Handelt es sich bei Ihrem Kassenrezept um ein herkömmliches Rezept oder ein E-Rezept?
E-RezeptTannosynt Lotio
- PZN: 03066028
Wichtige Hinweise
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Anwendung
Tannosynt Lotio. Wirkstoff: Phenol-Methanal-Harnstoff-Polykondensat, sulfoniert, Natriumsalz (synthetischer Gerbstoff). Anwendungsgebiete: zur Behandlung akut entz?ndlicher, n?ssender und juckender oberfl?chlicher Hauterkrankungen, insbesondere in Hautfalten (Achselh?hlen, Genito-Anal-Bereich, unter der Brust, zwischen den Oberschenkeln, den Fingern und Zehen). Dazu geh?ren zum Beispiel: Hautentz?ndungen im Windelbereich (Windeldermatitis) beim S?ugling und Kleinkind, die Lokalbehandlung juckender Hautausschl?ge, wie z.B. Windpocken oder die vermehrte Schwei?absonderung (Hyperhidrosis).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im Juni 2016.
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 06/2018
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Dosierung
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Vor Gebrauch gut schütteln. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen. Tragen Sie das Arzneimittel nicht auf die behaarte Kopfhaut auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Allgemeine Behandlungsdauer: 1-2 Wochen
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
- Hautreaktion
- Entzündung der Haut durch Allergie (Kontaktdermatitis)
- Hautreizung
- Brennendes Gefühl auf der Haut
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Juckreiz
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Vorsicht bei Allergie gegen Hülsenfrüchte wie Sojabohnen, Erdnüsse, Linsen und weitere!
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
Wechselwirkungen
Der Wirkstoff gilt als synthetischer Gerbstoff. Er beschleunigt den Heilungsprozeß von erkranktem Gewebe, indem er zusammenziehend auf die Haut wirkt. Dadurch wird eine oberflächliche Abdichtung der Haut erreicht, die Schorfbildung gefördert, Entzündungen gehemmt, Juckreiz unterdrückt und das Wachstum von Bakterien und Pilzen auf der Haut hemmt. Außerdem wird einer übermäßigen Schweißproduktion entgegengewirkt.
Zusammensetzung
Bezugsangabe:
1 g Lotion
Stoffe
10 mg Phenolsulfonsäure-Phenol-Urea-Formaldehyd-Kondensat, Natriumsalz, + Wasser, gereinigtes, + Glycerol 85%, + Zinkoxid, + Talkum, + Tris[cetylstearylpoly(oxyethylen)-4]-phosphat, + Phospholipide aus Sojabohnen, entölt, + Siliciumdioxid, hochdisperses, + Isopropanol, + Methyl-4-hydroxybenzoat, + Carrageenan, Natriumsalz