOF?R WERDEN SIE ANGEWENDET?
  2. WAS M?SSEN SIE VOR DER EINNAHME VON MAGEN-PASTILLEN BEACHTEN?
  3. WIE SIND MAGEN-PASTILLEN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
  5. WIE SIND MAGEN-PASTILLEN AUFZUBEWAHREN?
  6. WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS SIND MAGEN-PASTILLEN UND WOF?R WERDEN SIE ANGEWENDET?

Magen-Pastillen sind ein Antazidum. Anwendungsgebiet: Zur symptomatischen Behandlung von Sodbrennen und s?urebedingten Magenbeschwerden.

2. WAS M?SSEN SIE VOR DER EINNAHME VON MAGEN-PASTILLEN BEACHTEN?

Magen-Pastillen d?rfen nicht eingenommen werden bei:
  • zu hohen Calciumkonzentrationen im Blut oder im Urin.
  • l?ngerer Ruhigstellung von Gliedma?en (Immobilisation).
  • calciumhaltigen Nierensteinen oder Verkalkung der Niere.
  • ?berempfindlichkeit gegen?ber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.


Wann d?rfen Sie Magen-Pastillen erst nach R?cksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?
  • wenn Ihre Nierenfunktion eingeschr?nkt ist.
  • wenn Ihr Arzt bei Ihnen eine erniedrigte Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphat?mie) festgestellt hat.
  • fragen Sie Ihren Arzt auch um Rat, wenn in Ihrer Familie calciumhaltige Nierensteine vorgekommen sind.


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Magen-Pastillen ist erforderlich:
  • Wenn Sie Magen-Pastillen einnehmen, sollten Sie auf die COIaum- und Alkaliaufnahme aus anderen Quellen (Nahrungserg?nzungsmittel, angereicherte Lebensmittel oder andere Arzneimittel) achten. Hohe Dosen an Calcium zusammen mit alkalischen Substanzen (wie Karbonaten) k?nnen zu einem Milch-Alkali-Syndrom mit zu hohem Calciumgehalt im Blut, Anstieg des Blut-pH-Wertes (metabolischer Alkalose), Nierenversagen und Weichteilverkalkung f?hren. Bei Einnahme hoher Dosen sollte Ihr Arzt den Calciumspiegel im Blut und Urin kontrollieren.
  • L?nger anhaltende oder wiederkehrende Magenbeschwerden k?nnen Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, wie z.B. ein Magen- oder Zw?lffingerdarmgeschw?r. Nehmen Sie Magen-Pastillen daher ohne ?rztliche Untersuchung nicht l?nger als 14 Tage ein.
  • Suchen Sie bei Auftreten von Teerstuhl, Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrechen von Blut unverz?glich einen Arzt auf.
  • Durch die Einnahme von Magen-Pastillen erh?ht sich die Ausscheidung von Calcium im Urin. Dadurch wird auch die Neigung zur Ausf?llung von Calciumsalzen und unter Umst?nden zur Bildung von Steinen in Niere und Harnblase gesteigert. Dies k?nnen Sie durch eine reichliche Zufuhr von Fl?ssigkeit vermeiden.
  • Wenn Sie unter eingeschr?nkter Nierenfunktion leiden, sollten Magen-Pastillen nur unter laufender ?rztlicher ?berwachung der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin angewandt werden.
  • Wenn Sie hohe Dosen Magen-Pastillen und zus?tzlich Vitamin D einnehmen, sollte Ihr Arzt den Serum-Calciumspiegel und die Nierenfunktion ?berwachen, da die Gefahr zu hoher Calciumkonzentrationen im Blut (Hyperkalz?mie) besteht, der eine St?rung der Nierenfunktion folgen kann.


Bei Einnahme von Magen-Pastillen mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Magen-Pastillen?
  • Vitamin D steigert die Wirkung von MagenPastillen (Resorptionssteigerung).
  • Bestimmte harntreibende Mittel (Diuretika vom Thiazid-Typ) vermindern die Calciumausscheidung. Bei gleichzeitiger Einnahme von Magen-Pastillen und solchen Arzneimitteln sollte Ihr Arzt deshalb den Serum-Calcium-Spiegel regelm??ig ?berwachen.


