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E-RezeptParacetamol-ratiopharm 1000 mg
- PZN: 09263936
Wichtige Hinweise
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Anwendung
Paracetamol-ratiopharm 1000 mg Tabletten. Wirkstoff: Paracetamol. Anwendungsgebiete: bei leichten bis m??ig starken Schmerzen und bei Fieber.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke!
GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R DEN ANWENDER
Paracetamol-ratiopharm 1000 mg Tabletten f?r Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren (?ber 50 kg)
Wirkstoff: Paracetamol
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgf?ltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enth?lt wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m?chten Sie diese sp?ter nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat ben?tigen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
- Wenn Sie sich bei Fieber nach 3 Tagen bzw. bei Schmerzen nach 5 Tagen nicht besser oder gar schlechter f?hlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Was in dieser Packungsbeilage steht:
- WAS IST PARACETAMOL-RATIOPHARM UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
- WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON PARACETAMOL-RATIOPHARM BEACHTEN?
- WIE IST PARACETAMOL-RATIOPHARM EINZUNEHMEN?
- WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
- WIE IST PARACETAMOL-RATIOPHARM AUFZUBEWAHREN?
- INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN
1. WAS IST PARACETAMOL-RATIOPHARM UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
Paracetamol-ratiopharm ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum und Antipyretikum). Paracetamol-ratiopharm wird angewendet bei leichten bis m??ig starken Schmerzen und bei Fieber. Die Tabletten eignen sich zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren (?ber 50 kg).
2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON PARACETAMOL-RATIOPHARM BEACHTEN?
Paracetamol-ratiopharm darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Propacetamol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnhinweise und Vorsichtsma?nahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Paracetamol-ratiopharm einnehmen:
- wenn Sie chronisch alkoholkrank sind.
- wenn Sie an einer Beeintr?chtigung der Leberfunktion leiden (Leberentz?ndung, Gilbert-Syndrom).
- bei beeintr?chtigter Nierenfunktion.
- wenn Sie unter Wassermangel leiden.
- wenn Sie unter einer chronischen Fehlern?hrung leiden.
- wenn Sie eine Blutvergiftung haben.
- wenn Sie in der Vergangenheit gegen?ber Acetylsalicyls?ure (Aspirin) mit einem Asthmaanfall reagiert haben.
- wenn bei Ihnen ein Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel besteht (ein Enzym-Defekt).
- wenn Sie h?molytische An?mie haben (anormales Zugrundegehen roter Blutk?rperchen).
Wenden Sie Paracetamol-ratiopharm nur nach ?rztlicher Verschreibung an, wenn Sie Alkoholprobleme oder eine gesch?digte Leber haben. Bei solchen Patienten muss die Dosis reduziert werden (siehe 3. \"Wie ist Paracetamol-ratiopharm einzunehmen?\") Nehmen Sie Paracetamol-ratiopharm erst nach R?cksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein, wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel anwenden, die Paracetamol enthalten. Nehmen Sie niemals mehr Paracetamol-ratiopharm als empfohlen ein. Eine h?here Dosis f?hrt nicht zu einer besseren Schmerzstillung, sondern kann statt-dessen zu schweren Lebersch?den f?hren (siehe 3. unter \"Wenn Sie eine gr??ere Menge von Paracetamol-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten\").
Bei l?ngerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgem??en Gebrauch von Schmerzmitteln k?nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh?hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d?rfen. Kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt. Ganz allgemein kann die gewohnheitsm??ige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch?digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f?hren. Bei abruptem Absetzen nach l?ngerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgem??en Gebrauch von Schmerzmitteln k?nnen Kopfschmerzen sowie M?digkeit, Muskelschmerzen, Nervosit?t und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ?rztlichen Rat erfolgen. Nehmen Sie Paracetamol-ratiopharm nicht ohne ?rztlichen oder zahn?rztlichen Rat l?ngere Zeit oder in h?heren Dosen ein.
