Handelt es sich bei Ihrem Kassenrezept um ein herkömmliches Rezept oder ein E-Rezept?
E-RezeptCaelo Myrrhentinktur
- PZN: 03396145
Wichtige Hinweise
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Anwendung
Myrrhentinktur. Anwendungsgebiete: Lokale Behandlung leichter EntzÌndungen der Mund- und Rachenschleimhaut. EnthÀlt Ethanol.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ãrztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÃR DEN ANWENDER
Myrrhentinktur
Tinktur zur lokalen Anwendung im Mund- und Rachenraum
Zusammensetzung:
100 g Caelo Myrrhentinktur enthalten: 100 g Tinktur aus Myrrhe (1:5 [VerhÀltnis Droge zu Auszugsmittel]), Auszugsmittel: Ethanol 90% (V/V)
Darreichungsform und Inhalt:
50 ml Tinktur
Stoff- oder Indikationsgruppe:
Pflanzliches Arzneimittel bei EntzÃŒndungen im Mund-und Rachenraum.
Anwendungsgebiete:
Lokale Behandlung leichter EntzÌndungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Hinweis: Sollten die Beschwerden lÀnger als eine Woche andauern, wiederkehren oder unklare Beschwerden auftreten, ist ein Arzt aufzusuchen.
Gegenanzeigen:
Myrrhentinktur ist von Alkoholkranken nicht anzuwenden.
VorsichtsmaÃnahmen fÃŒr die Anwendung und Warnhinweise:
Zur Anwendung von Myrrhentinktur in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 12 Jahren liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Myrrhentinktur soll daher von diesem Personenkreis nicht angewendet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:
Keine bekannt.
Dosierungsanleitung und Art der Anwendung:
Soweit nicht anders verordnet, werden die betroffenen Schleimhautstellen 2-3 mal tÀglich mit der Tinktur betupft bzw. es werden zum Gurgeln oder SpÌlen 5 bis 10 Tropfen Tinktur in ein Glas Wasser gegeben.
Hinweise fÃŒr den Fall von Anwendungsfehlern oder Ãberdosierung:
Eine Einnahme von gröÃeren Mengen Myrrhentinktur kann insbesondere bei Kleinkindern zu einer Alkoholvergiftung fÃŒhren. In diesem Fall besteht Lebensgefahr, weshalb unverzÃŒglich ein Arzt aufzusuchen ist. Bei Einnahme des gesamten Flascheninhalts werden 35,5 g Alkohol aufgenommen.
Nebenwirkungen:
Bei unverdÌnnter Anwendung der Tinktur können vorÌbergehend ein leichtes Brennen und eine Geschmacksirritation auftreten. Hinweis: Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fÌr Nebenwirkungen, die nicht auf der Packung angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fÌr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen Ìber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfÌgung gestellt werden.
Hinweise:
Gut verschlossen aufbewahren. Arzneimittel fÌr Kinder unzugÀnglich aufbewahren. Nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.
Pharmazeutisches Unternehmen:
Caesar &, Loretz GmbH
HerderstraÃe 31
40721 Hilden
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ÃŒberarbeitet im Januar 2015.
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 07/2016
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Dosierung
PersonenkreisJugendliche ab 12 Jahren und ErwachseneEinzeldosis5-10 TropfenGesamtdosis2-3 mal täglichZeitpunktverteilt über den TagTxtZum Gurgeln oder Spülen:
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel auf die Mundschleimhaut auf.
Oder: Bereiten Sie das Arzneimittel zu und spülen Sie damit die Mundhöhle.
Oder: Bereiten Sie das Arzneimittel zu und gurgeln Sie damit.
Geben Sie es dazu in ein Glas Wasser.
Danach spucken Sie das Arzneimittel aus und vermeiden Sie ein Verschlucken.
Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zur Alkoholvergiftung kommen. Insbesondere Kleinkinder sind sehr gefährdet. Setzen sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Alkoholsucht
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Bei unverdünnter Anwendung:
- Leichtes Brennen auf der Schleimhaut
- Geschmacksstörungen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Das Arzneimittel enthält in geringen Mengen Alkohol, sollte deshalb von Alkoholikern gemieden werden.
Wechselwirkungen
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Myrrhe und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: Harzreicher, dorniger Strauch, aus dessen Rinde gelbliches Harz austritt, das an der Luft zu einer rotbraunen Masse trocknet
- Vorkommen: Nordostafrika
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, ätherische Öle
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Tinkturen aus dem an der Luft getrockneten Harz
An Schleimhäuten zieht Myrrhe das Gewebe zusammen, desinfiziert und fördert die Wundheilung. Ebenfalls nachgewiesen ist eine Wachstumshemmung von Pilzen.
Über die “medizinische Wirkung“ hinaus wird Myrrhe als Zusatz bei Seifen, Zahnpasta und Mundwasser verwendet.
Zusammensetzung
Bezugsangabe:
1 g Lösung
Alkoholgehalt:
85
Stoffe
1 g Myrrhentinktur, + Ethanol