Aspirin Coffein

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Wichtige Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Anwendung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Aspirin Coffein 500 mg/50 mg, Tablette.
Anwendungsgebiete: bei leichten bis m??ig starken Schmerzen, z.B. Kopfschmerzen, Zahn- und Regelschmerzen und Entz?ndungen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R DEN ANWENDER

Aspirin Coffein 500 mg/50 mg, Tablette
Wirkstoffe: Acetylsalicyls?ure/Coffein

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgf?ltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enth?lt wichtige Informationen. Dieses Arzneimittel ist ohne ?rztliche Verschreibung erh?ltlich. Um einen bestm?glichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Aspirin Coffein jedoch vorschriftsm??ig angewendet werden.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m?chten Sie diese sp?ter nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat ben?tigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter f?hlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST ASPIRIN COFFEIN UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON ASPIRIN COFFEIN BEACHTEN?
  3. WIE IST ASPIRIN COFFEIN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
  5. WIE IST ASPIRIN COFFEIN AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST ASPIRIN COFFEIN UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?

Aspirin Coffein ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entz?ndungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Analgetikum/Antiphlogistikum). Aspirin Coffein wird angewendet bei leichten bis m??ig starken Schmerzen, z.B. Kopfschmerzen, Zahn- und Regelschmerzen und Entz?ndungen. Wenn Sie sich nach 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter f?hlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Bitte beachten Sie die Angaben f?r Kinder und Jugendliche (siehe Abschnitt 2 \"Kinder und Jugendliche\").

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON ASPIRIN COFFEIN BEACHTEN?

Aspirin Coffein darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicyls?ure, andere Salicylate, oder einen der In Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz?ndungen (Salicylate oder andere nichtsteroidale Entz?ndungshemmer) mit Asthmaanf?llen oder in anderer Weise ?berempfindlich reagiert haben,
  • bei akuten Magen- und Darmgeschw?ren,
  • bei krankhaft erh?hter Blutungsneigung,
  • bei Leber- und Nierenversagen,
  • bei schwerer, nicht durch Medikamente eingestellter Herzmuskelschw?che (Herzinsuffizienz),
  • bei schwerer Herzgef??erkrankung,
  • bei schwerem, nicht eingestelltem Bluthochdruck,
  • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen,
  • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft.


Warnhinweise und Vorsichtsma?nahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aspirin Coffein einnehmen:
  • bei ?berempfindlichkeit gegen andere Schmerzmittel (Analgetika)/Entz?ndungshemmer (Antiphlogistika)/bestimmte Arzneimittel gegen Rheuma (Antirheumatika) oder andere Allergie ausl?sende Stoffe,
  • bei Bestehen von Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen,
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln,
  • bei Magen- oder Darmgeschw?ren oder MagenDarmblutungen In der Vorgeschichte,
  • bei eingeschr?nkter Leberfunktion,
  • bei eingeschr?nkter Nierenfunktion oder verminderter Herz- und Gef??durchblutung (z.B. Gef??erkrankung der Nieren, Herzmuskelschw?che, Verringerung des Blutvolumens, gr??ere Operationen, Blutvergiftung oder st?rkere Blutungen): Acetylsalicyls?ure kann das Risiko einer Nierenfunktionsst?rung und eines akuten Nierenversagens weiter erh?hen,
  • vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z.B. Ziehen eines Zahnes), es kann zur verst?rkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie Aspirin Coffein eingenommen haben,
  • bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel: Acetylsalicyls?ure kann einen beschleunigten Abbau bzw. Zerfall der roten Blutk?rperchen oder eine bestimmte Form von Blutarmut bewirken. Dieses Risiko kann durch Faktoren wie z.B. hohe Dosierung, Fieber oder akute Infektionen erh?ht werden,
  • Schilddr?sen?berfunktion (Hyperthyreose),
  • bei Herzrhythmusst?rungen,
  • bei Angstst?rungen.


Worauf m?ssen Sie noch achten?
Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln k?nnen Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme f?hren und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken k?nnen. Die gewohnheitsm??ige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierensch?digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f?hren. Dieses Risiko ist besonders gro?, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen. Acetylsalicyls?ure vermindert in niedriger Dosierung die Harns?ureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu geringerer Harns?ureausscheidung neigen, kann dies unter Umst?nden einen Gichtanfall ausl?sen.