Einnahme von Paracetamol-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k?rzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Arzneimittel, die die Wirkung von Paracetamol-ratiopharm beeinflussen k?nnen:
- Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht).
- m?gliche Leber-sch?digende Substanzen, z.B. Phenobarbital (Schlafmittel), Phenytoin, Carbamazepin, Primidon (Arzneimittel gegen Epilepsie) sowie Rifampicin (Tuberkulosemittel). Unter Umst?nden kann es bei gleichzeitiger Einnahme dieser Arzneimittel und Paracetamol zu Lebersch?den kommen.
- Isoniazid (Tuberkulosemittel) und Salicylamid (Schmerzmittel) k?nnen zu h?heren Konzentrationen von Paracetamol in Ihrem K?rper f?hren.
- Metoclopramid und Domperidon (Arzneimittel gegen ?belkeit): Diese k?nnen eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von Paracetamol-ratiopharm bewirken.
- Arzneimittel, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung f?hren: Diese k?nnen die Aufnahme und den Wirkungseintritt von Paracetamol verz?gern.
- Colestyramin (zur Senkung erh?hter Blutfettwerte): Dies kann die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von Paracetamol-ratiopharm verringern. Deshalb sollte Cholestyramin mindestens 1 Stunde nach der Einnahme von Paracetamol eingenommen werden.
- Gerinnungshemmende Arzneimittel (orale Antikoagulantien, insbesondere Warfarin).
Die wiederholte Einnahme von Paracetamol ?ber mehr als eine Woche verst?rkt die Blutungsneigung. Die Langzeitanwendung von Paracetamol sollte in diesem Fall nur unter ?rztlicher Kontrolle erfolgen. Die gelegentliche Einnahme von Paracetamol hat keine Auswirkungen auf die Blutungsneigung.
Arzneimittel, die durch Paracetamol-ratiopharm beeinflusst werden k?nnen:
- Lamotrigin (Arzneimittel gegen Epilepsie) kann in seiner Wirkung beeintr?chtigt sein, wenn gleichzeitig Paracetamol eingenommen wird.
- Die gleichzeitige Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin, Arzneimittel bei HIV-Infektionen) verst?rkt die Neigung zu Lebersch?digungen und die Neigung zur Verminderung wei?er Blutk?rperchen (Neutropenie). Dies kann das Immunsystem beeintr?chtigen und das Risiko f?r Infektionen erh?hen. Paracetamol-ratiopharm sollte daher nur nach ?rztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.
Auswirkungen von Paracetamol auf Laboruntersuchungen:
Die Harns?urebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung k?nnen beeinflusst werden.
Einnahme von Paracetamol-ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol:
Paracetamol-ratiopharm darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen oder verabreicht werden. Die Tabletten k?nnen mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Falls erforderlich, darf Paracetamol-ratiopharm w?hrend der Schwangerschaft eingenommen werden. Sie sollten das Arzneimittel in der geringsten Dosis, die Ihre Schmerzen lindert und/oder Ihr Fieber senkt, und so kurz wie m?glich einnehmen. Nehmen Sie mit Ihrem Arzt Kontakt auf, wenn sich die Schmerzen und/oder das Fieber nicht bessern oder wenn Sie das Arzneimittel h?ufiger einnehmen m?ssen. Paracetamol geht in geringen Mengen in die Muttermilch ?ber. Nachteilige Folgen f?r den S?ugling sind bisher nicht bekannt geworden, so dass Paracetamol-ratiopharm w?hrend der Stillzeit eingenommen werden kann. Sie sollten jedoch Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie Paracetamol-ratiopharm w?hrend der Stillzeit ?ber l?ngere Zeitr?ume einnehmen.
Verkehrst?chtigkeit und F?higkeit zum Bedienen von Maschinen:
Paracetamol-ratiopharm hat keinen oder einen zu vernachl?ssigenden Einfluss auf die Verkehrst?chtigkeit und die F?higkeit zum Bedienen von Maschinen.
Paracetamol-ratiopharm enth?lt Natrium:
Dieses Arzneimittel enth?lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h. es ist nahezu \"natriumfrei\".
