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E-RezeptHerzASS-ratiopharm 50 mg
- PZN: 04562798
Wichtige Hinweise
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Anwendung
HerzASS-ratiopharm 50 mg Tabletten. Wirkstoff: Acetylsalicyls?ure. Anwendungsgebiete: bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsst?rungen in den Herzkranzgef??en) als Teil der Standardtherapie, bei akutem Herzinfarkt - als Teil der Standardtherapie, zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (zur Reinfarktprophylaxe), nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgef??en (nach arteriellen gef??chirurgischen oder interventionellen Eingriffen z.B. nach aortokoronarem Venen-Bypass [ACVB], bei perkutaner transluminaler koronarer Angioplastie [PTCA]), zur Vorbeugung von vor?bergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA: transitorischen isch?mischen Attacken) und Hirninfarkten, nachdem Vorl?uferstadien (z.B. vor?bergehende L?hmungserscheinungen im Gesicht oder der Armmuskulatur oder vor?bergehender Sehverlust) aufgetreten sind.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke!
GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R DEN ANWENDER
HerzASS-ratiopharm 50 mg Tabletten
Wirkstoff: Acetylsalicyls?ure
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgf?ltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enth?lt wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m?chten Sie diese sp?ter nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat ben?tigen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
- Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter f?hlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Was in dieser Packungsbeilage steht:
- WAS IST HERZASS-RATIOPHARM 50 MG UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
- WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON HERZASS-RATIOPHARM 50 MG BEACHTEN?
- WIE IST HERZASS-RATIOPHARM 50 MG EINZUNEHMEN?
- WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
- WIE IST HERZASS-RATIOPHARM 50 MG AUFZUBEWAHREN?
- INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN
1. WAS IST HERZASS-RATIOPHARM 50 MG UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
HerzASS-ratiopharm 50 mg hemmt u.a. das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl?ttchen (Thrombozyten) und beugt dadurch der Entstehung von Blutgerinnseln (Thromben) vor (Thrombozytenaggregationshemmung).
HerzASS-ratiopharm 50 mg wird angewendet:
- bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsst?rungen in den Herzkranzgef??en) als Teil der Standardtherapie:
- bei akutem Herzinfarkt - als Teil der Standardtherapie.
- zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (zur Reinfarktprophylaxe).
- nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgef??en (nach arteriellen gef??chirurgischen oder interventionellen Eingriffen z.B. nach aortokoronarem Venen-Bypass [ACVB], bei perkutaner transluminaler koronarer Angioplastie [PTCA]).
- zur Vorbeugung von vor?bergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA: transitorischen isch?mischen Attacken) und Hirninfarkten, nachdem Vorl?uferstadien (z.B. vor?bergehende L?hmungserscheinungen im Gesicht oder der Armmuskulatur oder vor?bergehender Sehverlust) aufgetreten sind.
Hinweis:
HerzASS-ratiopharm 50 mg eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzust?nden.
2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON HERZASS-RATIOPHARM 50 MG BEACHTEN?
HerzASS-ratiopharm 50 mg darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicyls?ure, andere Salicylate oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz?ndungen (Salicylate oder andere nichtsteroidale Entz?ndungshemmer) mit Asthmaanf?llen oder in anderer Weise allergisch reagiert haben.
- bei akuten Magen- und Darm-Geschw?ren.
- bei krankhaft erh?hter Blutungsneigung (h?morrhagische Diathese).
- bei Leber- und Nierenversagen.
- bei schwerer, nicht durch Medikamente eingestellter Herzmuskelschw?che (Herzinsuffizienz).
- wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen.
- in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft in einer Dosierung von mehr als 150 mg Acetylsalicyls?ure pro Tag (siehe auch Abschnitt ",Schwangerschaft und Stillzeit",).
Warnhinweise und Vorsichtsma?nahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie HerzASS-ratiopharm 50 mg einnehmen:
- bei einer ?berempfindlichkeit (Allergie) gegen andere schmerz- und entz?ndungshemmende Arzneimittel, andere Arzneimittel gegen Rheuma oder gegen andere Allergie ausl?sende Stoffe.
