Loperamid akut-1A Pharma

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Wichtige Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Anwendung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Loperamid akut - 1 A Pharma 2 mg Hartkapseln.
Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchf?llen f?r Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, sofern keine urs?chliche Therapie zur Verf?gung steht.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke!


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R DEN ANWENDER

Loperamid akut - 1 A Pharma 2 mg Hartkapseln zur Anwendung bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen
Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgf?ltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enth?lt wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m?chten Sie diese sp?ter nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat ben?tigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 2 Tagen nicht besser oder gar schlechter f?hlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST LOPERAMID AKUT &mdash, 1 A PHARMA UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON LOPERAMID AKUT &mdash, 1 A PHARMA BEACHTEN?
  3. WIE IST LOPERAMID AKUT &mdash, 1 A PHARMA EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
  5. WIE IST LOPERAMID AKUT &mdash, 1 A PHARMA AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST LOPERAMID AKUT - 1 A PHARMA UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?

Loperamid akut - 1 A Pharma ist ein Mittel gegen Durchfall. Zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchf?llen f?r Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, sofern keine urs?chliche Therapie zur Verf?gung steht. Eine ?ber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter ?rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON LOPERAMID AKUT - 1 A PHARMA BEACHTEN?

Loperamid akut - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Loperamidhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • von Kindern unter 12 Jahren (siehe auch ",Was ist bei Kindern zu ber?cksichtigen?",).
  • wenn Sie an Zust?nden, bei denen eine Verlangsamung der Darmt?tigkeit zu vermeiden ist, z.B. aufgetriebener Leib, Verstopfung und Darmverschluss, leiden. Loperamid akut &mdash, 1 A Pharma muss bei Auftreten von Verstopfung (Obstipation), aufgetriebenem Leib oder Darmverschluss (Ileus) sofort abgesetzt werden.
  • wenn Sie an Durchf?llen, die mit Fieber und/oder blutigem Stuhl einhergehen, leiden.
  • wenn Sie an Durchf?llen, die w?hrend oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten, leiden.
  • wenn Sie an chronischen Durchfallerkrankungen leiden (diese Erkrankungen d?rfen nur nach ?rztlicher Verordnung mit Loperamidhydrochlorid behandelt werden.).
  • wenn Sie an einem akuten Schub einer Colitis ulcerosa (geschw?rige Dickdarmentz?ndung) leiden.


Loperamid akut - 1 A Pharma darf nur nach ?rztlicher Verordnung eingenommen werden, wenn eine Lebererkrankung besteht oder durchgemacht wurde, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verz?gert und das Risiko von Nebenwirkungen erh?ht sein kann.

Was ist bei Kindern zu ber?cksichtigen?
Kinder unter 2 Jahren d?rfen nicht mit loperamidhaltigen Arzneimitteln behandelt werden. Kinder zwischen 2 und 12 Jahren d?rfen nur nach ?rztlicher Verordnung mit loperamidhaltigen Arzneimitteln behandelt werden. Aufgrund des hohen Wirkstoffgehalts ist Loperamid akut - 1 A Pharma f?r diese Altersgruppe nicht geeignet. Hierf?r stehen nach ?rztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verf?gung.

Warnhinweise und Vorsichtsma?nahmen:
Nehmen Sie dieses Produkt nicht f?r einen anderen als den vorgesehenen Zweck (siehe Abschnitt 1) ein und nehmen Sie niemals mehr als die empfohlene Menge (siehe Abschnitt 3) ein. Bei Patienten, die zu viel Loperamid, den Wirkstoff in Loperamid akut - 1 A Pharma, eingenommen hatten, wurden schwerwiegende Herzprobleme (u.a. ein schneller oder unregelm??iger Herzschlag) beobachtet.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Loperamid akut - 1 A Pharma einnehmen:
  • wenn Sie AIDS haben und zur Durchfallbehandlung Loperamid akut &mdash, 1 A Pharma einnehmen. Sie sollten bei den ersten Anzeichen eines aufgetriebenen Leibes die Einnahme von Loperamid akut &mdash, 1 A Pharma beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Es liegen Einzelberichte zu Verstopfung mit einem erh?hten Risiko f?r eine schwere entz?ndliche Erweiterung des Dickdarms (toxisches Megacolon) bei AIDS&mdash,Patienten vor. Diese litten unter einer durch virale und bakterielle Erreger verursachten infekti?sen Dickdarmentz?ndung (Colitis) und wurden mit Loperamidhydrochlorid behandelt.
  • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden.


Achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von Fl?ssigkeiten und Salzen (Elektrolyten). Dies ist die wichtigste Behandlungsma?nahme bei Durchfall, da es dabei zu gro?en Fl?ssigkeits- und Salzverlusten kommen kann. Dies gilt insbesondere f?r Kinder. Loperamid akut - 1 A Pharma f?hrt zu einer Beendigung des Durchfalls, wobei die Ursache nicht behoben wird. Wenn m?glich, sollte auch die Ursache behandelt werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt. Die empfohlene Dosierung von Loperamid akut - 1 A Pharma und die Anwendungsdauer von 2 Tagen d?rfen nicht ?berschritten werden, weil schwere Verstopfungen auftreten k?nnen. Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit Loperamid akut - 1 A Pharma weiterhin besteht, muss Loperamid akut - 1 A Pharma abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

Einnahme von Loperamid akut - 1 A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k?rzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor allem dann, wenn Sie einen oder mehrere der folgenden Wirkstoffe regelm??ig oder auch gelegentlich einnehmen m?ssen:
  • Ritonavir (Mittel zur Behandlung einer HIV&mdash,Infektion).
  • Itraconazol, Ketoconazol (Mittel zur Behandlung einer Pilzinfektion).
  • Chinidin (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusst?rungen).
  • Gemfibrozil (Mittel zur Behandlung erh?hter Blutfette).
  • Desmopressin (Mittel zur Behandlung von vermehrtem Harnlassen).


Es ist zu erwarten, dass Arzneimittel mit einem ?hnlichen Wirkmechanismus wie Loperamid akut - 1 A Pharma dessen Wirkung verst?rken k?nnen und Arzneimittel, die die Magen-Darm-Passage beschleunigen, dessen Wirkung vermindern k?nnen.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Auch wenn bei einer begrenzten Anzahl von Frauen (ca. 800), die w?hrend der Schwangerschaft den Wirkstoff von Loperamid akut - 1 A Pharma einnahmen, keine eindeutigen Hinweise auf eine fruchtsch?digende Wirkung gefunden wurden, sollten Sie Loperamid akut - 1 A Pharma in der Schwangerschaft nicht einnehmen.

Stillzeit:
Da geringe Mengen des Wirkstoffs von Loperamid akut - 1 A Pharma in die Muttermilch ?bergehen k?nnen, sollten Sie Loperamid akut - 1 A Pharma in der Stillzeit nicht einnehmen.

Verkehrst?chtigkeit und F?higkeit zum Bedienen von Maschinen:
Bei Durchf?llen oder als Folge der Einnahme von Loperamid akut - 1 A Pharma kann es zu Schwindel, M?digkeit und Schl?frigkeit kommen. Daher ist im Stra?enverkehr und bei der Arbeit mit Maschinen Vorsicht angeraten.

Loperamid akut - 1 A Pharma enth?lt Lactose:
Bitte nehmen Sie Loperamid akut - 1 A Pharma erst nach R?cksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr?glichkeit gegen?ber bestimmten Zuckern leiden.

3. WIE IST LOPERAMID AKUT - 1 A PHARMA EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis betr?gt:

AlterErstdosisWiederholungsdosisTagesh?chstdosis
Jugendliche ab 12 Jahren1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)4 Hartkapseln (= 8 mg Loperamidhydrochlorid)
Erwachsene2 Hartkapseln (= 4 mg Loperamidhydrochlorid)1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)6 Hartkapseln (= 12 mg Loperamidhydrochlorid)


Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchf?llen erfolgt die Einnahme der Erstdosis. Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wiederholungsdosis eingenommen werden. Die empfohlene Tagesh?chstdosis darf nicht ?berschritten werden.

