Nurofen Junior 60 mg

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Wichtige Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Anwendung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Nurofen Junior 60 mg Z?pfchen.
Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von leichten bis m??ig starken Schmerzen und Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R DEN ANWENDER

Nurofen Junior 60 mg Z?pfchen f?r Kinder ab 6 kg K?rpergewicht (3 Monate) bis 12,5 kg K?rpergewicht (2 Jahre)
Wirkstoff: Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgf?ltig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enth?lt wichtige Informationen f?r Sie. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erh?ltlich. Um einen bestm?glichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Nurofen Junior jedoch vorschriftsgem?? angewendet werden.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m?chten Sie diese sp?ter nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat ben?tigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn die Symptome schlechter werden oder sich nicht bessern: bei Kindern im Alter von 3 - 5 Monaten nach 24 Stunden und bei Kindern im Alter ab 6 Monaten nach 3 Tagen.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST NUROFEN JUNIOR UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NUROFEN JUNIOR BEACHTEN?
  3. WIE IST NUROFEN JUNIOR ANZUWENDEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
  5. WIE IST NUROFEN JUNIOR AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST NUROFEN JUNIOR UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?

Ibuprofen geh?rt zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die nicht-steroidale Antiphlogistika/Antirheumatika (NSAR) genannt werden. Diese Arzneimittel wirken, indem sie Schmerzen und erh?hte Temperatur beeinflussen.

Nurofen Junior wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von:
  • leichten bis m??ig starken Schmerzen
  • Fieber


Die Verabreichung von Nurofen Junior wird empfohlen, wenn eine orale Einnahme von Ibuprofen nicht m?glich ist, z.B. bei Erbrechen.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn sich die Symptome Ihres Kindes nicht bessern oder schlimmer werden:
  • bei Kindern im Alter von 3-5 Monaten nach 24 Stunden
  • bei Kindern im Alter ab 6 Monaten nach 3 Tagen.


2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NUROFEN JUNIOR BEACHTEN?

Nurofen Junior darf nicht angewendet werden:
  • wenn Ihr Kind allergisch gegen Ibuprofen, andere ?hnliche Schmerzmittel (NSAR) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile von Nurofen Junior ist,
  • wenn Ihr Kind nach vorheriger Einnahme von Ibuprofen, Acetylsalicyls?ure oder anderen, ?hnlichen Schmerzmitteln (NSAR) schon einmal unter Kurzatmigkeit, Asthma, laufender Nase, Schwellungen des Gesichts und/oder der H?nde oder juckendem Nesselausschlag gelitten hat,
  • wenn schon einmal eine Magen-Darm-Blutung oder-Durchbruch (Perforation) im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR aufgetreten ist,
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zw?lffingerdarm-Geschw?ren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschw?re oder Blutungen),
  • bei Hirnblutungen (zerebrovaskul?re Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen,
  • bei ungekl?rten Blutbildungsst?rungen,
  • wenn Ihr Kind stark dehydriert ist (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Fl?ssigkeitsaufnahme),
  • Bei schwerer Leber- oder Nierenfunktionsst?rung oder schwerer Herzmuskelschw?che (Herzinsuffizienz),
  • in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft,
  • bei Kleinkindern mit einem K?rpergewicht unter 6,0 kg (j?nger als 3 Monate).


