Loperamid akut-1A Pharma

Inhalt
10 St
PZN
01338066
Hersteller
Rezeptpflichtig
Nein
1,53 € *
Inhalt: 10 Stck, (0,15 € / 1 St.)

*inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort lieferbar

  • 01338066

Wichtige Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Anwendung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Loperamid akut - 1 A Pharma 2 mg Hartkapseln.
Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von akuten DurchfÀllen fÌr Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, sofern keine ursÀchliche Therapie zur VerfÌgung steht.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke!


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Loperamid akut - 1 A Pharma 2 mg Hartkapseln zur Anwendung bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen
Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfÀltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthÀlt wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese spÀter nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fÃŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 2 Tagen nicht besser oder gar schlechter fÃŒhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST LOPERAMID AKUT &mdash, 1 A PHARMA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON LOPERAMID AKUT &mdash, 1 A PHARMA BEACHTEN?
  3. WIE IST LOPERAMID AKUT &mdash, 1 A PHARMA EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST LOPERAMID AKUT &mdash, 1 A PHARMA AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST LOPERAMID AKUT - 1 A PHARMA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Loperamid akut - 1 A Pharma ist ein Mittel gegen Durchfall. Zur symptomatischen Behandlung von akuten DurchfÀllen fÌr Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, sofern keine ursÀchliche Therapie zur VerfÌgung steht. Eine Ìber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter Àrztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON LOPERAMID AKUT - 1 A PHARMA BEACHTEN?

Loperamid akut - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Loperamidhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • von Kindern unter 12 Jahren (siehe auch ",Was ist bei Kindern zu berÃŒcksichtigen?",).
  • wenn Sie an ZustÀnden, bei denen eine Verlangsamung der DarmtÀtigkeit zu vermeiden ist, z.B. aufgetriebener Leib, Verstopfung und Darmverschluss, leiden. Loperamid akut &mdash, 1 A Pharma muss bei Auftreten von Verstopfung (Obstipation), aufgetriebenem Leib oder Darmverschluss (Ileus) sofort abgesetzt werden.
  • wenn Sie an DurchfÀllen, die mit Fieber und/oder blutigem Stuhl einhergehen, leiden.
  • wenn Sie an DurchfÀllen, die wÀhrend oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten, leiden.
  • wenn Sie an chronischen Durchfallerkrankungen leiden (diese Erkrankungen dÃŒrfen nur nach Àrztlicher Verordnung mit Loperamidhydrochlorid behandelt werden.).
  • wenn Sie an einem akuten Schub einer Colitis ulcerosa (geschwÃŒrige DickdarmentzÃŒndung) leiden.


Loperamid akut - 1 A Pharma darf nur nach Àrztlicher Verordnung eingenommen werden, wenn eine Lebererkrankung besteht oder durchgemacht wurde, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verzögert und das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sein kann.

Was ist bei Kindern zu berÃŒcksichtigen?
Kinder unter 2 Jahren dÌrfen nicht mit loperamidhaltigen Arzneimitteln behandelt werden. Kinder zwischen 2 und 12 Jahren dÌrfen nur nach Àrztlicher Verordnung mit loperamidhaltigen Arzneimitteln behandelt werden. Aufgrund des hohen Wirkstoffgehalts ist Loperamid akut - 1 A Pharma fÌr diese Altersgruppe nicht geeignet. HierfÌr stehen nach Àrztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur VerfÌgung.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Nehmen Sie dieses Produkt nicht fÃŒr einen anderen als den vorgesehenen Zweck (siehe Abschnitt 1) ein und nehmen Sie niemals mehr als die empfohlene Menge (siehe Abschnitt 3) ein. Bei Patienten, die zu viel Loperamid, den Wirkstoff in Loperamid akut - 1 A Pharma, eingenommen hatten, wurden schwerwiegende Herzprobleme (u.a. ein schneller oder unregelmÀßiger Herzschlag) beobachtet.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Loperamid akut - 1 A Pharma einnehmen:
  • wenn Sie AIDS haben und zur Durchfallbehandlung Loperamid akut &mdash, 1 A Pharma einnehmen. Sie sollten bei den ersten Anzeichen eines aufgetriebenen Leibes die Einnahme von Loperamid akut &mdash, 1 A Pharma beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Es liegen Einzelberichte zu Verstopfung mit einem erhöhten Risiko fÃŒr eine schwere entzÃŒndliche Erweiterung des Dickdarms (toxisches Megacolon) bei AIDS&mdash,Patienten vor. Diese litten unter einer durch virale und bakterielle Erreger verursachten infektiösen DickdarmentzÃŒndung (Colitis) und wurden mit Loperamidhydrochlorid behandelt.
  • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden.


Achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von FlÃŒssigkeiten und Salzen (Elektrolyten). Dies ist die wichtigste Behandlungsmaßnahme bei Durchfall, da es dabei zu großen FlÃŒssigkeits- und Salzverlusten kommen kann. Dies gilt insbesondere fÃŒr Kinder. Loperamid akut - 1 A Pharma fÃŒhrt zu einer Beendigung des Durchfalls, wobei die Ursache nicht behoben wird. Wenn möglich, sollte auch die Ursache behandelt werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt. Die empfohlene Dosierung von Loperamid akut - 1 A Pharma und die Anwendungsdauer von 2 Tagen dÃŒrfen nicht ÃŒberschritten werden, weil schwere Verstopfungen auftreten können. Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit Loperamid akut - 1 A Pharma weiterhin besteht, muss Loperamid akut - 1 A Pharma abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

Einnahme von Loperamid akut - 1 A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kÃŒrzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor allem dann, wenn Sie einen oder mehrere der folgenden Wirkstoffe regelmÀßig oder auch gelegentlich einnehmen mÃŒssen:
  • Ritonavir (Mittel zur Behandlung einer HIV&mdash,Infektion).
  • Itraconazol, Ketoconazol (Mittel zur Behandlung einer Pilzinfektion).
  • Chinidin (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen).
  • Gemfibrozil (Mittel zur Behandlung erhöhter Blutfette).
  • Desmopressin (Mittel zur Behandlung von vermehrtem Harnlassen).


Es ist zu erwarten, dass Arzneimittel mit einem Àhnlichen Wirkmechanismus wie Loperamid akut - 1 A Pharma dessen Wirkung verstÀrken können und Arzneimittel, die die Magen-Darm-Passage beschleunigen, dessen Wirkung vermindern können.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Auch wenn bei einer begrenzten Anzahl von Frauen (ca. 800), die wÀhrend der Schwangerschaft den Wirkstoff von Loperamid akut - 1 A Pharma einnahmen, keine eindeutigen Hinweise auf eine fruchtschÀdigende Wirkung gefunden wurden, sollten Sie Loperamid akut - 1 A Pharma in der Schwangerschaft nicht einnehmen.

Stillzeit:
Da geringe Mengen des Wirkstoffs von Loperamid akut - 1 A Pharma in die Muttermilch Ìbergehen können, sollten Sie Loperamid akut - 1 A Pharma in der Stillzeit nicht einnehmen.

VerkehrstÌchtigkeit und FÀhigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Bei DurchfÀllen oder als Folge der Einnahme von Loperamid akut - 1 A Pharma kann es zu Schwindel, MÃŒdigkeit und SchlÀfrigkeit kommen. Daher ist im Straßenverkehr und bei der Arbeit mit Maschinen Vorsicht angeraten.

Loperamid akut - 1 A Pharma enthÀlt Lactose:
Bitte nehmen Sie Loperamid akut - 1 A Pharma erst nach RÌcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer UnvertrÀglichkeit gegenÌber bestimmten Zuckern leiden.

3. WIE IST LOPERAMID AKUT - 1 A PHARMA EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis betrÀgt:

AlterErstdosisWiederholungsdosisTageshöchstdosis
Jugendliche ab 12 Jahren1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)4 Hartkapseln (= 8 mg Loperamidhydrochlorid)
Erwachsene2 Hartkapseln (= 4 mg Loperamidhydrochlorid)1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)6 Hartkapseln (= 12 mg Loperamidhydrochlorid)


Zu Beginn der Behandlung von akuten DurchfÀllen erfolgt die Einnahme der Erstdosis. Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wiederholungsdosis eingenommen werden. Die empfohlene Tageshöchstdosis darf nicht Ìberschritten werden.

