Calcium-ratiopharm 500 mg

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Wichtige Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Anwendung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Calcium-ratiopharm 500 mg Kautabletten.
Wirkstoff: Calciumcarbonat. Anwendungsgebiete: zur Vorbeugung eines Calciummangels bei erh?htem Bedarf (z.B. Wachstumsalter, Schwangerschaft, Stillzeit) und zur unterst?tzenden Behandlung der Osteoporose.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R DEN ANWENDER

Calcium-ratiopharm 500 mg Kautabletten
Wirkstoff: Calciumcarbonat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgf?ltig durch, denn sie enth?lt wichtige Informationen f?r Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erh?ltlich. Um einen bestm?glichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Calcium-ratiopharm jedoch vorschriftsgem?? eingenommen werden.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m?chten Sie diese sp?ter nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat ben?tigen.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, m?ssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:
  1. WAS IST CALCIUM-RATIOPHARM UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS M?SSEN SIE VOR DER EINNAHME VON CALCIUM-RATIOPHARM BEACHTEN?
  3. WIE IST CALCIUM-RATIOPHARM EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
  5. WIE IST CALCIUM-RATIOPHARM AUFZUBEWAHREN?
  6. WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST CALCIUM-RATIOPHARM UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?

Calcium-ratiopharm ist ein Mineralstoffpr?parat. Calcium-ratiopharm wird angewendet zur Vorbeugung eines Calciummangels bei erh?htem Bedarf (z.B. Wachstumsalter, Schwangerschaft, Stillzeit) und zur unterst?tzenden Behandlung der Osteoporose.

2. WAS M?SSEN SIE VOR DER EINNAHME VON CALCIUM-RATIOPHARM BEACHTEN?

Calcium-ratiopharm darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie ?berempfindlich (allergisch) gegen Calciumcarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile von Calcium-ratiopharm sind
  • wenn bei Ihnen zu hohe Calciumkonzentrationen im Blut oder im Urin festgestellt wurden
  • wenn Sie an calciumhaltigen Nierensteinen oder Verkalkung der Niere leiden
  • bei l?ngerer Ruhigstellung von Gliedma?en (Immobilisation)


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Calcium-ratiopharm ist erforderlich:
Sie d?rfen Calcium-ratiopharm erst nach R?cksprache mit Ihrem Arzt einnehmen:
  • wenn Sie an einer eingeschr?nkten Nierenfunktion leiden. bei eingeschr?nkter Nierenfunktion sollte Calcium-ratiopharm nur unter laufender ?berwachung der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin angewandt werden.
  • wenn Sie eine erniedrigte Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphat?mie) haben.
  • wenn in Ihrer Familie calciumhaltige Nierensteine vorgekommen sind.


Durch die Einnahme von Calcium-ratiopharm erh?ht sich die Ausscheidung von Calcium im Urin. In den ersten Monaten nach Einnahmebeginn wird dadurch auch die Neigung zur Ausf?llung von Calciumsalzen und unter Umst?nden zur Bildung von Steinen in Niere und Harnblase gesteigert. Dies kann durch eine reichliche Zufuhr von Fl?ssigkeit vermieden werden. W?hrend einer Therapie mit hohen Dosen Calcium-ratiopharm, insbesondere wenn zus?tzlich mit Vitamin D therapiert wird, besteht die Gefahr einer Hypercalc?mie der eine St?rung der Nierenfunktion folgen kann. Bei solchen Patienten sollten der Serum-Calciumspiegel und die Nierenfunktion ?berwacht werden. Calcium- und Alkaliaufnahme aus anderen Quellen (Nahrungsmittel, angereicherte Lebensmittel oder andere Arzneimittel) sollte beachtet werden, wenn Calcium-ratiopharm verschrieben wird. Wenn hohe Dosen an Calcium zusammen mit alkalischen Agentien (wie Carbonaten) gegeben werden, kann dies zu einem Milch-Alkali-Syndrom (Burnett-Syndrom) mit erh?hter Calciumkonzentration im Blut (Hypercalc?mie), Unters?uerung des Blutes (metabolischer Alkalose), Nierenversagen und Weichteilverkalkung f?hren. Bei Gabe hoher Dosen sollte der Calciumspiegel in Serum und Urin kontrolliert werden. Calciumcarbonat wird im Magen in l?sliches Chlorid ?berf?hrt und anschlie?end im Darm aufgenommen. Wenn Sie an einem Magensaftmangel (Achlorhydrie) leiden, kann die L?slichkeit beeintr?chtigt und die Aufnahme vermindert sein. Die Aufnahme ist jedoch gew?hrleistet, wenn diese Patienten das Arzneimittel zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen. Bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel zur Bindung ?bersch?ssiger Magens?ure (Antacida) einnehmen, sollte ber?cksichtigt werden, dass Calciumcarbonat auch s?urebindende Eigenschaften hat.