Wie beeinflussen Magen-Pastillen die Wirkung von anderen Arzneimitteln?
  • Wenn durch die Einnahme von Magen-Pastillen der Calcium-Blutspiegel steigt, wird die Empfindlichkeit gegen?ber bestimmten Arzneimitteln, die die Herzkraft steigern (herzwirksame Glykoside) erh?ht und das Risiko von Herzrhythmusst?rungen gesteigert. Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit herzwirksamen Glykosiden und Calcium sollten mittels EKG und Kontrolle der Serum-Calciumspiegel ?berwacht werden.
  • Die Resorption und damit auch die Wirksamkeit von verschiedenen Antibiotika wie z.B. Tetracyclinen, Chinolonen, einigen Cefalosporinen sowie vielen anderen Arzneimitteln (z.B. dem Pilzmittel Ketoconazol, Eisen-, Natriumfluorid-, Estramustin-, Bisphosphonatpr?paraten) wird durch die gleichzeitige Einnahme von Magen-Pastillen vermindert. Zwischen der Einnahme von Magen-Pastillen und der Einnahme anderer Pr?parate sollte daher in der Regel ein Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden.
  • Calciumsalze vermindern die Aufnahme von Phosphat durch Bildung von schwer l?slichen Salzen.


Bei Einnahme/Anwendung von Magen-Pastillen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr?nken:
Bitte beachten Sie, dass Milchprodukte einen hohen Calciumgehalt haben. Ein Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten. Dies sollte bei der Einnahme von Magen-Pastillen ber?cksichtigt werden. Wechselwirkungen k?nnen auch mit Nahrungsmitteln auftreten die Oxals?ure, Phytins?ure oder Phosphate enthalten, wie z.B. Spinat, Rhabarber, Getreideprodukte.

Kinder:
Da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, sollen Magen-Pastillen bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Schwangerschaft:
Falls Sie schwanger sind, sollten Sie vor der Einnahme von Magen-Pastillen Ihren Arzt kontaktieren.

Stillzeit:
Falls Sie Ihr Kind stillen, sollten Sie vor der Einnahme von Magen-Pastillen Ihren Arzt kontaktieren.

Verkehrst?chtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsma?nahmen erforderlich.

Wichtige Warnhinweise ?ber bestimmte Bestandteile von Magen-Pastillen:
Dieses Arzneimittel enth?lt Sucrose (Zucker). Bitte nehmen Sie Magen-Pastillen daher erst nach R?cksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr?glichkeit gegen?ber bestimmten Zuckern leiden.

3. WIE SIND MAGEN-PASTILLEN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Magen-Pastillen immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Art der Anwendung:
Zum Lutschen. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die ?bliche Dosis: Lutschen Sie beim Auftreten von Beschwerden 1 bis 2 Magen-Pastillen. Eine t?gliche Dosis von 6 bis 8 Magen-Pastillen sollten Sie nicht ?berschreiten.

Wie lange sollten Sie Magen-Pastillen einnehmen?
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung. Nehmen Sie Magen-Pastillen ohne ?rztlichen Rat nicht l?nger als 14 Tage ein.

Was m?ssen Sie noch beachten?
Die Einnahme anderer Arzneimittel sollte in der Regel mindestens zwei Stunden vor oder nach der Einnahme von Magen-Pastillen erfolgen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Magen-Pastillen zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie eine gr??ere Menge Magen-Pastillen eingenommen haben, als Sie sollten (beabsichtigte oder versehentliche ?berdosierung)?
Eine ?berdosierung ist in der Regel folgenlos. Wenn Beschwerden auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?

Wie alle Arzneimittel k?nnen Magen-Pastillen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m?ssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H?ufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
Sehr h?ufig:mehr als 1 Behandelter von 10
H?ufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:H?ufigkeit auf Grundlage der verf?gbaren Daten nicht absch?tzbar.