Kinder unter 12 Jahren:
Loperamid akut - 1 A Pharma ist f?r Kinder unter 12 Jahren wegen des hohen Wirkstoffgehalts nicht geeignet. Hierf?r stehen nach ?rztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verf?gung.

Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Hartkapseln unzerkaut mit ausreichend Fl?ssigkeit (z.B. mit einem Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung:
Nehmen Sie Loperamid akut - 1 A Pharma ohne ?rztlichen Rat nicht l?nger als 2 Tage ein. Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit Loperamid akut - 1 A Pharma weiterhin besteht, muss Loperamid akut - 1 A Pharma abgesetzt werden und ein Arzt aufgesucht werden. Eine ?ber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit loperamidhaltigen Arzneimitteln darf nur unter ?rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Loperamid akut - 1 A Pharma zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine gr??ere Menge von Loperamid akut - 1 A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten:
Wenn Sie zu viel von Loperamid akut - 1 A Pharma eingenommen haben, holen Sie bitte unbedingt den Rat eines Arztes ein oder wenden Sie sich an ein Krankenhaus. Folgende Symptome k?nnen auftreten: erh?hte Herzfrequenz, unregelm??iger Herzschlag, ?nderungen Ihres Herzschlags (diese Symptome k?nnen potenziell schwerwiegende, lebensbedrohliche Folgen haben), Muskelsteifheit, unkoordinierte Bewegungsabl?ufe, Schl?frigkeit, Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder schwache Atmung. Kinder reagieren st?rker auf gro?e Mengen von Loperamid akut - 1 A Pharma als Erwachsene. Falls ein Kind zu viel einnimmt oder eines der oben genannten Symptome zeigt, rufen Sie sofort einen Arzt.

Hinweise f?r den Arzt:
Als Zeichen einer ?berdosierung von Loperamidhydrochlorid (einschlie?lich einer relativen ?berdosierung aufgrund einer hepatischen Dysfunktion) k?nnen ZNS-Depression wie Stupor (Starrezustand des K?rpers), Miosis (Pupillenverengung) und erh?hter Muskeltonus sowie Verstopfung und Ileus auftreten. Die Behandlung richtet sich nach den ?berdosierungserscheinungen und dem Krankheitsbild. Unter ?rztlicher Verlaufsbeobachtung kann versuchsweise der Opioidantagonist Naloxon als Gegenmittel eingesetzt werden. Da Loperamid eine l?ngere Wirkungsdauer als Naloxon hat, kann die wiederholte Gabe von Naloxon angezeigt sein. Der Patient sollte daher engmaschig ?ber mindestens 48 Stunden ?berwacht werden, um ein m?gliches (Wieder-) Auftreten von ?berdosierungserscheinungen zu erkennen. Um noch im Magen vorhandene Wirkstoffreste zu entfernen, kann gegebenenfalls eine Magensp?lung durchgef?hrt werden.

Wenn Sie die Einnahme von Loperamid akut - 1 A Pharma vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m?ssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H?ufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
Sehr h?ufig:mehr als 1 Behandelter von 10
H?ufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:H?ufigkeit auf Grundlage der verf?gbaren Daten nicht absch?tzbar.


M?gliche Nebenwirkungen:
Daten aus klinischen Pr?fungen: Die in klinischen Studien am h?ufigsten berichteten unerw?nschten Wirkungen waren Verstopfung, Bl?hungen, Kopfschmerzen, ?belkeit und Schwindel. Folgende Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien beobachtet:

H?ufig:
  • Verstopfung, ?belkeit, Bl?hungen
  • Schwindel, Kopfschmerzen


Gelegentlich:
  • Schmerzen und Beschwerden im Magen&mdash,Darm&mdash,Bereich, Mundtrockenheit
  • Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen
  • Verdauungsst?rungen
  • Hautausschlag