Warnhinweise und Vorsichtsma?nahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nurofen Junior anwenden:
  • bei bestimmten Erkrankungen der Haut (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Mischkollagenose),
  • bei schweren Hautreaktionen wie exfoliativer Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse. Beim ersten Anzeichen von Hautausschl?gen, Schleimhautl?sionen oder sonstigen Anzeichen einer ?berempfindlichkeitsreaktion sollte Nurofen Junior sofort abgesetzt werden,
  • bei bestimmten angeborenen St?rungen der Blutbildung (z.B. akute intermittierende Porphyrie),
  • bei Blutgerinnungsst?rungen,
  • wenn Sie Darmerkrankungen haben oder hatten (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn),
  • wenn Sie jemals Bluthochdruck und/oder eine Herzmuskelschw?che hatten,
  • bei verminderter Nierenfunktion,
  • bei Leberst?rungen,
  • bei Erkrankungen des Enddarms oder des Afters,
  • Wenn Sie an Asthma oder allergischen Reaktionen leiden oder gelitten haben, kann Atemnot auftreten,
  • bei Patienten, die an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemerkrankungen leiden, da f?r sie ein erh?htes Risiko f?r das Auftreten allergischer Reaktionen besteht. Die allergischen Reaktionen k?nnen sich als Asthmaanf?lle (sogenanntes Analgetika-Asthma), Quincke-?dem oder Nesselsucht ?u?ern,
  • Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko f?r diese Erkrankungen aufweisen k?nnten (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen,
  • wenn bei Ihnen Magen-Darm-Blutungen, Magen-Darm-Geschw?re oder ein Magen-Darm-Durchbruch aufgrund der Anwendung dieses Arzneimittels auftreten. Diesen Erkrankungen m?ssen nicnt unbedingt Warnsignale vorausgehen, oder sie m?ssen auch nicht auf Patienten beschr?nkt sein, bei denen schon fr?her solche Erkrankungen aufgetreten sind. Sie k?nnen t?dlich enden. Wenn Magen-Darm-Blutungen oder Magen-Darm-Geschw?re auftreten, muss die Behandlung sofort abgebrochen werden,
  • wenn Sie gleichzeitig bestimmte andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko eines Geschw?rs oder einer Blutung erh?hen k?nnen, wie orale Kortikosteroide (wie Prednisolon), Arzneimittel zur Verd?nnung des Blutes (wie Warfarin), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung einer Depression) oder Arzneimittel, die die Pl?ttchenaggregation hemmen (wie Acetylsalicyls?ure),
  • wenn Sie andere NSAR einnehmen (einschlie?lich COX-2 Hemmer wie Celecoxib oder Etoricoxib),
  • Die Anwendung von Nurofen Junior w?hrend einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte vermieden werden,
  • Bei l?nger dauernder Anwendung von Nurofen Junior ist eine regelm??ige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion und des Blutbildes erforderlich,
  • Nebenwirkungen k?nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis ?ber den k?rzesten, f?r die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird,
  • ?ltere Patienten k?nnen h?ufiger unter Nebenwirkungen leiden,
  • Ganz allgemein kann die gewohnheitsm??ige Anwendung von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zu dauerhaften, schweren Nierensch?den f?hren. Das Risiko ist unter k?rperlicher Beanspruchung, einhergehend mit Salzverlust und Dehydrierung, m?glicherweise erh?ht und sollte daher vermieden werden,
  • Die l?ngere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ?rztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamenten?bergebrauch (Medication Overuse Headache (MOH)) sollte bei Patienten vermutet werden, die an h?ufigen oder t?glichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelm??ig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen,
  • Eine gleichzeitige Anwendung von Nurofen Junior mit anderen NSAR, einschlie?lich COX-2-Hemmer (Cyclooxigenase-2-Hemmer), vergr??ert das Risiko von Nebenwirkungen (siehe Abschnitt \"Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln) und sollte deshalb vermieden werden,
  • Arzneimittel wie Nurofen Junior sind m?glicherweise mit einem geringf?gig erh?hten Risiko f?r Herzanf?lle (\"Herzinfarkt\") oder Schlaganf?lle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und l?nger dauernder Behandlung. ?berschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer, welche f?r Kinder zwischen 3 und 5 Monaten maximal 24 Stunden und f?r Kinder ab 6 Monaten maximal 3 Tage betr?gt,
  • Es besteht ein Risiko f?r Nierenfunktionsst?rungen bei dehydrierten Kindern,
  • Direkt nach einem gr??eren chirurgischen Eingriff ist besondere ?rztliche ?berwachung notwendig,
  • NSAR k?nnen die Symptome einer Infektion oder von Fieber maskieren.


Anwendung von Nurofen Junior zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k?rzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Was m?ssen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels beachten?
  • Blutgerinnungshemmer (z.B. Acetylsalicyls?ure, Warfarin, Ticlopidin),
  • Arzneimittel gegen Bluthochdruck (ACE-Hemmer, z.B. Captopril, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-Antagonisten) und
  • einige Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz?ndung (z.B. Acetylsalicyls?ure, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen eine geringe Dosis empfohlen) und
  • andere nicht-steroidale Entz?ndungshemmer (NSAR) einschlie?lich so genannter COX-2-Hemmer (Cyclooxigenase-2-Hemmer) sowie
  • einige andere Arzneimittel k?nnen die Behandlung mit Ibuprofen beeintr?chtigen oder durch eine solche selbst beeintr?chtigt werden.