Kinder und Jugendliche:
Aspirin Coffein ist zur Anwendung bei Erwachsenen vorgesehen. Generell soll Acetylsalicyls?ure, einer der Wirkstoffe in Aspirin Coffein bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ?rztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Ma?nahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ?rztlicher Behandlung bedarf.

Einnahme von Aspirin Coffein zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k?rzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Pr?parategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Aspirin Coffein beeinflusst werden.

Verst?rkung der Wirkung bis hin zu erh?htem Nebenwirkungsrisiko:
  • Blutgerinnungshemmende (z.B. Cumarin, Heparin) und blutgerinnselaufl?sende Arzneimittel: Acetylsalicyls?ure kann das Blutungsrisiko erh?hen, wenn es vor einer Blutgerinnsel aufl?senden Behandlung eingenommen wurde. Daher m?ssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgef?hrt werden soll, auf Zeichen ?u?erer oder Innerer Blutung (z.B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
  • Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl?ttchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer), z.B. Ticlopidin, Clopidogrel: erh?htes Risiko f?r Blutungen.
  • Andere schmerz- und entz?ndungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika) bei Dosierungen von Aspirin Coffein ab 6 Tabletten pro Tag und mehr: erh?htes Risiko f?r Geschw?re und Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Arzneimittel, die Kortison oder kortison?hnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): erh?htes Risiko f?r Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Alkohol: das Risiko f?r Magen-Darm-Geschw?re und -Blutungen ist erh?ht.
  • Digoxin (Arzneimittel zur St?rkung der Herzkraft).
  • Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika): der Blutzuckerspiegel kann sinken.
  • Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
  • Valproins?ure (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanf?llen des Gehirns [Epilepsie]).
  • Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen): das Risiko f?r Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt.
  • Arzneimittel, die eine herzschlagbeschleunigende Wirkung haben z.B. Sympathomimetika (bestimmte Kreislaufmittel), Thyroxin (bestimmte Schilddr?senmittel), usw.
  • Arzneimittel mit Wirkstoffen vom Typ Ephedrin: das Abh?ngigkeitspotential wird erh?ht.


Abschw?chung der Wirkung:
  • Diuretika (Arzneimittel zur F?rderung der Harnausscheidung) bei Dosierungen von Aspirin Coffein ab 6 Tabletten pro Tag und mehr.
  • ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel) bei Dosierungen von Aspirin Coffein ab 6 Tabletten pro Tag und mehr.
  • Harns?ureausscheidende Gichtmittel (z.B. Probenecid, Benzbromaron).
  • Arzneimittel mit d?mpfender Wirkung (z.B. Schlaf-und Beruhigungsmittel (Barbiturate), Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika usw.).


Sonstige Wechselwirkungen von Coffein:
  • Bei Substanzen mit breitem Wirkungsspektrum k?nnen die Wechselwirkungen im Einzelnen unterschiedlich und nicht voraussehbar sein z.B. bestimmte Beruhigungsmittel (Benzodiazepine).
  • Orale Verh?tungsmittel (Pille), Cimetidin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschw?ren) und Disulfiram (bestimmtes Alkoholentw?hnungsmittel) vermindern den Coffeinabbau in der Leber.
  • Barbiturate (bestimmte Schlafmittel) und Rauchen beschleunigen den Coffeinabbau in der Leber.
  • Die Ausscheidung von Theophyllin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Lungenerkrankungen) wird durch Coffein herabgesetzt.
  • Die gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmstoffen des Chinoloncarbons?ure-Typs (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen) kann die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verz?gern.


Einnahme von Aspirin Coffein zusammen mit Alkohol:
Alkohol erh?ht das Risiko f?r Magen-Darm-Geschw?re und -Blutungen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Geb?rf?higkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten Sie Aspirin Coffein nicht einnehmen. Wenden Sie sich daher unbedingt vor einer Einnahme von Aspirin Coffein an Ihren Arzt. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft d?rfen Sie Acetylsalicyls?ure, einen der Wirkstoffe von Aspirin Coffein, wegen eines erh?hten Risikos von Komplikationen f?r Mutter und Kind vor und w?hrend der Geburt, nicht einnehmen.