- bei Bestehen von anderen Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber).
- bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen.
- bei gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin - mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Behandlung).
- bei Magen- und Darm-Geschw?ren oder Magen-DarmBlutungen in der Vorgeschichte.
- bei eingeschr?nkter Leberfunktion.
- bei eingeschr?nkter Nierenfunktion oder verminderter Herz- und Gef??durchblutung (z.B. Gef??erkrankung der Nieren, Herzmuskelschw?che, Verringerung des Blutvolumens, gr??ere Operationen, Blutvergiftung oder st?rkere Blutungen): Acetylsalicyls?ure kann das Risiko einer Nierenfunktionsst?rung und eines akuten Nierenversagens weiter erh?hen.
- vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z.B. Ziehen eines Zahnes): es kann zu verst?rkter Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie HerzASS-ratiopharm 50 mg eingenommen haben.
- bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel: Acetylsalicyls?ure kann einen beschleunigten Abbau bzw. Zerfall der roten Blutk?rperchen oder eine bestimmte Form von Blutarmut bewirken. Dieses Risiko kann durch Faktoren wie z.B. hohe Dosierung, Fieber oder akute Infektionen erh?ht werden.
Worauf m?ssen Sie noch achten?
Acetylsalicyls?ure vermindert in niedriger Dosierung die Harns?ureausscheidung. Bei entsprechend gef?hrdeten Patienten kann dies unter Umst?nden einen Gichtanfall ausl?sen. Wenn Sie sich schneiden oder verletzen, kann es eventuell etwas l?nger als sonst dauern, bis eine Blutung zum Stillstand kommt. Dies h?ngt mit der Wirkung von HerzASS-ratiopharm 50 mg zusammen. Kleinere Schnitte und Verletzungen (z.B. beim Rasieren) sind in der Regel ohne Bedeutung. Bei ungew?hnlichen Blutungen (an ungew?hnlicher Stelle oder von ungew?hnlicher Dauer) wenden Sie sich an Ihren Arzt. Acetylsalicyls?ure-haltige Arzneimittel sollen l?ngere Zeit oder in h?heren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.
Kinder und Jugendliche:
HerzASS-ratiopharm 50 mg soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ?rztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Ma?nahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ?rztlicher Behandlung bedarf.
Einnahme von HerzASS-ratiopharm 50 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k?rzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Pr?parategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit HerzASS-ratiopharm 50 mg beeinflusst werden.
Verst?rkung der Wirkung bis hin zu erh?htem Nebenwirkungsrisiko:
- blutgerinnungshemmende (z.B. Cumarin, Heparin) und Blutgerinnsel aufl?sende Arzneimittel: Acetylsalicyls?ure kann das Blutungsrisiko erh?hen, wenn es vor einer Blutgerinnsel aufl?senden Behandlung eingenommen wurde. Daher m?ssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgef?hrt werden soll, auf Zeichen ?u?erer oder innerer Blutungen (z.B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
- andere Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl?ttchen hemmen, z.B. Ticlopidin, Clopidogrel): erh?htes Risiko f?r Blutungen.
- andere schmerz- und entz?ndungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Analgetika/ Antiphlogistika) und Arzneimittel gegen Rheuma allgemein: erh?htes Risiko f?r Blutungen und Geschw?re im Magen-Darm-Bereich.
- Arzneimittel, die Kortison oder kortison?hnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): erh?htes Risiko f?r Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
- Alkohol: das Risiko f?r Magen-Darm-Geschw?re und -Blutungen ist erh?ht.
- blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika): der Blutzuckerspiegel kann sinken.
- Digoxin (Arzneimittel zur St?rkung der Herzkraft).
- Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
- Valproins?ure (Mittel zur Behandlung von Krampfanf?llen des Gehirns [Epilepsie]).
- Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen): das Risiko f?r Blutungen im MagenDarm-Bereich steigt.
Abschw?chung der Wirkung:
- spezielle Arzneimittel, die eine vermehrte Harnausscheidung bewirken (Diuretika: sogenannte Aldosteronantagonisten wie z.B. Spironolacton und Canrenoat, Schleifendiuretika, z.B. Furosemid).
- bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel (insbesondere ACE-Hemmer).
- Harns?ure ausscheidende Arzneimittel gegen Gicht (z.B. Probenecid, Benzbromaron).
Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen-haltigen Arzneimitteln oder von Metamizol kann die gerinnungshemmende Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicyls?ure (Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln) beeintr?chtigt sein. Bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen ist eine Wechselwirkung nicht wahrscheinlich. Metamizol sollte mit Vorsicht angewendet werden. Vor der Anwendung von Acetylsalicyls?ure teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit, welche anderen Medikamente Sie bereits nehmen. Wenn Sie Acetylsalicyls?ure regelm??ig anwenden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie ein weiteres Arzneimittel nehmen. Dies gilt auch f?r nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel. HerzASS-ratiopharm 50 mg sollte daher nicht zusammen mit einem der oben genannten Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdr?cklich die Anweisung gegeben hat.
Einnahme von HerzASS-ratiopharm 50 mg zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr?nken und Alkohol:
Bitte beachten Sie, dass Acetylsalicyls?ure nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden sollte.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft:
Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel d?rfen Sie HerzASS-ratiopharm 50 mg nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft d?rfen Sie Acetylsalicyls?ure, den Wirkstoff von HerzASS-ratiopharm 50 mg wegen eines erh?hten Risikos von Komplikationen f?r Mutter und Kind vor und w?hrend der Geburt nicht in einer Dosierung von mehr als 150 mg pro Tag einnehmen (siehe Abschnitt \"HerzASS-ratiopharm 50 mg darf nicht eingenommen werden\"). Acetylsalicyls?ure bis zu 150 mg pro Tag d?rfen Sie im letzten Schwangerschaftsdrittel nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen.
Stillzeit:
Der Wirkstoff Acetylsalicyls?ure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch ?ber. Da nachteilige Folgen f?r den S?ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei Anwendung einer Tagesdosis von bis zu 150 mg eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei Einnahme h?herer Dosen (?ber 150 mg Tagesdosis) sollte abgestillt werden.
Verkehrst?chtigkeit und F?higkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsma?nahmen erforderlich.
3. WIE IST HERZASS-RATIOPHARM 50 MG EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Dosierung - falls vom Arzt nicht anders verordnet, betr?gt die empfohlene Dosis:
- bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsst?rungen in den Herzkranzgef??en): Es wird eine Tagesdosis von 2 Tabletten HerzASS-ratiopharm 50 mg (entsprechend 100 mg Acetylsalicyls?ure pro Tag) empfohlen.
- bei akutem Herzinfarkt: Es wird eine Tagesdosis von 2 Tabletten HerzASS-ratiopharm 50 mg (entsprechend 100 mg Acetylsalicyls?ure pro Tag) empfohlen.
- zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (Reinfarktprophylaxe): Es wird eine Tagesdosis von 300 mg Acetylsalicyls?ure empfohlen. Hierf?r stehen Tabletten mit einer h?heren Wirkstoffst?rke zur Verf?gung.
- nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgef??en (nach arteriellen gef??chirurgischen oder interventionellen Eingriffen, z.B. nach ACVB, bei PTCA): Es wird eine Tagesdosis von 2 Tabletten HerzASS-ratiopharm 50 mg (entsprechend 100 mg Acetylsalicyls?ure pro Tag) empfohlen. Der g?nstigste Zeitpunkt f?r den Beginn der Behandlung mit HerzASS-ratiopharm 50 mg nach aortokoronarem Venen-Bypass (ACVB) scheint 24 Stunden nach der Operation zu sein.
- zur Vorbeugung von vor?bergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA) und Hirninfarkten, nachdem Vorl?uferstadien aufgetreten sind: Es wird eine Tagesdosis von 1 - 2 Tabletten HerzASS-ratiopharm 50 mg (entsprechend 50 - 100 mg Acetylsalicyls?ure pro Tag) empfohlen.
Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut m?glichst nach der Mahlzeit mit reichlich Fl?ssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein. Nicht auf n?chternen Magen einnehmen! Zur Behandlung bei akutem Herzinfarkt sollte die erste Tablette zerbissen oder zerkaut werden.