Deshalb sollten Sie stets ?rztlichen Rat einholen, bevor Sie Ibuprofen gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln anwenden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies gilt insbesondere f?r die Einnahme folgender Arzneimittel:
Acetylsalicyls?ure oder andere NSAR (entz?ndungs- und schmerzhemmende Mittel),da sich dadurch das Risiko von Magen- und Darmgeschw?ren oder Blutungen erh?hen kann,
Digoxin (gegen Herzinsuffizienz),da die Wirkung von Digoxin verst?rkt werden kann,
Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortison?hnliche Stoffe enthalten),da sich dadurch das Risiko von Magen- und Darmgeschw?ren oder Blutungen erh?hen kann,
Thrombozytenaggregationshemmer,da sich dadurch das Risiko von Blutungen erh?hen kann,
Acetylsalicyls?ure (geringe Dosis),da sich der blutverd?nnende Effekt verringern kann,
Arzneimittel zur Blutverd?nnung (wie z. B. Warfarin),da Ibuprofen die blutverd?nnende Wirkung dieser Arzneimittel verst?rken kann,
Phenytoin (gegen Epilepsie),da die Wirkung von Phenytoin verst?rkt werden kann,
Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel gegen Depression),da diese das Risiko von Magen-/Darmblutungen erh?hen k?nnen,
Lithium (ein Arzneimittel gegen manisch-depressive Erkrankung und Depression),da die Wirkung von Lithium verst?rkt werden kann,
Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel gegen Gicht),da dadurch die Ausscheidung von Ibuprofen verz?gert werden kann,
Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Entw?sserungstabletten,da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel abschw?chen kann und dadurch m?glicherweise ein erh?htes Risiko f?r die Nieren entsteht,
Kaliumsparende Diuretika,da dadurch eine Hyperkal?mie (zu viel Kalium im Blut) auftreten kann,
Methotrexat (ein Arzneimittel zur Krebsbehandlung oder Rheumabehandlung),da die Wirkung von Methotrexat verst?rkt werden kann,
Tacrolimus und Cyclosporin (Arzneimittel zur Immunsuppression),da dadurch Nierensch?den auftreten k?nnen,
Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS):Da es bei der Anwendung von Nurofen Junior bei HlV-positiven H?mophilie-Patienten (\"Blutern\") zu einem erh?hten Risiko f?r Gelenkblutungen ?H?marthrosen) oder Blutungen, die zu Schwellungen f?hren, kommen kann,
Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers),da Wechselwirkungen m?glich sind,
Chinolon-Antibiotika,da ein erh?htes Risiko f?r Krampfanf?lle bestehen kann,
CYP2C9-Hemmer:Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern kann die Exposition gegen?ber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erh?hen. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmer) zeigte sich eine um etwa 80 -100 % erh?hte Exposition gegen?ber S(+)-Ibuprofen. Eine Reduktion der Ibuprofendosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn gleichzeitig potente CYP2C9-Hemmer angewendet werden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol verabreicht werden.


Anwendung von Nurofen Junior zusammen mit Alkohol:
W?hrend der Anwendung von Nurofen Junior sollten Sie keinen Alkohol trinken. Einige Nebenwirkungen wie z.B. jene, die den Magen-Darm-Trakt oder das Zentralnervensystem betreffen, k?nnen h?ufiger auftreten, wenn Alkohol gleichzeitig mit Nurofen Junior konsumiert wird.

Schwangerschaft Stillzeit und Zeugungs-/Geb?rf?higkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie w?hrend der Anwendung von Nurofen Junior schwanger werden. Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, falls Sie in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft sind. Vermeiden Sie eine Anwendung dieses Arzneimittels in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft, es sei denn, Ihr Arzt gibt Ihnen eine anderweitige Anweisung.

