Handelt es sich bei Ihrem Kassenrezept um ein herkömmliches Rezept oder ein E-Rezept?
E-RezeptTumarol N Balsam
- PZN: 04586876
Wichtige Hinweise
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Anwendung
Tumarol N Balsam. Anwendungsgebiete: zur äußeren Anwendung zur Verbesserung des Befindens bei Erkältungskrankheiten der Luftwege (wie unkomplizierter Schnupfen, Heiserkeit und unkomplizierter Bronchialkatarrh).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Zusammensetzung:
100 g enthalten:
Eukalyptusöl 15,0 g, D-Campher 5,0 g, Levomenthol 2,5 g
Sonstige Bestandteile: Weißes Vaselin, Octyldodecanol (Ph.Eur.).
Darreichungsform und Inhalt:
Salbe in Tuben zu 50 g N1 bzw. 100 g N2
Stoff- oder Indikationsgruppe:
Arzneimittel zum Einreiben und Inhalieren bei Erkältungskrankheiten der Atemwege.
Anwendungsgebiete:
Zur äußeren Anwendung zur Verbesserung des Befindens bei Erkältungskrankheiten der Luftwege (wie unkomplizierter Schnupfen, Heiserkeit und unkomplizierter Bronchialkatarrh).
Gegenanzeigen:
Tumarol N Balsam ist nicht anzuwenden bei:
- Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe
- bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren
- bei Asthma bronchiale und Keuchhusten, sowie Pseudokrupp und anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, da das Einatmen zur Verkrampfung der Bronchialmuskulatur führen kann
- einer Inhalationstherapie bei akuter Entzündung der Atemwege und bei akuter Lungenentzündung
- zur äußeren Einreibung bei Haut- und Kinderkrankheiten mit Exanthem sowie auf geschädigter Haut, z.B. bei Verbrennungen
Schwangerschaft und Stillzeit:
Wegen nicht ausreichender Untersuchungen sollte das Arzneimittel in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:
Eukalyptusöl bewirkt eine Induktion des fremdstoffabbauenden Enzymsystems in der Leber. Die Wirkungen anderer Arzneimittel können deshalb abgeschwächt und/oder verkürzt werden. Dies kann bei großflächiger und/oder langfristiger Anwendung nicht ausgeschlossen werden infolge einer Aufnahme größerer Wirkstoffmengen durch die Haut.
Warnhinweise:
- Nicht auf Schleimhäute (auch nicht der Nase) oder im Bereich der Augen anwenden.
- Nicht im Gesicht anwenden.
- Nach der Anwendung bitte die Hände gut waschen.
- Tumarol N Balsam sollte nur äußerlich und zur Inhalationsbehandlung angewendet werden.
- Levomenthol kann bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen.
Dosierungsanleitung:
Soweit nicht anders verordnet, werden morgens und abends Brust und Rücken mit einem etwa 1-4 cm langen Salbenstrang Tumarol N Balsam gut eingerieben und dann mit einem Tuch abgedeckt. Zusätzlich kann eine Inhalationsbehandlung bzw. ein Gesichtsdampfbad bis zu 2-3 x täglich durchgeführt werden: 5-10 cm Balsam in 1-2 I heißes Wasser geben und die Dämpfe unter einem Tuch mehrere Minuten lang einatmen.
Art und Dauer der Anwendung:
Zur Zubereitung von Inhalationen und zur äußeren Anwendung.
Bei Beschwerden, die länger als 3-5 Tage anhalten, bei Atemnot, bei Kopfschmerzen, bei Fieber oder eitrigem/blutigem Auswurf oder Nasensekret muss dringend ein Arzt aufgesucht werden.
Bei der Inhalation empfiehlt es sich, die Augen zu schließen bzw. abzudecken, um eine mögliche Reizung der Augenbindehaut zu vermeiden. Kinder nicht unbeaufsichtigt inhalieren lassen, da Verbrühungsgefahr besteht! Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen können.
Hinweise für den Fall der Überdosierung:
Bei bestimmungsgemäßer Abwendung zur äußeren Anwendung bzw. zur Inhalation ist mit Überdosierungserscheinungen nicht zu rechnen. Bei versehentlicher Einnahme (Verschlucken) treten infolge der schleimhautreizenden Eigenschaften in der Regel Übelkeit und Erbrechen, gegebenenfalls auch Durchfall auf.
Auch bei externer Anwendung und Überdosierung sind Symptome wie Herzjagen, Hitzegefühl, Schwäche und Mundtrockenheit, Durchfall und Fieber in seltenen Fällen aufgetreten. Bei äußerer, großflächiger Anwendung können Vergiftungserscheinungen auftreten, z.B. Nierenschäden und Schäden des zentralen Nervensystems (ZNS), z.B. bei Campher. Campherhaltige Salben sollen bei Kindern mit erhöhtem Risiko des Auftretens von Krampfanfällen nicht angewendet werden.
