Vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen

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Wichtige Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Anwendung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen, Tabletten.
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mÀßig starken Schmerzen und/oder von Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen, bei leichten bis mÀßig starken Schmerzen und/oder Fieber, zur Anwendung bei Kindern ÃŒber 4 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen
Wirkstoffe: Paracetamol

Lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation sorgfÀltig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthÀlt wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese spÀter nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fÃŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fÃŒhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST VIVIMED N GEGEN FIEBER UND KOPFSCHMERZEN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON VIVIMED N GEGEN FIEBER UND KOPFSCHMERZEN BEACHTEN?
  3. WIE IST VIVIMED N GEGEN FIEBER UND KOPFSCHMERZEN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST VIVIMED N GEGEN FIEBER UND KOPFSCHMERZEN AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST VIVIMED N GEGEN FIEBER UND KOPFSCHMERZEN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel.

Anwendungsgebiete:
  • Leichte bis mÀßig starke Schmerzen
  • Fieber.


Hinweis:
vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen soll lÀngere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes oder Zahnarztes eingenommen werden.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON VIVIMED N GEGEN FIEBER UND KOPFSCHMERZEN BEACHTEN?

vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie an einer schweren BeeintrÀchtigung der Leberfunktion leiden.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen einnehmen.

Nehmen Sie vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen erst nach RÃŒcksprache mit Ihrem Arzt ein bei:
  • Leberfunktionsstörungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, LeberentzÃŒndungen),
  • vorgeschÀdigter Niere,
  • angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit),
  • bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten die die Leberfunktion beeintrÀchtigen,
  • bei erblich bedingtem Mangel des Enzyms Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase, der zu schwerer Blutarmut fÃŒhren kann (Favismus),
  • bei HÀmolytischer AnÀmie (Blutarmut aufgrund eines Zerfalls der roten Blutkörperchen),
  • bei einem Mangel des am Leberstoffwechsel beteiligten Eiweißes Glutathion (z. B. bei MangelernÀhrung, Alkoholmissbrauch),
  • bei einem Mangel von FlÃŒssigkeit im Körper (Dehydratation) z. B. durch geringe Trinkmenge, Durchfall oder Erbrechen,
  • bei chronischer MangelernÀhrung,
  • bei einem Körpergewicht unter 50 kg,
  • bei höherem Lebensalter.


Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber mÃŒssen Sie einen Arzt aufsuchen.

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten. Bei lÀngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemÀßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dÃŒrfen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsmÀßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften NierenschÀdigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) fÃŒhren. vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen nicht ohne Àrztlichen oder zahnÀrztlichen Rat lÀngere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen.

Kinder:
vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen ist nicht geeignet fÌr Kinder unter 4 Jahren. HierfÌr stehen PrÀparate in Form von Saft oder ZÀpfchen mit geringerem Wirkstoffgehalt zur VerfÌgung.

Einnahme von vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kÃŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wechselwirkungen sind möglich mit:
  • Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen verringert werden, da der Abbau von vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen verlangsamt sein kann,
  • andere möglicherweise die Leber schÀdigende Arzneimittel,
  • Mittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin) können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen verringern,
  • Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos von Blut- und FlÃŒssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit vergrößerter AnionenlÃŒcke), die dringend behandelt werden mÃŒssen. Diese können insbesondere bei schwerer Niereninsuffizienz, Sepsis (wenn Bakterien und ihre Toxine im Blut zirkulieren und zu OrganschÀden fÃŒhren), MangelernÀhrung, chronischem Alkoholismus und bei Anwendung der maximalen Tagesdosen von Paracetamol auftreten.


Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die zu beschleunigtem Arzneimittelabbau in der Leber fÌhren (Enzyminduktion), wie z. B. bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika (Arzneimittel gegen KrampfanfÀlle des Gehirns (u. a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin)) sowie Rifampicin (einem Tuberkulosemittel), können auch durch sonst unschÀdliche Dosen von Paracetamol LeberschÀden hervorgerufen werden. Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.

Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und Cumarinderivaten (Arzneimittel zur Herabsetzung der GerinnungsfÀhigkeit des Blutes) sind bezÌglich ihrer klinischen Bedeutung noch nicht zu beurteilen. Eine Langzeitanwendung von vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen bei Patienten, die mit blutgerinnungshemmenden Mitteln (oralen Antikoagulantien) behandelt werden, sollte daher nur unter Àrztlicher Kontrolle erfolgen.

Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt sein mit dem Risiko einer erhöhten ToxizitÀt.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin) wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) verstÀrkt. vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen soll daher nur nach Àrztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT eingenommen werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung fÌhren, wie z. B. Propanthelin, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung fÌhren, wie z. B. Metoclopramid, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.

Die HarnsÀurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.

Einnahme von vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken:
WÀhrend der Anwendung von vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen sollte nur nach strenger AbwÀgung des Nutzen-Risiko-VerhÀltnisses wÀhrend der Schwangerschaft eingenommen werden. Falls erforderlich, kann vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen wÀhrend der Schwangerschaft angewendet werden. Sie sollten die geringstmögliche Dosis anwenden, mit der Ihre Schmerzen und/ oder Ihr Fieber gelindert werden, und Sie sollten das Arzneimittel fÌr den kÌrzest möglichen Zeitraum anwenden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre Hebamme, falls Schmerzen und/oder das Fieber nicht gelindert werden oder Sie das Arzneimittel hÀufiger einnehmen mÌssen. Sie sollten vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen wÀhrend der Schwangerschaft nicht in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, da die Sicherheit der Anwendung fÌr diese FÀlle nicht belegt ist.

Stillzeit:
Paracetamol geht in die Muttermilch Ìber. Da nachteilige Folgen fÌr den SÀugling nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens wÀhrend der Behandlung normalerweise nicht erforderlich sein.

VerkehrstÌchtigkeit und FÀhigkeit zum Bedienen von Maschinen:
vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen hat keinen Einfluss auf die VerkehrstÃŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.

vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen enthÀlt Natrium:
Dieses Arzneimittel enthÀlt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosiereinheit d. h., es ist nahezu \"natriumfrei\".

3. WIE IST VIVIMED N GEGEN FIEBER UND KOPFSCHMERZEN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der folgenden Tabelle. Paracetamol wird in AbhÀngigkeit von Körpergewicht und Alter dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis.

Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.

Bei Beschwerden, die lÀnger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
KörpergewichtAlterEinzeldosis in Anzahl der Tablettenmax. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten
17 kg – 25 kg4 – 8 Jahre0,5 Tablette (entsprechend 250 mg Paracetamol)2 (4 x 0,5 Tablette) (entsprechend 1000 mg Paracetamol)
26 kg – 32 kg8 – 11 Jahre0,5 Tablette (entsprechend 250 mg Paracetamol) Andere Darreichungsformen sind fÃŒr diese Patientengruppe unter UmstÀnden vorteilhafter, da sie eine genauere Dosierung von maximal 400 mg Paracetamol ermöglichen.2 (4 x 0,5 Tablette) (entsprechend 1000 mg Paracetamol) In AusnahmefÀllen können bis zu 3 (6 x 0,5 Tablette) tÀglich, in einem Dosierungsintervall von mindestens 4 Stunden angewendet werden, d. h. bis zu 1500 mg Paracetamol tÀglich.
33 kg – 43 kg11 – 12 Jahre1 Tablette (entsprechend 500 mg Paracetamol)4 Tabletten (entsprechend 2000 mg Paracetamol)
ab 43 kgKinder und Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene1 – 2 Tabletten (entsprechend 500 – 1000 mg Paracetamol)8 Tabletten (entsprechend 4000 mg Paracetamol)


Art der Anwendung:
vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen werden unzerkaut mit reichlich FlÌssigkeit eingenommen. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt fÌhren.

Dauer der Anwendung:
Nehmen Sie vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen ohne Àrztlichen oder zahnÀrztlichen Rat nicht lÀnger als 3 Tage ein.

Besondere Patientengruppen:

Leberfunktionsstörungen und leichte EinschrÀnkung der Nierenfunktion:
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlÀngert werden.

Schwere Niereninsuffizienz:
Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.

Ältere Patienten:
Erfahrungen haben gezeigt, dass keine spezielle Dosisanpassung erforderlich ist.

Allerdings kann bei geschwÀchten, immobilisierten Àlteren Patienten mit eingeschrÀnkter Leber-/Nierenfunktion eine Dosisreduktion oder VerlÀngerung des Dosierungsintervalls erforderlich werden.

Ohne Àrztliche Anweisung sollte die maximale tÀgliche Dosis von 60 mg/kg Körpergewicht (bis zu einem Maximum von 2 g/Tag) nicht Ìberschritten werden, bei:
  • Körpergewicht unter 50 kg,
  • chronischem Alkoholismus,
  • Wasserentzug,
  • chronischer UnterernÀhrung.