Dauer der Anwendung:
HerzASS-ratiopharm 50 mg ist zur l?ngerfristigen Anwendung vorgesehen. ?ber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.
Wenn Sie eine gr??ere Menge von HerzASS-ratiopharm 50 mg eingenommen haben, als Sie sollten:
Schwindel und Ohrklingen k?nnen, insbesondere bei Kindern und ?lteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein. Bei Verdacht auf eine ?berdosierung mit HerzASS-ratiopharm 50 mg benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer ?berdosierung/Vergiftung ?ber die gegebenenfalls erforderlichen Ma?nahmen entscheiden.
Wenn Sie die Einnahme von HerzASS-ratiopharm 50 mg vergessen haben:
Wenn Sie zu wenig HerzASS-ratiopharm 50 mg genommen oder eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie beim n?chsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern f?hren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.
Wenn Sie die Einnahme von HerzASS-ratiopharm 50 mg abbrechen:
Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit HerzASS-ratiopharm 50 mg nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m?ssen.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) bis sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen) sind auch schwerwiegende Blutungen wie z.B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln berichtet worden, die in Einzelf?llen m?glicherweise lebensbedrohlich sein k?nnen. Beschleunigter Abbau bzw. Zerfall der roten Blutk?rperchen und eine bestimmte Form der Blutarmut bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel. Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen der Harn ableitenden Wege und der Geschlechtsorgane mit einer m?glichen Verl?ngerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann ?ber 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
Erkrankungen des Immunsystems:
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
?berempfindlichkeitsreaktionen der Haut, der Atemwege, des Magen-Darm-Bereiches und des Herz-KreislaufSystems, vor allem bei Asthmatikern. Folgende Krankheitsmerkmale k?nnen auftreten: z.B. Blutdruckabfall, Anf?lle von Atemnot, Entz?ndungen der Nasenschleimhaut, verstopfte Nase, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-?dem).
Stoffwechsel- und Ern?hrungsst?rungen:
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Verminderung der Blutzuckerwerte (Hypoglyk?mie).
- Acetylsalicyls?ure vermindert in niedriger Dosierung die Harns?ureausscheidung. Bei hierf?r gef?hrdeten Patienten kann dies unter Umst?nden einen Gichtanfall ausl?sen.
Erkrankungen des Nervensystems:
Kopfschmerzen, Schwindel, gest?rtes H?rverm?gen oder Ohrensausen (Tinnitus) und Verwirrtheit k?nnen Anzeichen einer ?berdosierung sein (siehe Abschnitt 3. unter \"Wenn Sie eine gr??ere Menge von HerzASS-ratiopharm 50 mg eingenommen haben, als Sie sollten\").
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
H?ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, ?belkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchf?lle,
- Geringf?gige Blutverluste aus dem Magen-Darm-Bereich (Mikroblutungen).
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Magen- oder Darm-Geschw?re, die sehr selten zu einem Durchbruch f?hren k?nnen.
- Magen- oder Darm-Entz?ndungen.
- Magen- oder Darm-Blutungen.
Nach l?ngerer Anwendung von HerzASS-ratiopharm 50 mg kann eine Blutarmut (Eisenmangelan?mie) durch verborgene Blutverluste aus dem Magen- oder DarmBereich auftreten. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen (Zeichen einer schweren Magenblutung) m?ssen Sie sofort Ihren Arzt benachrichtigen (siehe \"Gegenma?nahmen\").
Leber- und Gallenerkrankungen:
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
Erh?hungen der Leberwerte.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
Hautreaktionen (sehr selten bis hin zu schweren, fieberhaft verlaufenden Hautausschl?gen mit Schleimhautbeteiligung (Erythema exsudativum multiforme).
Erkrankungen der Nieren und der Harnwege:
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
Nierenfunktionsst?rungen und akutes Nierenversagen.
Gegenma?nahmen:
Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollten Sie HerzASS-ratiopharm 50 mg nicht nochmals einnehmen. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er ?ber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Ma?nahmen entscheiden kann. Bei den ersten Zeichen einer ?berempfindlichkeitsreaktion darf HerzASS-ratiopharm 50 mg nicht nochmals eingenommen werden.
Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k?nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f?r Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k?nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ?ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf?gung gestellt werden.
5. WIE IST HERZASS-RATIOPHARM 50 MG AUFZUBEWAHREN?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich auf. Sie d?rfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen nach \"Verwendbar bis\" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht ?ber 30?C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch?tzen. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN
Was HerzASS-ratiopharm 50 mg enth?lt:
Der Wirkstoff ist Acetylsalicyls?ure. Jede Tablette enth?lt 50 mg Acetylsalicyls?ure. Die sonstigen Bestandteile sind: Maisst?rke, Mikrokristalline Cellulose, Cellulosepulver.
Wie HerzASS-ratiopharm 50 mg aussieht und Inhalt der Packung:
Wei?e, runde Tablette mit einseitiger Bruchkerbe HerzASS-ratiopharm 50 mg ist in Packungen mit 100 Tabletten erh?ltlich.
Pharmazeutischer Unternehmer:
ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Stra?e 3
89079 Ulm
Hersteller:
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Stra?e 3
89143 Blaubeuren
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im November 2019.
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 07/2020
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Dosierung
PersonenkreisErwachseneEinzeldosis1 TabletteGesamtdosis1 TabletteZeitpunktzu Beginn des AnfallsTxtBei akutem Herzinfarkt - einmalige Gabe:
PersonenkreisErwachseneEinzeldosis2 TablettenGesamtdosis1-mal täglichZeitpunktnach der MahlzeitTxtBei akutem Herzinfarkt - Folgebehandlung:
PersonenkreisErwachseneEinzeldosis1-2 TablettenGesamtdosis6 Tabletten pro TagZeitpunktnach der MahlzeitTxtZur Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt: Für die Behandlung stehen Arzneimittel mit einem geeigneteren Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
PersonenkreisErwachseneEinzeldosis2 TablettenGesamtdosis1-mal täglichZeitpunktnach der MahlzeitTxtNach arteriellen gefäßchirurgischen Eingriffen:
PersonenkreisErwachseneEinzeldosis1-2 TablettenGesamtdosis1-mal täglichZeitpunktnach der MahlzeitTxtBei Durchblutungsstörungen im Gehirn (Vorbeugung gegen Hirninfarkte):
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Bei akutem Herzinfarkt: Zerbeißen Sie das Arzneimittel und lassen Sie es in der Mundhöhle wirken.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Ohrenklingen, Sehstörungen, Verwirrtheitszuständen sowie zu Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Asthmaanfall, in der Vorgeschichte durch Arzneimittel mit ähnlicher Wirkung
- Geschwüre im Verdauungstrakt, wie
- Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwür
- Erhöhter Blutverlust bei Blutungsneigung (Hämorrhagische Diathese)
- Leberversagen
- Nierenversagen
- Schwere Herzschwäche, die medikamentös nicht eingestellt ist
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Neigung zu Allergien
- Nesselsucht
- Asthma bronchiale
- Schwerer Schnupfen (Rhinitis)
- Blutgerinnungsstörung (Koagulopathie)
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Andere Blutungen, wie:
- Hirnblutung
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Bluthochdruck
- Herzschwäche
- Elektrolyt- und Flüssigkeitsmangel-Zustände (Dehydratationen)
- Bevorstehende Operation
- Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)
- Neigung zu Gichtanfällen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Sodbrennen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Durchfall durch Arzneimittel
- Mikroblutungen (kaum sichtbare oder bemerkbare Blutungen aus kleinsten Gefäßen), vor allem im Magen-Darm-Bereich
- Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich (Gastrointestinalblutungen)
- Magenschleimhautentzündung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
Wechselwirkungen
Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Auch die Blutgerinnung wird durch Acetylsalicylsäure beeinflusst. Die Substanz verhindert, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und verbessert so die Fließfähigkeit des Blutes.
Zusammensetzung
Bezugsangabe:
1 Tablette
Stoffe
50 mg Acetylsalicylsäure, + Maisstärke, + Cellulose, mikrokristalline, + Cellulosepulver