Bei Einnahme von Calcium-ratiopharm mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Calcium-ratiopharm wird wie folgt beeinflusst:
  • Vitamin D steigert die Wirkung von Calcium-ratiopharm (Resorptionssteigerung).
  • Bestimmte harntreibende Mittel (Diuretika vom Thiazid-Typ) vermindern die Calciumausscheidung. Bei gleichzeitiger Einnahme von Calcium-ratiopharm und solchen Arzneimitteln sollte deshalb der Serum-Calciumspiegel regelm??ig ?berwacht werden.
  • Wenn Sie Corticosteroide einnehmen, kann das die Aufnahme von Calcium verringern und es kann notwendig werden, die Dosis von Calcium-ratiopharm zu erh?hen.


Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Pr?parategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Calcium-ratiopharm beeinflusst werden.
  • Wenn durch die Einnahme von Calcium-ratiopharm der Calcium-Blutspiegel steigt, wird die Empfindlichkeit gegen?ber bestimmten Arzneimitteln, die die Herzkraft steigern (herzwirksame Glykoside) erh?ht und das Risiko von Herzrhythmusst?rungen gesteigert. Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit herzwirksamen Glykosiden und Calcium sollten mittels EKG und Kontrolle der Serum-Calciumspiegel ?berwacht werden.
  • Die Resorption und damit auch die Wirksamkeit von verschiedenen Antibiotika wie z. B. Tetracyclinen, Chinolonen, einigen Cephalosporinen sowie vielen anderen Arzneimitteln (z.B. dem Pilzmittel Ketoconazol, Eisen-, Natriumfluorid-, Estramustin-, Bisphosphonat- und L-Thyroxin-haltigen Pr?paraten) wird durch die gleichzeitige Einnahme von Calcium-ratiopharm vermindert. Zwischen der Einnahme von Calcium-ratiopharm und der Einnahme anderer Pr?parate sollte daher in der Regel ein Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden.
  • Calciumsalze vermindern die Aufnahme von Phosphat durch Bildung von schwer l?slichen Salzen. Die gleichzeitige Gabe von Calciumcarbonat und Natriumhydrogencarbonat (enthalten in bestimmten Mitteln gegen Sodbrennen) zusammen mit der Zufuhr von gro?en Mengen Milch und Milchprodukten muss vermieden werden, da dies zu einer schweren Erkrankung (Milch-Alkali-Syndrom) f?hren kann (siehe auch unter ",Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Calcium-ratiopharm ist erforderlich",).


Bei Einnahme von Calcium-ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr?nken:
Bitte beachten Sie, dass Milchprodukte einen hohen Calciumgehalt haben. Ein Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten. Dies sollte bei der Einnahme von Calcium-ratiopharm ber?cksichtigt werden. Die Zufuhr von gro?en Mengen Milch und Milchprodukten zusammen mit Calciumcarbonat und Natriumhydrogencarbonat (Natron) muss vermieden werden, da dies zu einer schweren Erkrankung (Milch-Alkali-Syndrom) f?hren kann. Wechselwirkungen k?nnen auch mit Nahrungsmitteln auftreten die Oxals?ure, Phytins?ure oder Phosphate enthalten, wie z.B. Spinat, Rhabarber, Getreideprodukte.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Calcium-ratiopharm sollte w?hrend der Schwangerschaft und Stillzeit nur dann eingenommen werden, wenn ein Calcium-Mangel besteht. Falls Sie schwanger sind oder Ihr Kind stillen, sollten Sie vor der Einnahme von Calcium-ratiopharm Ihren Arzt kontaktieren.

Verkehrst?chtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsma?nahmen erforderlich.

Wichtige Informationen ?ber bestimmte sonstige Bestandteile von Calcium-ratiopharm:
Dieses Arzneimittel enth?lt Sorbitol. Bitte nehmen Calcium-ratiopharm erst nach R?cksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr?glichkeit gegen?ber bestimmten Zuckern leiden. Calcium-ratiopharm enth?lt Aspartam als Quelle f?r Phenylalanin und kann sch?dlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie haben. 1 Kautablette entspricht 2,25 mg Phenylalanin.

3. WIE IST CALCIUM-RATIOPHARM EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Calcium-ratiopharm immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die ?bliche Dosis: Die empfohlene Dosis betr?gt 500 - 1000 mg Calcium t?glich. 1 - 2-mal t?glich 1 Kautablette (entsprechend 500 - 1000 mg Calcium).

Art der Anwendung:
Zum Einnehmen. Die Kautabletten werden vor dem Schlucken sorgf?ltig gekaut. Die Einnahme erfolgt beim oder nach dem Essen.