Kinder unter 12 Jahren:
Loperamid akut - 1 A Pharma ist fÌr Kinder unter 12 Jahren wegen des hohen Wirkstoffgehalts nicht geeignet. HierfÌr stehen nach Àrztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur VerfÌgung.

Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Hartkapseln unzerkaut mit ausreichend FlÃŒssigkeit (z.B. mit einem Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung:
Nehmen Sie Loperamid akut - 1 A Pharma ohne Àrztlichen Rat nicht lÀnger als 2 Tage ein. Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit Loperamid akut - 1 A Pharma weiterhin besteht, muss Loperamid akut - 1 A Pharma abgesetzt werden und ein Arzt aufgesucht werden. Eine Ìber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit loperamidhaltigen Arzneimitteln darf nur unter Àrztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Loperamid akut - 1 A Pharma zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Loperamid akut - 1 A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten:
Wenn Sie zu viel von Loperamid akut - 1 A Pharma eingenommen haben, holen Sie bitte unbedingt den Rat eines Arztes ein oder wenden Sie sich an ein Krankenhaus. Folgende Symptome können auftreten: erhöhte Herzfrequenz, unregelmÀßiger Herzschlag, Änderungen Ihres Herzschlags (diese Symptome können potenziell schwerwiegende, lebensbedrohliche Folgen haben), Muskelsteifheit, unkoordinierte BewegungsablÀufe, SchlÀfrigkeit, Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder schwache Atmung. Kinder reagieren stÀrker auf große Mengen von Loperamid akut - 1 A Pharma als Erwachsene. Falls ein Kind zu viel einnimmt oder eines der oben genannten Symptome zeigt, rufen Sie sofort einen Arzt.

Hinweise fÃŒr den Arzt:
Als Zeichen einer Überdosierung von Loperamidhydrochlorid (einschließlich einer relativen Überdosierung aufgrund einer hepatischen Dysfunktion) können ZNS-Depression wie Stupor (Starrezustand des Körpers), Miosis (Pupillenverengung) und erhöhter Muskeltonus sowie Verstopfung und Ileus auftreten. Die Behandlung richtet sich nach den Überdosierungserscheinungen und dem Krankheitsbild. Unter Àrztlicher Verlaufsbeobachtung kann versuchsweise der Opioidantagonist Naloxon als Gegenmittel eingesetzt werden. Da Loperamid eine lÀngere Wirkungsdauer als Naloxon hat, kann die wiederholte Gabe von Naloxon angezeigt sein. Der Patient sollte daher engmaschig ÃŒber mindestens 48 Stunden ÃŒberwacht werden, um ein mögliches (Wieder-) Auftreten von Überdosierungserscheinungen zu erkennen. Um noch im Magen vorhandene Wirkstoffreste zu entfernen, kann gegebenenfalls eine MagenspÃŒlung durchgefÃŒhrt werden.

Wenn Sie die Einnahme von Loperamid akut - 1 A Pharma vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mÃŒssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende HÀufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
Sehr hÀufig:mehr als 1 Behandelter von 10
HÀufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:HÀufigkeit auf Grundlage der verfÌgbaren Daten nicht abschÀtzbar.


Mögliche Nebenwirkungen:
Daten aus klinischen PrÃŒfungen: Die in klinischen Studien am hÀufigsten berichteten unerwÃŒnschten Wirkungen waren Verstopfung, BlÀhungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel. Folgende Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien beobachtet:

HÀufig:
  • Verstopfung, Übelkeit, BlÀhungen
  • Schwindel, Kopfschmerzen


Gelegentlich:
  • Schmerzen und Beschwerden im Magen&mdash,Darm&mdash,Bereich, Mundtrockenheit
  • Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen
  • Verdauungsstörungen
  • Hautausschlag


