Handelt es sich bei Ihrem Kassenrezept um ein herkömmliches Rezept oder ein E-Rezept?
E-RezeptNaraDex 2,5 mg
- PZN: 11311482
Wichtige Hinweise
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Anwendung
NaraDex 2,5 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Naratriptan (als Naratriptanhydrochlorid). Anwendungsgebiete: Akute Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migr?neanf?llen mit oder ohne Aura. Warnhinweis: Enth?lt Lactose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R DEN ANWENDER
NaraDex? 2,5 mg Filmtabletten, akute Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migr?neanf?llen mit oder ohne Aura zur Anwendung bei Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren
Wirkstoff: Naratriptan 2,5 mg
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgf?ltig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enth?lt wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m?chten Sie diese sp?ter nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat ben?tigen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
- Wenn Sie sich nach 2 Tagen nicht besser oder gar schlechter f?hlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Was in dieser Packungsbeilage steht:
- WAS IST NARADEX 2,5 MG UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
- WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON NARADEX 2,5 MG BEACHTEN?
- WIE IST NARADEX 2,5 MG EINZUNEHMEN?
- WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
- WIE IST NARADEX 2,5 MG AUFZUBEWAHREN?
- INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN.
1. WAS IST NARADEX 2,5 MG UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
NaraDex 2,5 mg enth?lt Naratriptan (als Naratriptanhydrochlorid), das zu einer Gruppe von so genannten Triptanen geh?rt (ebenfalls bekannt als 5-HT1-Rezeptoragonisten).
NaraDex 2,5 mg wird zur Behandlung von Migr?ne mit oder ohne Aura verwendet.
Migr?nesymptome k?nnen durch eine vor?bergehende Erweiterung der Blutgef??e im Kopf verursacht werden. Man nimmt an, dass NaraDex 2,5 mg diese Erweiterung der Blutgef??e vermindert. Das hilft dabei, dass die Kopfschmerzen vergehen und andere Symptome der Migr?ne gelindert werden, wie z.B. ein allgemeines Krankheitsgef?hl (?belkeit oder Erbrechen) sowie Licht- und L?rmempfindlichkeit.
2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON NARADEX 2,5 MG BEACHTEN?
NaraDex darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie allergisch gegen Naratriptan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie j?nger als 18 Jahre oder ?lter als 65 Jahre sind.
- wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben wie z.B. eine Verengung der Herzkranzgef??e (isch?mische Herzkrankheit) oder Brustschmerzen (Angina pectoris), oder wenn Sie bereits einen Herzinfarkt hatten.
- wenn Sie Durchblutungsst?rungen in Ihren Beinen haben, die krampfartige Schmerzen beim Gehen verursachen (periphere Gef??erkrankung).
- wenn Sie einen Schlaganfall hatten oder vor?bergehende Zust?nde von Minderdurchblutung im Gehirn (auch vor?bergehende isch?mische Attacke genannt).
- wenn Sie hohen Blutdruck haben. Sie k?nnen NaraDex einnehmen, wenn Ihr Bluthochdruck leicht erh?ht und gut eingestellt ist.
- wenn Sie schwere Nieren- oder Lebererkrankungen haben.
- zusammen mit anderen Migr?ne-Medikamenten, einschlie?lich solcher, die Ergotamin enthalten, oder mit vergleichbaren Medikamenten wie Methysergid, oder mit anderen Triptanen oder 5-HT1-Rezeptoragonisten.
Wenn eine dieser Gegenanzeigen auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie NaraDex nicht ein.
Warnhinweise und Vorsichtsma?nahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie NaraDex einnehmen.
Wenn Sie bestimmte weitere Risikofaktoren haben:
- wenn Sie ein starker Raucher sind oder wenn Sie sich einer Nikotinersatz-Therapie unterziehen, und besonders,
- wenn Sie ein Mann ?ber 40 Jahre sind oder
- wenn Sie eine Frau nach den Wechseljahren (Menopause) sind.
In sehr seltenen F?llen sind bei Patienten nach der Einnahme von NaraDex schwerwiegende Herzprobleme aufgetreten, ohne dass es vorher Anzeichen f?r eine Herzerkrankung gab.
Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, k?nnte das bedeuten, dass Sie ein erh?htes Risiko f?r das Auftreten einer Herzerkrankung haben. Daher informieren Sie Ihren Arzt, damit Ihre Herzfunktion ?berpr?ft werden kann, bevor Sie NaraDex einnehmen.
Wenn Sie allergisch auf sogenannte Sulfonamid-Antibiotika sind:
Wenn dies der Fall ist, k?nnten Sie ebenfalls allergisch auf NaraDex sein. Falls Sie wissen, dass Sie allergisch gegen ein Antibiotikum sind, aber nicht sicher sind, ob es sich um ein Sulfonamid handelt, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie NaraDex einnehmen.
Wenn Sie NaraDex h?ufig einnehmen:
Eine zu h?ufige Einnahme von NaraDex kann Ihre Kopfschmerzen verschlimmern. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies auf Sie zutrifft. Er wird Ihnen m?glicherweise das Absetzen von NaraDex empfehlen.