Stillzeit:
Die Wirkstoffe und Ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch ?ber. Da nachteilige Folgen f?r den S?ugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei l?ngerer Anwendung bzw. Einnahme hoher Dosen sollten Sie jedoch abstillen. Das Befinden und Verhalten des S?uglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeintr?chtigt werden.

Geb?rf?higkeit:
Dieses Medikament geh?rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale Entz?ndungshemmer), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr?chtigen k?nnen. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikamentes umkehrbar (reversibel).

Verkehrst?chtigkeit und F?higkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsma?nahmen erforderlich.

3. WIE IST ASPIRIN COFFEIN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Aspirin Coffein immer genau wie in dieser Packungsbellage beschrieben ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung:
Die empfohlene Dosis betr?gt: Erwachsene Einzeldosis 1 Tablette, Tagesgesamtdosis bis zu 3 Tabletten.

Art der Anwendung:
Die Tabletten werden mit Fl?ssigkeit oder in Wasser zerfallen, m?glichst nach der Mahlzeit, eingenommen. Es wird empfohlen, reichlich Fl?ssigkeit (1/2 bis 1 Glas Wasser) nachzutrinken. Sie sollten die Tabletten nicht auf n?chternen Magen einnehmen.

Dauer der Anwendung:
Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abst?nden von etwa 6 Stunden bis zu 3 x t?glich eingenommen werden. Die Tagesgesamtdosis darf dabei jedoch nicht ?berschritten werden. Nehmen Sie Aspirin Coffein ohne ?rztlichen oder zahn?rztlichen Rat nicht l?nger als 4 Tage ein.

Wenn Sie eine gr??ere Menge von Aspirin Coffein eingenommen haben, als Sie sollten:
Ohrensausen (Tinnitus), H?rst?rungen, Schwitzen, ?belkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel k?nnen, Insbesondere bei Kindern und ?lteren Patienten, Zeichen einer schweren Vergiftung sein. Bei ?berdosierung mit Aspirin Coffein k?nnen durch Coffein zus?tzlich Vergiftungssymptome (zentralnerv?se Symptome (z.B. Krampfanf?lle), Herz-Kreislaufreaktionen bis hin zu Sch?den am Herzmuskel) auftreten. Bei Verdacht auf eine ?berdosierung mit Aspirin Coffein benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer ?berdosierung / Vergiftung ?ber die gegebenenfalls erforderlichen Ma?nahmen entscheiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m?ssen. Die Aufz?hlung der folgenden unerw?nschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicyls?ure, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die H?ufigkeitsangaben, die ?ber Einzelf?lle hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung der maximalen Tagesdosis von 3 g Acetylsalicyls?ure.

H?ufig (1 bis 10 Behandelte von 100):
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, ?belkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen.


Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000):
  • ?berempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.


Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):
  • schwerwiegende Blutungen wie z.B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulantien), die in Einzelf?llen m?glicherweise lebensbedrohlich sein k?nnen.
  • Magen-Darmblutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelan?mie f?hren k?nnen. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen, welche Zeichen einer schweren Magenblutung sein k?nnen, m?ssen Sie sofort den Arzt benachrichtigen.
  • Magen-Darmgeschw?re, die sehr selten zu einem Durchbruch f?hren k?nnen.
  • ?berempfindlichkeitsreaktionen der Atemwege, des Magen-Darm-Bereichs und des Herz-KreislaufSystems, vor allem bei Asthmatikern. Folgende Krankheitsmerkmale k?nnen auftreten: z.B. Blutdruckabfall, Anf?lle von Atemnot, Entz?ndungen der Nasenschleimhaut, verstopfte Nase, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-?dem).
  • ?berempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (bis hin zu schweren fieberhaft verlaufenden Hautausschl?gen mit Schleimhautbeteiligung [Erythema exsudativum multiforme]).
  • Magen-Darm-Entz?ndungen.


Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000):
  • Erh?hungen der Leberwerte.


