Nasenspray AL 0,1 %

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Wichtige Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Anwendung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Nasenspray AL 0,1%.
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Flie?schnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica) und zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entz?ndung der Nasennebenh?hlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohres in Verbindung mit Schnupfen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R DEN ANWENDER

Nasenspray AL 0,1% zur Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren und Erwachsenen
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid 1,0 mg/ml L?sung

Lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation sorgf?ltig durch, denn sie enth?lt wichtige Informationen f?r Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erh?ltlich. Um einen bestm?glichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Nasenspray AL 0,1% jedoch vorschriftsm??ig angewendet werden.
  • Heben Sie die Gebrauchsinformation auf. Vielleicht m?chten Sie diese sp?ter nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat ben?tigen.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 7 Tagen keine Besserung eintritt, m?ssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn eine der aufgef?hrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr?chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Diese Gebrauchsinformation beinhaltet:
  1. WAS IST NASENSPRAY AL 0,1% UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS M?SSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NASENSPRAY AL 0,1% BEACHTEN?
  3. WIE IST NASENSPRAY AL 0,1% ANZUWENDEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
  5. WIE IST NASENSPRAY AL 0,1% AUFZUBEWAHREN?
  6. WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST NASENSPRAY AL UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?

Nasenspray AL 0,1% ist ein Mittel zur Anwendung in der Nase (Rhinologikum) und enth?lt das Alpha-Sympathomimetikum Xylometazolin. Xylometazolin hat gef??verengende Eigenschaften und bewirkt dadurch eine Schleimhautabschwellung. Nasenspray AL 0,1% wird angewendet zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Flie?schnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica) und zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entz?ndung der Nasennebenh?hlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohres in Verbindung mit Schnupfen. Nasenspray AL 0,1% ist f?r Erwachsene und Schulkinder bestimmt.

2. WAS M?SSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NASENSPRAY AL 0,1% BEACHTEN?

Nasenspray AL 0,1% darf nicht angewendet werden:
  • wenn Sie ?berempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Xylometazolinhydrochlorid, Benzalkoniumchlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von Nasenspray AL 0,1% sind.
  • bei einer bestimmten Form eines chronischen Schnupfens (Rhinitis sicca).
  • bei Zustand nach operativer Entfernung der Zirbeldr?se durch die Nase (transsphenoidaler Hypophysektomie) oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhaut freilegen.
  • bei Kindern unter 6 Jahren.


Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Nasenspray AL 0,1% ist erforderlich:
Es gibt einzelne Berichte zu schweren Nebenwirkungen (insbesondere Atemstillstand) bei Anwendung der empfohlenen Dosis. Dosis?berschreitungen sind unbedingt zu vermeiden.

Bei den folgenden Erkrankungen und Situationen d?rfen Sie Nasenspray AL 0,1% nur nach R?cksprache mit Ihrem Arzt anwenden:
  • bei einem erh?hten Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom.
  • bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit) und Bluthochdruck (Hypertonie).
  • wenn Sie mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden.
  • bei Tumor der Nebenniere (Ph?ochromozytom).
  • bei Stoffwechselst?rungen, wie z. B. ?berfunktion der Schilddr?se (Hyperthyreose) und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
  • bei Prostatavergr??erung.
  • bei der Stoffwechselerkrankung Porphyrie.

Der Dauergebrauch von schleimhautabschwellendem Nasenspray kann zu einer chronischen Schwellung und schlie?lich zum Schwund der Nasenschleimhaut f?hren.

Bei Anwendung von Nasenspray AL 0,1% mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Bei gleichzeitiger Anwendung von Nasenspray AL 0,1% und bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann durch Wirkungen auf Herz- und Kreislauffunktionen eine Erh?hung des Blutdrucks auftreten. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f?r vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k?nnen.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Da die Sicherheit einer Anwendung von Nasenspray AL 0,1% in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht ausreichend belegt ist, d?rfen Sie Nasenspray AL 0,1% nur auf Anraten Ihres Arztes anwenden und nur nachdem dieser eine sorgf?ltige Nutzen/Risiko-Abw?gung vorgenommen hat. W?hrend der Schwangerschaft und Stillzeit darf die empfohlene Dosierung nicht ?berschritten werden, da eine ?berdosierung die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeintr?chtigen oder die Milchproduktion vermindern kann.