Selten:
  • aufgeblÀhter Bauch


Folgende Nebenwirkungen wurden nach der MarkteinfÃŒhrung beobachtet:
SchlÀfrigkeit, Überempfindlichkeitsreaktionen, anaphylaktische Reaktionen (einschließlich anaphylaktischer Schock), anaphylaktoide Reaktionen, Bewusstlosigkeit, Starrezustand des Körpers, BewusstseinstrÃŒbung, erhöhte Muskelspannung, Muskelsteifigkeit, Koordinationsstörungen, Pupillenverengung, Darmverschluss (Ileus, einschließlich paralytischer Ileus), Erweiterung des Dickdarms (Megacolon, einschließlich toxisches Megacolon), Zungenbrennen, blasenbildende Hauterkrankungen (einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme), Schwellung von Haut oder SchleimhÀuten durch FlÃŒssigkeitsansammlung im Gewebe (Angioödem), Nesselsucht, Juckreiz, Harnverhalt, MÃŒdigkeit.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fÌr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fÌr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen Ìber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfÌgung gestellt werden.

5. WIE IST LOPERAMID AKUT - 1 A PHARMA AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fÌr Kinder unzugÀnglich auf. Sie dÌrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach \"verwendbar bis\" angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. FÌr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Loperamid akut - 1 A Pharma enthÀlt:
Der Wirkstoff ist Loperamidhydrochlorid. 1 Hartkapsel enthÀlt 2 mg Loperamidhydrochlorid. Die sonstigen Bestandteile sind: Gelatine, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), MaisstÀrke, Talkum, Eisen(III)-hydroxid-oxid (E 172), Eisen(II,III)-oxid (E 172), Patentblau V (E 131), Titandioxid (E 171).

Wie Loperamid akut - 1 A Pharma aussieht und Inhalt der Packung:
Loperamid akut - 1 A Pharma sind Hartgelatinekapseln, Oberteil: dunkelgrÃŒn opak, Unterteil: grau opak. Packungen mit 10 Hartkapseln.

Pharmazeutischer Unternehmer:
1 A Pharma GmbH
Keltenring 1 + 3
82041 Oberhaching
Telefon: (089) 6138825-0

Hersteller:
Salutas Pharma GmbH
Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ÃŒberarbeitet im Mai 2017.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 01/2020

Dosierung

PersonenkreisJugendliche ab 12 JahrenEinzeldosis1 KapselGesamtdosis1-4 mal täglichZeitpunktnach jedem ungeformten StuhlTxtFolgedosis:

PersonenkreisErwachseneEinzeldosis1 KapselGesamtdosis1-6 mal täglichZeitpunktnach jedem ungeformten StuhlTxtFolgedosis:

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Verstopfungen, Darmverschluss, Teilnahmslosigkeit, Schläfrigkeit, Krämpfen sowie zu schweren Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Erkrankungen mit verlangsamter Darmtätigkeit
- Darmverschluss
- Verstopfung, evtl. auch andere Zustände, bei denen eine weitere Verlangsamung der Darmtätigkeit zu vermeiden ist, z.B. bei starken Blähungen
- Blähung
- Darmentzündung im Zusammenhang mit Antibiotika-Therapie
- Durch Bakterien verursachte Entzündung des Dick- und Dünndarms (bakterielle Enterokolitis)
- Chronische Durchfälle
- Colitis ulcerosa, akuter Schub
- Lebererkrankungen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  - Übelkeit
  - Erbrechen
  - Blähungen
  - Verstopfung
  - Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Schwindel
- Hautausschlag
- Schmerzen im Oberbauch

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wechselwirkungen

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift direkt an Rezeptoren im Darmbereich an. So kann er Darmbewegungen, die den Darminhalt weitertransportieren teilweise verhindern und damit den Stuhldrang und die Stuhlfrequenz reduzieren. Zusätzlich bewirkt Loperamid im Enddarmbereich eine Muskelanspannung des Schließmuskels.

Zusammensetzung

Bezugsangabe:
1 Kapsel

Stoffe
2 mg Loperamid hydrochlorid, 1,86 mg Loperamid, + Gelatine, + Lactose-1-Wasser, 121 mg Lactose, + Magnesium stearat (pflanzlich), + Maisstärke, + Talkum, + Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz, + Eisen(II,III)-oxid, + Patentblau V, + Titandioxid

Pflichtangaben

Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von akuten DurchfÀllen fÌr Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, sofern keine ursÀchliche Therapie zur VerfÌgung steht.