Stillzeit:
Sie k?nnen dieses Arzneimittel in der Stillzeit anwenden, falls die empfohlene Dosis eingehalten und es f?r die k?rzest m?gliche Zeit angewendet wird.

Zeugungs-/Geb?rf?higkeit:
Nurofen Junior geh?rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr?chtigen k?nnen. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).Vermeiden Sie es dieses Arzneimittel einzunehmen, wenn Sie schwanger werden wollen.

Verkehrst?chtigkeit und F?higkeit zum Bedienen von Maschinen:
Bei kurzfristiger Anwendung hat dieses Arzneimittel keinen oder einen vernachl?ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst?chtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

3. WIE IST NUROFEN JUNIOR ANZUWENDEN?

Wenden Sie Nurofen Junior immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Nurofen Junior sollte nur zur Behandlung von Kindern ab 3 Monaten mit einem K?rpergewicht von mindestens 6,0 kg angewendet werden.

Die maximale Einzeldosis sollte 10 mg/kg K?rpergewicht nicht ?berschreiten.

Das Dosierungsintervall sollte 6 Stunden nicht unterschreiten. Die maximale Tagesdosis Ibuprofen betr?gt 20-30 mg/kg K?rpergewicht, verteilt auf 3 bis 4 Einzeldosen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die ?bliche Dosis (das K?rpergewicht des Kindes ist dabei von gr??erer Wichtigkeit als das Alter):

K?rpergewicht (Alter)EinzeldosisMax. Tagesdosis
6,0 - 8,0 kg (3 - 9 Monate)1 Z?pfchenWenn n?tig erst nach 6 - 8 Stunden 1 weiteres Z?pfchen. Nicht mehr als 3 Z?pfchen innerhalb von 24 Stunden.
8,0 - 12,5 kg (9 Monate - 2 Jahre)1 Z?pfchenWenn n?tig erst nach 6 Stunden 1 weiteres Z?pfchen. Nicht mehr als 4 Z?pfchen innerhalb von 24 Stunden.


Die Z?pfchen sind zur Anwendung im After bestimmt wobei die spitze Seite des Z?pfchens zuerst eingef?hrt wird. Zur Verbesserung der Gleitf?higkeit evtl. Z?pfchen vor dem Einf?hren in der Hand erw?rmen. Nur zur kurzzeitigen Anwendung. Bei 3 bis 5 Monate alten Kleinkindern sollte ?rztlicher Rat eingeholt werden, wenn sich die Symptome verschlimmern oder sp?testens nach 24 Stunden, wenn die Symptome andauern. Wenn bei Kindern ab 6 Monaten die Anwendung dieses Arzneimittels f?r mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ?rztlicher Rat eingeholt werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Nurofen Junior zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine gr??ere Menge von Nurofen Junior angewendet haben, als Sie sollten:
Benachrichtigen Sie umgehend Ihren Arzt. Folgende Anzeichen k?nnen auftreten: ?belkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder seltener Durchfall. Zus?tzlich Kopfschmerzen, Magen-Darm-Blutungen, Schwindel, Schwindelgef?hl, Benommenheit, Augenzittern (unwillk?rliche, schnelle Augenbewegungen), verschwommenes Sehen und Ohrklingeln (Tinnitus), Blutdruckabfall, Erregung, Bewusstseinseintr?bung, Koma, Krampfanf?lle, Bewusstlosigkeit, Hyperkal?mie, metabolische Azidose, erh?hte Prothrombin-Zeit/1NR, akutes Nierenversagen, Lebersch?den, Atemdepression, Zyanose und Verschlechterung des Asthmas bei Asthmatikern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m?ssen.

Es k?nnen bei Ihnen eine oder mehrere der f?r NSAR bekannten Nebenwirkungen auftreten (siehe unten). Wenn das so ist oder wenn Sie Bedenken haben, beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels und sprechen schnellstm?glich mit Ihrem Arzt. Altere Patienten haben ein h?heres Risiko, Probleme auf Grund von Nebenwirkungen zu bekommen, wenn sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort ?rztliche Hilfe, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:
  • Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen wie starke Bauchschmerzen, Teerst?hle, das Erbrechen von Blut oder dunklen Teilchen, die im Aussehen gemahlenem Kaffee ?hneln.
  • Anzeichen von sehr seltenen aber schwerwiegenden allergischen Reaktionen wie Verschlechterung von Asthma, ungekl?rtes Keuchen oder Kurzatmigkeit, Schwellungen des Gesichts, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden, Herzrasen, Blutdruckabfall bis zum Schock. Dies kann selbst bei der ersten Anwendung dieses Arzneimittels geschehen.
  • Schwere Hautreaktionen wie Ausschlag am ganzen K?rper, sich abschilfernde, blasenziehende oder sich absch?lende Haut.


Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die unten beschriebenen anderen Nebenwirkungen entwickeln.

H?ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen und ?belkeit, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Erbrechen, Bl?hungen (Flatulenz), Verstopfung, geringf?giger Blutverlust im Magen und/oder Darm, der in Ausnahmef?llen Blutarmut (An?mie) hervorrufen kann.


Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
  • Magen-Darm-Geschw?re, -Durchbruch oder -Blutung, Entz?ndung der Mundschleimhaut mit Geschw?rbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlechterung bestehender Darmkrankheiten (Colitis oder Morbus Crohn), Magenschleimhautentz?ndung (Gastritis), ?rtliche rektale Reizungen.
  • Zentralnerv?se St?rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M?digkeit.
  • Sehst?rungen.
  • Verschiedenartige Hautausschl?ge.
  • ?berempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselsucht und Juckreiz.


Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
  • Ohrensausen (Tinnitus).
  • Erh?hte Harns?urekonzentration im Blut, Schmerzen in der Seite und/oder im Bauchraum, Blut im Urin und Fieber k?nnen Anzeichen einer Nierensch?digung sein (Papillennekrose).
  • Verminderter H?moglobinwert.


Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
  • Speiser?hrenentz?ndung, Entz?ndung der Bauchspeicheldr?se und Bildung von membranartigen Darmverengungen (intestinale, diaphragmaartige Strikturen).
  • Herzmuskelschw?che (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt und Schwellungen des Gesichts und der H?nde (?deme).
  • Verringerte Urinausscheidung und Schwellungen (besonders bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr?nkter Nierenfunktion), Wasseransammlungen im K?rper (?deme), tr?ber Urin (nephrotisches Syndrom), Entz?ndungen der Nieren (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsst?rung einhergehen kann. Wenn eines der oben genannten Symptome auftritt oder Sie ein allgemeines Unwohlsein empfinden, beenden Sie die Anwendung von Nurofen Junior und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, da dies erste Anzeichen einer Nierensch?digung oder eines Nierenversagens sein k?nnen.
  • Psychotische Reaktionen, Depression.
  • Hoher Blutdruck, Gef??entz?ndung (Vaskulitis).
  • Herzklopfen (Palpitationen).
  • Funktionsst?rungen der Leber, Lebersch?den (erste Anzeichen k?nnen Hautverf?rbungen sein), insbesondere bei Langzeitanwendung, Leberversagen, akute Leberentz?ndung (Hepatitis).
  • St?rungen bei der Blutbildung - erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberfl?chliche Wunden im Mund, grippeartige Hautblutungen sowie ungekl?rte blaue Flecken. In diesen F?llen ist die Therapie sofort abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln oder fiebersenkenden Arzneimitteln (Antipyretika) sollte unterbleiben.
  • Schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w?hrend einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion).
  • Verschlimmerung infektionsbedingter Entz?ndungen (z.B. nekrotisierende Fasziitis) sind im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter NSAR beschrieben worden. Wenn Entz?ndungszeichen neu auftreten oder sich verschlimmern, sollten Sie unverz?glich zu Ihrem Arzt gehen. Es muss gekl?rt werden, ob eine anti-infektive/antibiotische Therapie notwendig ist.
  • Symptome einer aseptischen Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, ?belkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinseintr?bung wurden nach Einnahme von Ibuprofen beobachtet. Patienten mit bestehenden Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose) sind m?glicherweise eher betroffen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf. wenn diese Symptome auftreten.
  • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R?tung und Blasenbildung (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell Syndrom), Haarausfall (Alopezie).


Nicht bekannt (H?ufigkeit auf Grundlage der verf?gbaren Daten nicht absch?tzbar):
  • Reaktivit?t der Atemwege einschlie?lich Asthma, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) oder Kurzatmigkeit.