Verkehrst?chtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Bei bestimmungsgem??em Gebrauch sind keine Beeintr?chtigungen zu erwarten.

Wichtige Informationen ?ber bestimmte sonstige Bestandteile von Nasenspray AL 0,1%:
Das in Nasenspray AL 0,1% enthaltene Konservierungsmittel (Benzalkoniumchlorid) kann, insbesondere bei l?ngerer Anwendung, eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte - soweit m?glich - ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden. Stehen solche Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff nicht zur Verf?gung, so ist eine andere Darreichungsform in Betracht zu ziehen.

3. WIE IST NASENSPRAY AL 0,1% ANZUWENDEN?

Wenden Sie Nasenspray AL 0,1% immer genau nach der Anweisung in dieser Gebrauchsinformation an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die ?bliche Dosis: Bei Erwachsenen und Schulkindern wird nach Bedarf bis zu 3-mal t?glich 1 Spr?hsto? Nasenspray AL 0,1% in jede Nasen?ffnung eingebracht.

Art der Anwendung:
Nasenspray AL 0,1% ist f?r die nasale Anwendung bestimmt. Aus hygienischen Gr?nden und zur Vermeidung von Infektionen sollten die Arzneimittel jeweils nur von demselben Patienten angewendet werden. Die Flasche muss bei der Anwendung aufrecht gehalten werden. Vor dem ersten Gebrauch den Spr?haufsatz mehrmals hinunterdr?cken bis ein gleichm??iger Spr?hnebel austritt. Bei allen nachfolgenden Anwendungen ist das Nasenspray schon beim ersten Pumpen funktionsf?hig. Die Spr?h?ffnung in das Nasenloch einf?hren und den Spr?haufsatz 1-mal kr?ftig hinunterdr?cken. W?hrend des Spr?hens leicht durch die Nase einatmen.

Dauer der Anwendung:
Nasenspray AL 0,1% darf nicht l?nger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ?rztliche Anordnung. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ?rztlicher Kontrolle erfolgen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Nasenspray AL 0,1% zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine gr??ere Menge Nasenspray AL 0,1% angewendet haben, als Sie sollten:
Vergiftungen k?nnen durch erhebliche ?berdosierung oder durch versehentliches Einnehmen des Arzneimittels auftreten. In diesem Fall sollten Sie sofort Ihren Arzt informieren. Das klinische Bild einer Vergiftung mit Nasenspray AL 0,1% kann verwirrend sein, da sich Phasen der Stimulation mit Phasen einer Unterdr?ckung des zentralen Nervensystems und des Herz-Kreislauf-Systems abwechseln k?nnen. Besonders bei Kindern kommt es nach ?berdosierung h?ufig zu zentralnerv?sen Effekten mit Kr?mpfen und Koma, langsamem Herzschlag, Atemstillstand sowie einer Erh?hung des Blutdruckes, der von Blutdruckabfall abgel?st werden kann. Symptome einer Stimulation des zentralen Nervensystems sind Angstgef?hl, Erregung, Halluzinationen und Kr?mpfe. Symptome infolge der Hemmung des zentralen Nervensystems sind Erniedrigung der K?rpertemperatur, Lethargie, Schl?frigkeit und Koma. Folgende weitere Symptome k?nnen auftreten: Pupillenverengung (Miosis), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Fieber, Schwitzen, Bl?sse, bl?uliche Verf?rbung der Haut infolge der Abnahme des Sauerstoffgehaltes im Blut (Zyanose), Herzklopfen, Atemdepression und Atemstillstand (Apnoe), ?belkeit und Erbrechen, psychogene St?rungen, Erh?hung oder Erniedrigung des Blutdrucks, unregelm??iger Herzschlag, zu schneller/zu langsamer Herzschlag. Bei Vergiftungen ist sofort ein Arzt zu informieren. ?berwachung und Therapie im Krankenhaus sind notwendig.