3. WIE IST PARACETAMOL-RATIOPHARM EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Paracetamol-ratiopharm wird in Abh?ngigkeit von K?rpergewicht (KG) und Alter dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg KG als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg KG - aber nicht mehr als 3.000 mg Paracetamol als Tagesgesamtdosis. Das Dosisintervall sollte 6 Stunden nicht unterschreiten, das bedeutet h?chstens 4 Einnahmen pro Tag. Geben Sie acht, die maximale Tagesdosis nicht zu ?berschreiten. Bei Schmerzen, die l?nger als 5 Tage anhalten, oder bei Fieber, das l?nger als 3 Tage anh?lt oder sich verschlimmert oder wenn weitere Symptome auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
| K?rpergewicht bzw. Alter | Einzeldosis | max. Tagesdosis (24 Stunden) |
| ?ber 50 kg: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene | 1/2 -1 Tablette (entsprechend 500 - 1.000 mg Paracetamol) | 3 Tabletten (entsprechend 3.000 mg Paracetamol) |
Art der Anwendung:
Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Fl?ssigkeit. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Besondere Patientengruppen:
Eingeschr?nkte Nierenfunktion:
Bei Patienten mit eingeschr?nkter Nierenfunktion muss die Dosis verringert oder das Dosisintervall verl?ngert werden. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Chronischer Alkoholismus oder eingeschr?nkte Leberfunktion:
Chronischer Alkoholkonsum oder eingeschr?nkte Leberfunktion k?nnen die Schwelle f?r eine Paracetamol-Vergiftung herabsetzen. Bei diesen Patienten muss die Dosis verringert oder das Dosisintervall verl?ngert werden. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
?ltere Patienten:
Es ist keine Dosisanpassung bei ?lteren Patienten erforderlich.
Kinder und Jugendliche mit geringem K?rpergewicht:
Die Tabletten eignen sich nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren sowie mit bis zu 50 kg K?rpergewicht, da die Wirkst?rke f?r diese Gruppe nicht geeignet ist. F?r diese Patientengruppe stehen andere Darreichungsformen und Wirkst?rken zur Verf?gung.
Wenn Sie eine gr??ere Menge von Paracetamol-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten:
Die t?gliche Gesamtdosis an Paracetamol darf 60 mg/ kg/Tag bzw. 3.000 mg nicht ?berschreiten. Die Folgen einer ?berdosierung k?nnen schwerwiegend sein und in seltenen F?llen sogar zum Tod f?hren. Wenn Sie mehr als die empfohlene Menge Paracetamol-ratiopharm eingenommen haben, m?ssen Sie so schnell wie m?glich ?rztliche Hilfe suchen, auch wenn Sie sich gut f?hlen! Es besteht das Risiko von verz?gerten schweren Lebersch?den. Um m?gliche Lebersch?den zu vermeiden, ist es wichtig, dass vom Arzt so bald wie m?glich ein Gegenmittel verabreicht wird.
Wenn Sie die Einnahme von Paracetamol-ratiopharm vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m?ssen.
Sie sollten die Einnahme von Paracetamol-ratiopharm abbrechen und in den folgenden F?llen sofort einen Arzt aufsuchen:
Selten - kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen:
- Anzeichen eines Angio?dems, wie z.B. Schwellung von Gesicht, Zunge oder Hals, Schluckbeschwerden, Hautausschlag und Atembeschwerden.
- ?berdosierung und Vergiftungserscheinungen.
Sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen:
- Lebertoxizit?t (Lebersch?den aufgrund von Chemikalien).
- ?berempfindlichkeitsreaktionen (schwere allergische Reaktion vom Soforttyp).
- Sehr selten wurden F?lle von schweren Hautreaktionen (arzneimittelinduziertes Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und akutes generalisiertes pustul?ses Exanthem) berichtet.