Selten:
  • aufgebl?hter Bauch


Folgende Nebenwirkungen wurden nach der Markteinf?hrung beobachtet:
Schl?frigkeit, ?berempfindlichkeitsreaktionen, anaphylaktische Reaktionen (einschlie?lich anaphylaktischer Schock), anaphylaktoide Reaktionen, Bewusstlosigkeit, Starrezustand des K?rpers, Bewusstseinstr?bung, erh?hte Muskelspannung, Muskelsteifigkeit, Koordinationsst?rungen, Pupillenverengung, Darmverschluss (Ileus, einschlie?lich paralytischer Ileus), Erweiterung des Dickdarms (Megacolon, einschlie?lich toxisches Megacolon), Zungenbrennen, blasenbildende Hauterkrankungen (einschlie?lich Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme), Schwellung von Haut oder Schleimh?uten durch Fl?ssigkeitsansammlung im Gewebe (Angio?dem), Nesselsucht, Juckreiz, Harnverhalt, M?digkeit.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k?nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f?r Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k?nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ?ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf?gung gestellt werden.

5. WIE IST LOPERAMID AKUT - 1 A PHARMA AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich auf. Sie d?rfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach \"verwendbar bis\" angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. F?r dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Loperamid akut - 1 A Pharma enth?lt:
Der Wirkstoff ist Loperamidhydrochlorid. 1 Hartkapsel enth?lt 2 mg Loperamidhydrochlorid. Die sonstigen Bestandteile sind: Gelatine, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Maisst?rke, Talkum, Eisen(III)-hydroxid-oxid (E 172), Eisen(II,III)-oxid (E 172), Patentblau V (E 131), Titandioxid (E 171).

Wie Loperamid akut - 1 A Pharma aussieht und Inhalt der Packung:
Loperamid akut - 1 A Pharma sind Hartgelatinekapseln, Oberteil: dunkelgr?n opak, Unterteil: grau opak. Packungen mit 10 Hartkapseln.

Pharmazeutischer Unternehmer:
1 A Pharma GmbH
Keltenring 1 + 3
82041 Oberhaching
Telefon: (089) 6138825-0

Hersteller:
Salutas Pharma GmbH
Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im Mai 2017.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 01/2020

Dosierung

PersonenkreisJugendliche ab 12 JahrenEinzeldosis1 KapselGesamtdosis1-4 mal täglichZeitpunktnach jedem ungeformten StuhlTxtFolgedosis:

PersonenkreisErwachseneEinzeldosis1 KapselGesamtdosis1-6 mal täglichZeitpunktnach jedem ungeformten StuhlTxtFolgedosis:

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Verstopfungen, Darmverschluss, Teilnahmslosigkeit, Schläfrigkeit, Krämpfen sowie zu schweren Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Erkrankungen mit verlangsamter Darmtätigkeit
- Darmverschluss
- Verstopfung, evtl. auch andere Zustände, bei denen eine weitere Verlangsamung der Darmtätigkeit zu vermeiden ist, z.B. bei starken Blähungen
- Blähung
- Darmentzündung im Zusammenhang mit Antibiotika-Therapie
- Durch Bakterien verursachte Entzündung des Dick- und Dünndarms (bakterielle Enterokolitis)
- Chronische Durchfälle
- Colitis ulcerosa, akuter Schub
- Lebererkrankungen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  - Übelkeit
  - Erbrechen
  - Blähungen
  - Verstopfung
  - Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Schwindel
- Hautausschlag
- Schmerzen im Oberbauch

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Alpha-Gal-Allergie (Allergie gegen rotes Fleisch)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wechselwirkungen

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift direkt an Rezeptoren im Darmbereich an. So kann er Darmbewegungen, die den Darminhalt weitertransportieren teilweise verhindern und damit den Stuhldrang und die Stuhlfrequenz reduzieren. Zusätzlich bewirkt Loperamid im Enddarmbereich eine Muskelanspannung des Schließmuskels.

Zusammensetzung

Bezugsangabe:
1 Kapsel

Stoffe
2 mg Loperamid hydrochlorid, 1,86 mg Loperamid, + Gelatine, + Lactose-1-Wasser, 121 mg Lactose, + Magnesium stearat (pflanzlich), + Maisstärke, + Talkum, + Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz, + Eisen(II,III)-oxid, + Patentblau V, + Titandioxid

Pflichtangaben

Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchf?llen f?r Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, sofern keine urs?chliche Therapie zur Verf?gung steht.