Wenn Sie die Anwendung von Nasenspray AL 0,1% vergessen haben:
Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Anwendung laut Dosieranleitung fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Nasenspray AL 0,1% Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m?ssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H?ufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
Sehr h?ufig:mehr als 1 Behandelter von 10
H?ufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:H?ufigkeit auf Grundlage der verf?gbaren Daten nicht absch?tzbar.


M?gliche Nebenwirkungen:
Herzerkrankungen:
  • Selten: Herzklopfen, beschleunigte Herzt?tigkeit (Tachykardie), Blutdruckerh?hung.
  • Sehr selten: Herzrhythmusst?rungen.


Erkrankungen des Nervensystems:
  • Sehr selten: Unruhe, Schlaflosigkeit, M?digkeit (Schl?frigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern).


Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums:
  • H?ufig: Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen.
  • Gelegentlich: Nach Abklingen der Wirkung verst?rktes Gef?hl einer ",verstopften", Nase, Nasenbluten.
  • Sehr selten: Atemstillstand bei jungen S?uglingen und Neugeborenen.


Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:
  • Sehr selten: Kr?mpfe (insbesondere bei Kindern).


Erkrankungen des Immunsystems:
  • Gelegentlich: ?berempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut).


Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k?nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f?r Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k?nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ?ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf?gung gestellt werden.

5. WIE IST NASENSPRAY AL 0,1% AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich aufbewahren. Sie d?rfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Etikett nach \"Verwendbar bis\" angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. F?r dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Nach Anbruch ist Nasenspray AL 0,1% bei sachgerechter Aufbewahrung 6 Monate haltbar.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Nasenspray AL 0,1% enth?lt:
Der Wirkstoff ist Xylometazolinhydrochlorid. 1 ml L?sung enth?lt 1,0 mg Xylometazolinhydrochlorid. Die sonstigen Bestandteile sind: Benzalkoniumchlorid, Citronens?ure-Monohydrat, Glycerol, Natriumcitrat 2 H2O, Gereinigtes Wasser.

Wie Nasenspray AL 0,1% aussieht und Inhalt der Packung:
Klare, farblose L?sung. Nasenspray AL 0,1% ist in Packungen mit 10 ml L?sung erh?ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
ALIUD PHARMA GmbH
Gottlieb-Daimler-Stra?e 19
D-89150 Laichingen
info@aliud.de

Hersteller:
STADA Arzneimittel AG
Stadastra?e 2-18
61118 Bad Vilbel

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im Oktober 2014.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 11/2017

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!

Dosierung

PersonenkreisKinder ab 6 Jahren und ErwachseneEinzeldosis1 SprühstoßGesamtdosis2-3 mal täglichZeitpunktverteilt über den Tag

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Fieber, Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Atemstörungen, Schläfrigkeit sowie zur Erniedrigung der Körpertemperatur kommen.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)
- Zustand nach einem Eingriff am Gehirn

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
  - Bluthochdruck
  - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Prostatavergrößerung
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Stoffwechselerkrankungen, wie:
  - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  - Schilddrüsenüberfunktion
- Engwinkelglaukom

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Reizerscheinungen in der Nase, wie:
  - Brennen der Schleimhäute
- Niesen
- Gefühl der “verstopften Nase“, durch verstärkte Schleimhautschwellung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
  - Hautausschlag
  - Juckreiz
  - Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Das Arzneimittel selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure!
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können bei längerer Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden .
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wechselwirkungen

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen. Außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unpezifische Reizungen.

Zusammensetzung

Bezugsangabe:
1 ml Spray

Stoffe
1 mg Xylometazolin hydrochlorid, 0,87 mg Xylometazolin, 0,2 mg Benzalkonium chlorid, + Citronensäure monohydrat, + Glycerol, + Natriumcitrat-2-Wasser, + Wasser, gereinigtes

Pflichtangaben

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Flie?schnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica) und zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entz?ndung der Nasennebenh?hlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohres in Verbindung mit Schnupfen.