- Paracetamol kann zu einer Verringerung der Anzahl der wei?en Blutk?rperchen f?hren, und Ihre Widerstandsf?higkeit gegen?ber Infektionen kann herabgesetzt sein. Wenn Sie eine Infektion mit Anzeichen wie Fieber und einer deutlichen Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands, oder Fieber mit lokalen Beschwerden wie Schmerzen in Kehle/Rachen/Mund oder Harnproblemen bemerken, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Eine Blutuntersuchung wird durchgef?hrt werden, um eine m?gliche Verringerung der Zahl Ihrer wei?en Blutk?rperchen festzustellen (Agranulozytose). Es ist wichtig, den Arzt ?ber die Arzneimittel, die Sie einnehmen zu informieren.
Nicht bekannt - H?ufigkeit auf Grundlage der verf?gbaren Daten nicht absch?tzbar:
- allergischer Schock
- Erythema multiforme (allergische Reaktion oder Infektion der Haut)
Weitere Nebenwirkungen:
Selten - kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen:
- Jucken, Hautausschlag, Nesselsucht, kleinfleckige Einblutungen in Haut und Schleimhaut (Purpura)
- Asthma-artigen Verengung der Luftwege mit Atembeschwerden (Analgetika-Asthma) bei empfindlichen Patienten
- St?rung der Blutbildung, Gerinnungsst?rungen
- Bauchschmerzen, Blutungen, Durchfall, ?belkeit, Erbrechen
- Schwindel, Unwohlsein, Fieber, Schwitzen, Benommenheit
- Zittern, Kopfschmerzen, Sehst?rungen
- Depression, Verwirrtheit, Halluzinationen
- Leberfunktionsst?rungen, Leberversagen, Gelbsucht, Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen)
Sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen:
- verringerte Anzahl der Blutpl?ttchen, Verringerung bestimmter wei?er Blutk?rperchen, anormales Zugrundegehen roter Blutk?rperchen (h?molytische An?mie)
- niedrige Blutzuckerspiegel
- Tr?bung des Urins und Nierenfunktionsst?rungen (z.B. Nierenversagen)
Nicht bekannt - H?ufigkeit auf Grundlage der verf?gbaren Daten nicht absch?tzbar:
- Nierenentz?ndung (interstitielle Nephritis) nach langer Anwendung hoher Dosen.
Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k?nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f?r Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k?nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ?ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf?gung gestellt werden.
5. WIE IST PARACETAMOL-RATIOPHARM AUFZUBEWAHREN?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich auf. Sie d?rfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton oder der Blisterpackung nach \"Verwendbar bis\" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. F?r dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN
Was Paracetamol-ratiopharm enth?lt:
Der Wirkstoff ist Paracetamol. Jede Tablette enth?lt 1.000 mg (= 1 g) Paracetamol. Die sonstigen Bestandteile sind: Povidon K30, Croscarmellose-Natrium, Maisst?rke, Talkum, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich].
Wie Paracetamol-ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung:
Wei?e, l?ngliche, beidseits gew?lbte Tablette mit einer Bruchkerbe auf beiden Seiten. Paracetamol-ratiopharm ist in Packungen mit 10 Tabletten erh?ltlich.
Pharmazeutischer Unternehmer:
ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Stra?e 3
89079 Ulm
Hersteller:
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Stra?e 3
89143 Blaubeuren
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im M?rz 2020.
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 07/2020
Dosierung
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Schmerzen: Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 5 Tage anwenden. Fieber: Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Unterleibsschmerzen sowie zum Leberkoma. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Leberfunktion (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentzündung)
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- Alkoholmissbrauch
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Flüssigkeitsmangel
- Mangelernährung
- Erbliche Enzymstörung (Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel)
- Blutarmut durch schnelleren Abbau roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
- Glutathion-Mangel
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Wechselwirkungen
Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannter Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Zusammensetzung
Bezugsangabe:
1 Tablette
Stoffe
1000 mg Paracetamol, + Povidon K30, + Croscarmellose natrium, + Maisstärke, + Talkum, + Cellulose, mikrokristalline, + Siliciumdioxid, hochdisperses, + Magnesium stearat (pflanzlich)