Wenn Sie nach der Einnahme von NaraDex Schmerzen oder Engegef?hl im Brustkorb f?hlen:
Diese k?nnen intensiv sein, gehen aber ?blicherweise schnell vor?ber. Falls sie nicht schnell vor?bergehen oder falls sie schlimmer werden, suchen Sie umgehend einen Arzt auf. In Abschnitt 4. dieser Packungsbeilage finden Sie mehr Informationen zu diesen m?glichen Nebenwirkungen.
Wenn Sie Medikamente gegen Depressionen, sogenannte SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) oder SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) einnehmen, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie NaraDex einnehmen.
Einnahme von NaraDex zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k?rzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies schlie?t auch pflanzliche oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mit ein.
Manche Arzneimittel d?rfen nicht zusammen mit NaraDex eingenommen werden, andere k?nnen Nebenwirkungen verursachen, wenn sie zusammen mit NaraDex eingenommen werden.
Sie m?ssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
- ein weiteres Triptan oder einen 5-HT1-Rezeptoragonisten zur Migr?nebehandlung. Nehmen Sie NaraDex nicht gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln ein. Nehmen Sie dieses Arzneimittel fr?hestens 24 Stunden nach einer Einnahme von NaraDex erneut ein.
- Ergotamin, das ebenfalls zur Migr?nebehandlung eingesetzt wird, oder ?hnliche Arzneimittel, wie z.B. Methysergid. Nehmen Sie NaraDex nicht gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln ein. Setzen Sie die Einnahme dieser Arzneimittel mindestens 24 Stunden vor der Einnahme von NaraDex ab. Nehmen Sie diese Arzneimittel fr?hestens 24 Stunden nach Einnahme von NaraDex erneut ein.
- SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) oder SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen. Die gleichzeitige Einnahme dieser Arzneimittel mit NaraDex kann zu Verwirrung, Schw?che und/oder einer verminderten Koordination f?hren. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie auf diese Weise beeintr?chtigt sind.
- Johanniskraut (Hypericum perforatum). Bei gemeinsamer Anwendung von NaraDex und pflanzlichen Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten, k?nnen Nebenwirkungen wahrscheinlicher auftreten.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Schwangerschaft:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Es gibt bisher nur begrenzte Information zur Sicherheit von NaraDex bei schwangeren Frauen, wenngleich es bisher keine Anzeichen eines erh?hten Risikos f?r Geburtsfehler gibt. Ihr Arzt wird Ihnen m?glicherweise empfehlen, NaraDex w?hrend der Schwangerschaft nicht einzunehmen.
Stillzeit:
Stillen Sie Ihren S?ugling bis 24 Stunden nach der Einnahme von NaraDex nicht. Wenn Sie w?hrend dieser Zeit Milch abpumpen, verwerfen Sie diese und geben Sie sie nicht Ihrem S?ugling.
Verkehrst?chtigkeit und F?higkeit zum Bedienen von Maschinen:
Sowohl durch den Migr?neanfall als auch durch die Einnahme von NaraDex kann Benommenheit auftreten. Wenn Sie hiervon betroffen sind, fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen.
NaraDex 2,5 mg enth?lt Lactose:
Bitte nehmen Sie NaraDex 2,5 mg daher erst nach R?cksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr?glichkeit gegen?ber bestimmten Zuckern leiden.
NaraDex 2,5 mg enth?lt Natrium:
Dieses Arzneimittel enth?lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h., es ist nahezu \"natriumfrei\".
3. WIE IST NARADEX 2,5 MG EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie NaraDex erst dann ein, wenn der Migr?nekopfschmerz begonnen hat.
Nehmen Sie NaraDex nicht ein, um einer Migr?neattacke vorzubeugen.
Die empfohlene Dosis betr?gt:
Nehmen Sie NaraDex immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Welche Menge sollten Sie einnehmen?
Die ?bliche Dosis f?r Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren ist eine NaraDex 2,5 mg Filmtablette, als Ganzes mit Wasser eingenommen.
NaraDex wird f?r Kinder unter 18 Jahren oder Erwachsene ?ber 65 Jahren nicht empfohlen.
Wann sollten Sie NaraDex einnehmen?
Am besten nehmen Sie eine NaraDex 2,5 mg Filmtablette ein, sobald Sie bemerken, dass der Migr?nekopfschmerz beginnt, die Einnahme kann aber auch zu einem beliebigen sp?teren Zeitpunkt w?hrend einer Migr?neattacke erfolgen.
Wenn Ihre Symptome wiederkehren:
Sie k?nnen nach 4 Stunden eine zweite NaraDex 2,5 mg Filmtablette einnehmen, au?er Sie haben eine Nieren- oder Lebererkrankung.
Wenn Sie eine Nieren- oder Lebererkrankung haben, nehmen Sie nicht mehr als eine Filmtablette innerhalb von 24 Stunden ein.
Kein Patient sollte mehr als zwei Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden einnehmen.
Wenn die erste Filmtablette keine Wirkung zeigt, nehmen Sie keine weitere Filmtablette f?r dieselbe Migr?neattacke ein.