Dauer der Anwendung:
Die Behandlung des Calciummangels und der Osteoporose ist langfristig anzulegen. Ihre Dauer orientiert sich an dem angestrebten therapeutischen Ziel. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie lange Sie Calcium-ratiopharm einnehmen sollen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Calcium-ratiopharm zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine gr??ere Menge von Calcium-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten:
Eine ?berdosierung ist in der Regel folgenlos. Wenn Beschwerden auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Calcium-ratiopharm Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m?ssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H?ufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
Sehr h?ufig:mehr als 1 Behandelter von 10
H?ufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:H?ufigkeit auf Grundlage der verf?gbaren Daten nicht absch?tzbar.


Immunsystem:
Selten: Juckreiz, Nesselsucht und Hautausschlag

Stoffwechsel- und Ern?hrungsst?rungen:
Nicht bekannt: Milch-Alkali-Syndrom

Magen-Darm-Kanal:
Selten: Verstopfung, Bl?hungen, ?belkeit, Bauchschmerzen und Durchfall

In den ersten Monaten der Gabe von Calcium kommt es zu einer vermehrten Calciumausscheidung im Urin, die eine Steinbildung beg?nstigen kann (siehe 2. unter \"Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Calcium-ratiopharm ist erforderlich\"). Bei Niereninsuffizienz und langfristiger Einnahme kann es zu einer Erh?hung der Calciumkonzentration im Blut (Hypercalc?mie), zu einer vermehrten Calciumausscheidung im Urin (Hypercalciurie) und zur Unters?uerung des Blutes (metabolische Alkalose) kommen (siehe 2. unter \"Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Calcium-ratiopharm ist erforderlich\").

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k?nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f?r Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k?nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ?ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf?gung gestellt werden.

5. WIE IST CALCIUM-RATIOPHARM AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich aufbewahren. Sie d?rfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Nicht ?ber 25?C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch?tzen.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Calcium-ratiopharm enth?lt:
Der Wirkstoff ist Calciumcarbonat. Jede Kautablette enth?lt 1250 mg Calciumcarbonat, entsprechend 500 mg Calcium. Die sonstigen Bestandteile sind: Maisquellst?rke, teilverzuckert, Xylitol, Sorbitol (Ph. Eur.), Aspartam, Talkum, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Schokoladen-Aroma, Kondensmilch-Aroma.

Wie Calcium-ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung:
Runde, wei?e bis cremefarbige Tabletten, beidseitig glatt mit facettiertem Rand. Calcium-ratiopharm ist in Packungen mit 20, 50 und 100 Kautabletten erh?ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
AbZ-Pharma GmbH
Graf-Arco-Str. 3
89079 Ulm

Mitvertreiber:
ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Str. 3
89079 Ulm

Hersteller:
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Str. 3
89143 Blaubeuren

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im M?rz 2016.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 08/2017

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
  - vor Hitze geschützt
  - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.

Dosierung

PersonenkreisErwachseneEinzeldosis1 KautabletteGesamtdosis1-2 mal täglichZeitpunktwährend oder nach der Mahlzeit

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Kauen Sie das Arzneimittel gut.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu einer Hyperkalzämie mit Muskelschwäche sowie zu Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Erhöhte Kalziumwerte
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Neigung zur Bildung von kalziumhaltigen Nierensteinen
- Kalkablagerungen in der Niere

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Erhöhte Kalziumwerte
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Schwindel
- Nesselsucht
- Juckreiz
- Hautausschlag

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Sulfit!
- Sulfite (E 220 - E 228) können Überempfindlichkeitsreaktionen und eine Verkrampfung der Atemwege hervorrufen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.

Wechselwirkungen

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Calciumionen haben entscheidende Bedeutung bei der Aktivierung biologischer Systeme. Ein Mangel an Calcium im Blut erhöht, ein Überschuss dagegen vermindert die neuromuskuläre Erregbarkeit. Orale Calciumzufuhr fördert die Remineralisation des Skeletts bei Calciummangel. Zusätzlich bindet und neutralisiert der Wirkstoff Magensäure. Das Kalzium bildet mit Magensäure schwer lösliche Salze, die über den Stuhlgang ausgeschieden werden. Derart wirkt der Stoff gegen Sodbrennen, Aufstoßen und andere säurebedingte Magenbeschwerden. Zudem verringert sich die Gefahr, dass infolge einer Übersäuerung Geschwüre im Magen-Darm-Bereich auftreten.

Zusammensetzung

Bezugsangabe:
1 Tablette

Stoffe
1250 mg Calciumcarbonat, 500,54 mg Calcium-Ion, + Maisstärke, vorverkleistert, + Xylitol, 222 mg Sorbitol, 4 mg Aspartam, + Phenylalanin, + Talkum, + Magnesium stearat, + Schokoladen-Aroma, + Kondensmilch-Aroma, + Sulfite

Pflichtangaben

Wirkstoff: Calciumcarbonat. Anwendungsgebiete: zur Vorbeugung eines Calciummangels bei erh?htem Bedarf (z.B. Wachstumsalter, Schwangerschaft, Stillzeit) und zur unterst?tzenden Behandlung der Osteoporose.