Nicht bekannt (H?ufigkeit auf Grundlage der verf?gbaren Daten nicht absch?tzbar):
  • Beschleunigter Abbau bzw. Zerfall der roten Blutk?rperchen und eine bestimmte Form der Blutarmut bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel.
  • Nierenfunktionsst?rungen und akutes Nierenversagen.
  • Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen der harnableitenden Wege und der Geschlechtsorgane mit einer m?glichen Verl?ngerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann ?ber 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
  • Kopfschmerzen, Schwindel, gest?rtes H?rverm?gen, Ohrensausen (Tinnitus) k?nnen Anzeichen einer ?berdosierung sein.
  • Durch Coffein kann es zu Schlaflosigkeit, Innerer Unruhe, Gesichtsr?tung, Bluthochdruck, Herzklopfen, Herzrasen und unregelm??igem Herzschlag oder Magenbeschwerden kommen.


Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollten Sie Aspirin Coffein nicht weiter einnehmen. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er ?ber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Ma?nahmen entscheiden kann.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k?nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f?r Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k?nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ?ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf?gung gestellt werden.

5. WIE IST ASPIRIN COFFEIN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich auf. Sie d?rfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Tablettenstreifen und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht ?ber 30?C lagern.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Aspirin Coffein enth?lt:
Die Wirkstoffe sind: Acetylsalicyls?ure und Coffein. 1 Tablette enth?lt 500 mg Acetylsalicyls?ure (Ph.Eur.) und 50 mg Coffein. Die sonstigen Bestandteile sind: Cellulosepulver, Maisst?rke.

Wie Aspirin Coffein aussieht und Inhalt der Packung:
Aspirin Coffein Ist eine wei?e Tablette mit Pr?gung \"Aspirin F\" auf der einen und des Bayer-Kreuzes auf der anderen Seite. Aspirin Coffein ist in Packungen mit 20 Tabletten erh?ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Bayer Vital GmbH
51368 Leverkusen
Deutschland
Telefon: (0214) 301
Telefax: (0214) 30 57 209
E-Mail-Adresse: bayer-vital@bayerhealthcare.com

Hersteller:
Bayer Bitterfeld GmbH
Salegaster Chaussee 1
06803 Bitterfeld-Wolfen
Deutschland

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im September 2014.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2017

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

Dosierung

PersonenkreisErwachseneEinzeldosis1 TabletteGesamtdosis1-3 mal täglichZeitpunktim Abstand von 6 Stunden, nach der MahlzeitTxtAllgemeine Dosierungsempfehlung:

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas). Trinken Sie reichlich Wasser nach.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage anwenden.

Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl an Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Ohrenklingen, Sehstörungen sowie zu Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Asthma bronchiale
- Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwür
- Erhöhte Blutungsneigung
- Leberversagen
- Nierenversagen
- Herzschwäche
- Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung
- Bluthochdruck

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden, die chronisch und wiederkehrend sind
- Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
- Angstzustände
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Leberzirrhose (Schädigung des Lebergewebes)
- Neigung zu Gichtanfällen
- Schilddrüsenüberfunktion
- Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  - Übelkeit
  - Erbrechen
  - Sodbrennen
  - Magenschmerzen
  - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
  - Magenblutungen, meist erkennbar am schwarzen Stuhl, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen; in seltenen Fällen können die Blutungen zu einer Blutarmut führen.
- Allergische Reaktionen
  - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
  - Anfälle von Atemnot
- Unruhe
- Schlaflosigkeit
- Pulsbeschleunigung

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Wechselwirkungen

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Acetylsalicylsäure: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Auch die Blutgerinnung wird durch Acetylsalicylsäure beeinflusst. Die Substanz verhindert, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und verbessert so die Fließfähigkeit des Blutes.

Coffein: Der Wirkstoff wirkt vorwiegend auf die Großhirnrinde. Durch seine anregende Wirkung hebt er bei Ermüdeten die Müdigkeitserscheinungen vorübergehend auf und steigert die Leistung. Darüber hinaus bewirkt er eine Verengung der Hirngefäße, was sich bei Kopfschmerzen und Migräne günstig auswirkt. Gemeinsam mit Schmerzmitteln eingenommen, soll deren schmerzlindernde Wirkung unterstützt werden.

Zusammensetzung

Bezugsangabe:
1 Tablette

Stoffe
500 mg Acetylsalicylsäure, 50 mg Coffein, + Maisstärke, + Cellulosepulver

Pflichtangaben

Anwendungsgebiete: bei leichten bis m??ig starken Schmerzen, z.B. Kopfschmerzen, Zahn- und Regelschmerzen und Entz?ndungen.