Kinder und Jugendliche mit geringem Körpergewicht Eine Anwendung von vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen bei Kindern unter 4 Jahren bzw. unter 17 kg Körpergewicht wird nicht empfohlen, da die DosisstÀrke fÌr diese Altersgruppe nicht geeignet ist. Es stehen jedoch fÌr diese Altersgruppe geeignete DosisstÀrken bzw. Darreichungsformen zur VerfÌgung.

Wenn Sie eine größere Menge vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen eingenommen haben, als Sie sollten:
Die Gesamtdosis an Paracetamol darf fÃŒr Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bzw. ab 43 kg Körpergewicht 4000 mg Paracetamol (entsprechend 8 Tabletten vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen) tÀglich und fÃŒr Kinder 60 mg/kg/Tag nicht ÃŒbersteigen. Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, BlÀsse und Bauchschmerzen umfassen. Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden SchÀdigung der Leber kommen bis hin zum Leberkoma am 3. Tag. Wenn eine größere Menge vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen eingenommen wurde als empfohlen, rufen Sie den nÀchst erreichbaren Arzt zu Hilfe!

Dieser sollte, je nachdem wie lange die Einnahme zurÃŒckliegt, folgende Maßnahmen ergreifen:
  • Innerhalb der ersten sechs Stunden kann eine Giftentfernung durch herbeigefÃŒhrtes Erbrechen oder MagenspÃŒlung sinnvoll sein.
  • Die intravenöse Gabe von Gegenmitteln, wie z. B. Cysteamin oder N-Acetylcystein, sollte möglichst in den ersten acht Stunden nach einer Vergiftung erfolgen, um die zellschÀdigenden Stoffwechselprodukte von Paracetamol zu neutralisieren.
  • Eine BlutwÀsche (Dialyse) kann die Konzentration von Paracetamol im Blut senken.


Die weiteren Möglichkeiten zur Behandlung einer Vergiftung mit vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen richten sich nach dem Ausmaß und Verlauf sowie den Krankheitszeichen.

Ein Intoxikationsrisiko besteht insbesondere bei Àlteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer FehlernÀhrung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion fÃŒhren. In diesen FÀllen kann eine Überdosierung zum Tod fÃŒhren.

In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf:
Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, BlÀsse und Unterleibsschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine LeberschÀdigung.

Eine Überdosierung mit ca.6 g oder mehr Paracetamol als Einzeldosis bei Erwachsenen oder mit 140 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis bei Kindern fÃŒhrt zu Leberzellnekrosen, die zu einer totalen irreversiblen Nekrose und spÀter zu hepatozellulÀrer Insuffizienz, metabolischer Azidose und Enzephalopathie fÃŒhren können. Diese wiederum können zu Koma, auch mit tödlichem Ausgang, fÃŒhren. Gleichzeitig wurden erhöhte Konzentrationen der Lebertransaminasen (AST, ALT), Laktatdehydrogenase und des Bilirubins in Kombination mit einer erhöhten Prothrombinzeit beobachtet, die 12 bis 48 Stunden nach der Anwendung auftreten können. Klinische Symptome der LeberschÀden werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4 bis 6 Tagen ein Maximum.

Auch wenn keine schweren LeberschÀden vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter Tubulusnekrose kommen. Zu anderen, leberunabhÀngigen Symptomen, die nach einer Überdosierung mit Paracetamol beobachtet wurden, zÀhlen Myokardanomalien und Pankreatitis.

Therapiemaßnahmen bei Überdosierung:
Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist in den ersten 10 Stunden die intravenöse Gabe von SH-GruppenDonatoren wie z. B. N-Acetyl-Cystein sinnvoll. N-Acetylcystein kann aber auch nach 10 und bis zu 48 Stunden noch einen gewissen Schutz bieten. In diesem Fall erfolgt eine lÀngerfristige Einnahme. Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden. Bestimmungen der Plasmakonzentration von Paracetamol sind empfehlenswert. Die weiteren Therapiemöglichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation mit Paracetamol richten sich nach Ausmaß, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den ÃŒblichen Maßnahmen in der Intensivmedizin.