Wenn Ihnen NaraDex keinerlei Linderung verschafft, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wenn Sie eine gr??ere Menge von NaraDex eingenommen haben, als Sie sollten:
Nehmen Sie nicht mehr als zwei NaraDex 2,5 mg Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden ein.
Eine Einnahme von zu viel NaraDex kann Sie krank machen. Wenn Sie mehr als zwei Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden eingenommen haben, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m?ssen.
Suchen Sie bei allergischen Reaktionen umgehend einen Arzt auf.
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
Zeichen einer Allergie k?nnen sein:
o Hautausschlag, pfeifende Atemger?usche, geschwollene Augenlider, Gesicht oder Lippen, Kreislaufzusammenbruch.
Wenn Sie eines dieser Symptome kurz nach der Einnahme von NaraDex bemerken, nehmen Sie NaraDex nicht mehr ein. Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
H?ufige Nebenwirkungen, kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:
- ?belkeit und Erbrechen, was auch durch die Migr?neattacke selbst ausgel?st werden kann
- M?digkeit, Benommenheit oder ein allgemeines Unwohlsein
- Schwindel, Gef?hl von Kribbeln, Hitzewallungen
Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Gelegentliche Nebenwirkungen, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen:
- Schweregef?hl, Gef?hl von Druck, Enge oder Schmerzen in der Brust, im Hals oder anderen K?rperteilen. Diese Symptome k?nnen intensiv sein, gehen aber ?blicherweise schnell vor?ber.
Wenn diese Symptome andauern oder schlimmer werden (besonders die Brustschmerzen), suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Bei sehr wenigen Patienten k?nnen diese Symptome durch einen Herzinfarkt verursacht sein.
Weitere gelegentliche Nebenwirkungen:
- Sehst?rungen (auch wenn diese durch die Migr?neattacke selbst ausgel?st werden k?nnen)
- Der Herzschlag kann sich beschleunigen, verlangsamen oder den Rhythmus ?ndern.
- Ein leichter Blutdruckanstieg, der bis zu 12 Stunden nach der Einnahme von NaraDex andauern kann.
Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Seltene Nebenwirkungen, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen:
- ?berm??ige Schl?frigkeit (Somnolenz)
- Schmerzen in der linken unteren Magengegend und blutiger Durchfall (isch?mische Kolitis)
Wenn Sie diese Symptome bemerken, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Sehr seltene Nebenwirkungen, kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen:
- Herzbeschwerden, einschlie?lich Brustschmerzen (Angina pectoris) und Herzinfarkt
- Mangelnde Durchblutung der Arme und Beine, die Schmerzen und Unwohlsein verursacht.
Wenn Sie diese Symptome bemerken, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k?nnen Nebenwirkungen auch direkt beim Bundesinstitut f?r Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k?nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ?ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf?gung gestellt werden.
5. WIE IST NARADEX 2,5 MG AUFZUBEWAHREN?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich auf.
F?r dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Sie d?rfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh?ltnis nach
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ?ber das Abwasser (z.B. nicht ?ber die Toilette oder das Waschbecken). . Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN.
Was NaraDex 2,5 mg enth?lt:
Der Wirkstoff ist:
Naratriptan. 1 Filmtablette enth?lt 2,5 mg Naratriptan (entspricht 2,78 mg Naratriptanhydrochlorid).
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern:
mikrokristalline Cellulose, wasserfreie Lactose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich].
Tablettenfilm:
Polyvinylalkohol, Titandioxid (E171), Polyethylenglykol / Macrogol, Talkum, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172), Indigocarmin-Aluminiumsalz (E132).
Wie NaraDex 2,5 mg Filmtabletten aussieht und Inhalt der Packung:
Gr?ne, l?ngliche Filmtabletten.
Blisterpackung mit 2 Filmtabletten.
Es werden m?glicherweise nicht alle Packungsgr??en in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer:
Dexcel Pharma GmbH
Carl-Zeiss-Str. 2
63755 Alzenau
Telefon: 06023/9480-0
Telefax: 06023/9480-50
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ?berarbeitet im M?rz 2021.
Quelle: https://www.dexcel-pharma.de und Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2025
Dosierung
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
- Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
- Schlaganfall in der Vorgeschichte
- Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
- Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
- Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
- Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bluthochdruck
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
- Rauchen
- Nikotinersatztherapie
- Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
- Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Sehstörungen
- Bluthochdruck, der vorübergehend ist
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Pulserniedrigung
- Missempfindungen, wie:
- Kribbeln
- Wärmegefühl
- Schwere-, Druck- und Engegefühl
- Muskelschmerzen
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Triptane (Sulfonamid-Typ)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Wechselwirkungen
Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.
Zusammensetzung
Bezugsangabe:
1 Tablette
Stoffe
2,77 mg Naratriptan hydrochlorid, 2,5 mg Naratriptan, + Cellulose, mikrokristalline, 81 mg Lactose, + Croscarmellose natrium, + Magnesium stearat (pflanzlich), + Indigodisulfonsäure, Aluminiumsalz, + Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz, + Macrogol, + Titandioxid, + Poly(vinylalkohol), + Talkum