M?gliche Nebenwirkungen:
  • Nach der Einnahme von Magen-Pastillen k?nnen selten Verstopfung, Bl?hungen, ?belkeit, Bauchschmerzen und Durchfall auftreten.
  • Selten k?nnen Juckreiz, Nesselsucht und Hautausschlag auftreten.
  • Durch eine vermehrte Calciumausscheidung im Urin kann eine Steinbildung beg?nstigt werden.
  • Bei Nierenschw?che (Niereninsuffizienz) und langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zu einem erh?hten Calciumgehalt des Blutes (Hyperkalz?mie), zu einer vermehrten Calciumausscheidung im Urin (Hyperkalziurie), einem ?berschuss an Alkali im Blut (metabolische Alkalose) und Phosphatverarmung kommen.


Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k?nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f?r Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k?nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ?ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf?gung gestellt werden.

5. WIE SIND MAGEN-PASTILLEN AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich aufbewahren. Sie d?rfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. Beh?ltnis angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Magen-Pastillen enthalten:
Der Wirkstoff ist: 1 Lutschtablette enth?lt 500 mg Calciumcarbonat. Die sonstigen Bestandteile sind: Sucrose (Zucker), Talkum, Maisst?rke, Stearins?ure, hochdisperses Siliciumdioxid, Gelatine, Dextrin, Pfefferminz?l, Arabisches Gummi, spr?hgetrocknet, Polysorbat 20.

Inhalt der Packung:
Magen-Pastillen sind in Packungen mit 10, 40 und 90 Lutschtabletten erh?ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer/Hersteller:
roha arzneimittel GmbH
Rockwinkeler Heerstra?e 100
28355 Bremen
Telefon: 0421 -2579-0
Telefax: 0421-2579 300

Vertrieb:
Zirkulin Naturheilmittel GmbH
Rockwinkeler Heerstra?e 9
28355 Bremen
Telefon: 0421-254208
Telefax: 0421 -2579 301

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im Februar 2016.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 02/2018

Dosierung

PersonenkreisJugendliche ab 12 Jahren und ErwachseneEinzeldosis1-2 TablettenGesamtdosis6-8 Tabletten pro TagZeitpunktbei Auftreten von Beschwerden

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztliche Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 14 Tage einnehmen.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Erhöhte Kalziumwerte
- Längere Ruhigstellung von Gliedmaßen (Immobilisation)
- Kalkablagerungen in der Niere
- Neigung zur Bildung von kalziumhaltigen Nierensteinen
- Phosphatmangel
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Ablagerung von Kalzium im Gewebe
- Nierensteine

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wechselwirkungen

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Calciumionen haben entscheidende Bedeutung bei der Aktivierung biologischer Systeme. Ein Mangel an Calcium im Blut erhöht, ein Überschuss dagegen vermindert die neuromuskuläre Erregbarkeit. Orale Calciumzufuhr fördert die Remineralisation des Skeletts bei Calciummangel. Zusätzlich bindet und neutralisiert der Wirkstoff Magensäure. Das Kalzium bildet mit Magensäure schwer lösliche Salze, die über den Stuhlgang ausgeschieden werden. Derart wirkt der Stoff gegen Sodbrennen, Aufstoßen und andere säurebedingte Magenbeschwerden. Zudem verringert sich die Gefahr, dass infolge einer Übersäuerung Geschwüre im Magen-Darm-Bereich auftreten.

Zusammensetzung

Bezugsangabe:
1 Tablette

Stoffe
500 mg Calciumcarbonat, 200,22 mg Calcium-Ion, + Saccharose, + Talkum, + Maisstärke, + Stearinsäure, + Siliciumdioxid, hochdisperses, + Gelatine, + Dextrin, + Pfefferminzöl, + Arabisches Gummi, sprühgetrocknet, + Polysorbat 20

Pflichtangaben

Wirkstoff: Calciumcarbonat. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von Sodbrennen und s?urebedingten Magenbeschwerden.