Wenn Sie die Einnahme von vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen vergessen haben:
Nehmen Sie beim nÀchsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern fÌhren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

Wenn Sie die Einnahme von vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen abbrechen:
Hier sind bei bestimmungsgemÀßer Anwendung von vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen keine Besonderheiten zu beachten. Bei plötzlicher Beendigung der Einnahme (Absetzen) nach lÀngerem nicht bestimmungsgemÀßem, hochdosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie MÃŒdigkeit, Muskelschmerzen, NervositÀt und vegetative Symptome auftreten. Diese Folgen des Absetzens klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten keine Schmerzmittel eingenommen werden. Auch danach soll eine erneute Einnahme nicht ohne Àrztlichen Rat erfolgen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mÃŒssen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
  • Hautrötungen,
  • leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen).


Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
  • Störungen der Blutbildung (allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie, in EinzelfÀllen Agranulozytose oder Panzytopenie), - allergische Reaktionen mit HautausschlÀgen (allergisches Exanthem),
  • weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen fÃŒr den Wirkstoff Paracetamol (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock),


Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den nÀchst erreichbaren Arzt zu Hilfe.

  • bei empfindlichen Personen wurde eine Verkrampfung der Muskulatur der Luftwege (Bronchialmuskulatur) mit Atemnot ausgelöst (Analgetika-Asthma),
  • es wurden FÀlle von schweren Hautreaktionen berichtet.


Gegenmaßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen nicht nochmals eingenommen werden. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er ÃŒber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.

Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen nicht nochmals eingenommen werden, und es ist sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fÌr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fÌr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen Ìber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfÌgung gestellt werden.

5. WIE IST VIVIMED N GEGEN FIEBER UND KOPFSCHMERZEN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fÌr Kinder unzugÀnglich auf.

Sie dÃŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen:
Dicht verschlossen und vor Licht geschÃŒtzt aufbewahren.

Arzneimittel sollen niemals ÃŒber das Abwasser (z. B. nicht ÃŒber die Toilette oder das Waschbecken) entsorgt werden. Weitere Informationen finden Sie unter:
www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen enthÀlt:

Der Wirkstoff ist:
Paracetamol. 1 Tablette enthÀlt 500 mg Paracetamol.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Mikrokristalline Cellulose, Povidon (K-Wert 29-32), Magnesiumstearat (Ph.Eur.), CarboxymethylstÀrke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.).

Es sind Packungen mit 10, 20, 30, 60 und 100 Tabletten erhÀltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:
Dr. Gerhard Mann chem.-pharm. Fabrik GmbH
BrunsbÃŒtteler Damm 165 - 173
13581 Berlin
E-Mail: kontakt@bausch.com

Hersteller:
ICN Polfa Rzeszow S.A.
2 Przemystowa Street
35-959 Rzeszow,
Polen

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ÃŒberarbeitet im April 2022.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 05/2025

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
  - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
  - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.

Dosierung

PersonenkreisKinder von 4-8 Jahren mit 17-25 kg KörpergewichtEinzeldosis1/2 TabletteGesamtdosis4-mal täglichZeitpunktim Abstand von mindestens 6 Stunden, unabhängig von der MahlzeitTxtAllgemeine Dosierungsempfehlung:

PersonenkreisKinder von 8-11 Jahren mit 26-32 kg KörpergewichtEinzeldosis1/2 TabletteGesamtdosis1-6 mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag)Zeitpunktim Abstand von mindestens 4- 6 Stunden, unabhängig von der MahlzeitTxtAllgemeine Dosierungsempfehlung:

PersonenkreisKinder von 11-12 Jahren mit 33-43 kg KörpergewichtEinzeldosis1 TabletteGesamtdosis4-mal täglichZeitpunktim Abstand von mindestens 6 Stunden, unabhängig von der MahlzeitTxtAllgemeine Dosierungsempfehlung:

PersonenkreisJugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene ab 43 kg KörpergewichtEinzeldosis1-2 TablettenGesamtdosis4-mal täglichZeitpunktim Abstand von mindestens 6 Stunden, unabhängig von der MahlzeitTxtAllgemeine Dosierungsempfehlung:

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit sowie zum Leberkoma. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Leberfunktionsstörung

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 4 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Was sollten Sie beachten?
- Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wechselwirkungen

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannter Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

Zusammensetzung

Bezugsangabe:
1 Tablette

Stoffe
500 mg Paracetamol, + Cellulose, mikrokristalline, + Povidon K29-32, + Magnesium stearat, + Carboxymethylstärke, Natrium Typ A

Pflichtangaben

Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mÀßig starken Schmerzen und/oder von Fieber.