Arzneimittel wie Nurofen Junior sind m?glicherweise mit einem geringf?gig erh?htem Risiko f?r Herzanf?lle (\"Herzinfarkt\") oder Schlaganf?lle verbunden.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k?nnen Nebenwirkungen aucn direkt dem Bundesinstitut f?r Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k?nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ?ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf?gung gestellt werden.

5. WIE IST NUROFEN JUNIOR AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich aufbewahren.

Sie d?rfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht ?ber 25?C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ?ber das Abwasser (z.B. nicht ?ber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden sie unter: www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Nurofen Junior enth?lt:

Der Wirkstoff ist:
Ibuprofen. 1 Z?pfchen enth?lt 60 mg Ibuprofen.

Der sonstige Bestandteil ist:
Hartfett.

Wie Nurofen Junior aussieht und Inhalt der Packung:
Nurofen Junior sind wei?e oder wei?liche Z?pfchen mit zylindrischer Form und in Packungen mit 10 Z?pfchen erh?ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Darwinstrasse 2-4
69115 Heidelberg
Deutschland
Telefon: (06221)9982-333
www.nurofen.de

Hersteller:
Famar A.V.E.
49th km, National Road Athens-Lamia
19011 Avlonas Attiki
Griechenland

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im Juli 2024.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 03/2026

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

Dosierung

PersonenkreisSäuglinge von 3-9 Monaten
(mit 6-8 kg Körpergewicht)
Einzeldosis1 ZäpfchenGesamtdosis1-3 mal täglichZeitpunktim Abstand von 6-8 StundenTxtAllgemeine Dosierungsempfehlung:

PersonenkreisKleinkinder von 9 Monate bis 2 Jahren
(mit 8-12,5 kg Körpergewicht)
Einzeldosis1 ZäpfchenGesamtdosis1-4 mal täglichZeitpunktim Abstand von 6 StundenTxtAllgemeine Dosierungsempfehlung:

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Führen Sie das Arzneimittel in den Enddarm ein. Zuvor entleeren Sie den Darm möglichst. Zur Verbesserung der Gleitfähigkeit können Sie die Zäpfchen in der Hand erwärmen oder kurz in warmes Wasser tauchen.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Kinder ab 6 Monate das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei Kindern von 3-5 Monaten sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, wenn sich die Symptome verschlimmern oder länger als 24 Stunden andauern.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
- Magen-Darm-Durchbruch, in der Vorgeschichte in Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel (nichtsteroidale Antirheumatika/Antiphlogistika)
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Schwere Herzschwäche
- Aktive Blutungen, wie:
  - Hirnblutungen
- Blutbildungsstörungen
- Schwerer Flüssigkeitsmangel

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Magen-Darm-Beschwerden
- Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
  - Morbus Crohn
  - Colitis ulcerosa
- Bluthochdruck
- Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
  - Lupus erythematodes
  - Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Größere Operation, die kurz zuvor stattgefunden haben
- Windpocken
- Herzschwäche
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Blutgerinnungsstörung

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge in den ersten 2 Lebensmonaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  - Übelkeit
  - Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
  - Erbrechen
  - Sodbrennen
  - Blähungen
  - Durchfälle
  - Verstopfung
  - Bauchschmerzen
  - Blutungen im Magen-Darm-Bereich
  - Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
  - Magenschleimhautentzündung
  - Geschwüre im Verdauungstrakt, die auch durchbrechen können
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
  - Lokale Reizerscheinungen der Darmschleimhaut
  - Schmerzhafter Stuhldrang
  - Blutige Schleimabsonderungen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schlaflosigkeit
- Reizbarkeit
- Erregung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
  - Hautausschlag
  - Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
  - Juckreiz
- Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
- Anfälle von Atemnot
- Geschwür im Mund
- Verschlimmerung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa)
- Verschlimmerung einer chronischen Entzündung von Magen-Darm-Bereichen (Morbus Crohn)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Wechselwirkungen

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.

Zusammensetzung

Bezugsangabe:
1 Zäpfchen

Stoffe
60 mg Ibuprofen, + Hartfett

Pflichtangaben

Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von leichten bis m??ig starken Schmerzen und Fieber.