Nebenwirkungen:
Bei Inhalation (auch nach äußerer Einreibung) sind Reizerscheinungen an Haut und Schleimhäuten sowie Hustenreiz und Verstärkung eines Bronchialkrampfes möglich. In seltenen Fällen ist bei der Inhalation eine Atemwegsreizung möglich.
Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, insbesondere solche, die hier nicht aufgeführt sind, so teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Das Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden. Nach Anbruch des Behältnisses ist Tumarol N Balsam 3 Monate haltbar.
Weitere Informationen über Tumarol N Balsam:
Tumarol N Balsam enthält bewährte Wirkstoffe gegen Erkältungskrankheiten der Atemwege in einer fettarmen Salbengrundlage. Die in Tumarol N Balsam enthaltenen ätherischen öle werden rasch von der Haut aufgenommen und führen in den Atemwegen zu einer Vermehrung des Auswurfs. Die Atmung wird erleichtert und die Lunge besser durchblutet. Beim Einreiben auf Brust und Rücken gelangen die Wirkstoffe nicht nur über die Haut, sondern auch infolge von Verdampfung durch die Körperwärme durch Inhalation an den Ort der Erkrankung. Vor allem bei erschwerter Atmung und verstopfter Nase wirkt das Gesichtsdampfbad oder die Inhalation wohltuend, schleimlösend und befreiend auf die Atmung.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Robugen GmbH
Pharmazeutische Fabrik
Alleenstraße 22-26
3730 Esslingen
Telefon: 0711/1 36 30-0
Telefax: 0711/36 74 50
Email: info@robugen.de
Internet: www.robugen.de
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2005
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2024
Dosierung
PersonenkreisKinder ab 2 Jahren und ErwachseneEinzeldosis5-10 cm StranglängeGesamtdosis2-3 mal täglichZeitpunktbei BeschwerdenTxtZur Inhalation:
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Inhalieren Sie das Arzneimittel. Übergießen Sie dafür die vorgesehene Menge des Arzneimittel mit heißem Wasser. Beugen Sie Ihren Kopf über das Gefäß, atmen Sie die Dämpfe durch Nase und Mund ein und decken Sie nach Möglichkeit Kopf und Gefäß mit einem Tuch ab. Vorsicht heiß! Um eine mögliche Reizung der Augenbindehaut zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Augen zu schließen bzw. abzudecken.
Oder: Reiben Sie das Arzneimittel auf Brust und Rücken ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3-5 Tage anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Bei äußerlicher, großflächiger Anwendung kann es zu Überdosierungserscheinungen wie Herzjagen, Hitzegefühl, Schwäche oder Fieber kommen.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bronchien, die überempfindlich reagieren, z.B. auf verschiedene Stoffe, Kälte etc.
- Asthma bronchiale
- Pseudokrupp
- Keuchhusten
- Lungenentzündung
- Geschädigte Haut (z.B. Verbrennungen, Verletzungen, Haut- und Kinderkrankheiten mit Ausschlag)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
- Schleimhautreizungen
- Hustenreiz
- Verengung der Atemwege
- Anfälle von Atemnot
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Vorsicht beim Inhalieren des Arzneimittels: Es besteht die Gefahr, dass Sie sich durch den heißen Wasserdampf verbrühen.
- Menthol/Campher/Cineol: Bei Kindern unter 2 Jahren nicht an oder in der unmittelbaren Nähe der Atmungsorgane anwenden; Gefahr eines Kehlkopfkrampfes.
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Wechselwirkungen
Die Inhaltsstoffe entstammen mehreren Pflanzen und wirken als natürliches Gemisch. Alle drei Inhaltsstoffe bewirken im Anwendungsgebiet eine vermehrte Durchblutung und eine Schleimlösung. Eucalyptusöl regt zudem die feinen Härchen der oberen Atemwege zu schnelleren Bewegungen an. Dadurch kann festsitzender Schleim besser abtransportiert und das Abhusten erleichtert werden. Es vermindert außerdem den Hustenkrampf.
Der Wirkstoff Menthol löst zähe Schleimpartikel auf, bekämpft Entzündungen, entspannt verkrampfte Muskeln und bringt die Durchblutung in Schwung. Erkältete Patienten können wieder freier atmen; unangenehmer Reizhusten verschwindet, Halsschmerzen und Heiserkeit werden gelindert.
Zusammensetzung
Bezugsangabe:
1 g Salbe
Stoffe
150 mg Eucalyptusöl, 50 mg D-Campher, 25 mg Levomenthol, + Vaselin, weißes, + Butylhydroxytoluol, + Octyldodecanol