Myrrhentinktur

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30 ml
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Wichtige Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Anwendung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Myrrhentinktur.
Anwendungsgebiete: Lokale Behandlung leichter Entz?ndungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Warnhinweis: Enth?lt 85 Vol.-% Alkohol!

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R DEN ANWENDER

Myrrhentinktur

Stoff- oder Indikationsgruppe:
Pflanzliches Arzneimittel bei Entz?ndungen im Mund- und Rachenraum.

Anwendungsgebiete und Art der Anwendung:
Lokale Behandlung leichter Entz?ndungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Zum Betupfen der Mundschleimhaut und zum Gurgeln und Sp?len nach Verd?nnung. Hinweis: Sollten die Beschwerden l?nger als eine Woche andauern, wiederkehren oder unklare Beschwerden auftreten, ist ein Arzt aufzusuchen.

Gegenanzeigen:
Myrrhentinktur ist von Alkoholkranken nicht anzuwenden.

Vorsichtsma?nahmen f?r die Anwendung und Warnhinweise:
Zur Anwendung von Myrrhentinktur in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 12 Jahren liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Myrrhentinktur soll daher von diesem Personenkreis nicht angewendet werden.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:
Keine bekannt.

Warnhinweis:
Dieses Arzneimittel enth?lt 85 Vol.-% Alkohol.

Dosierungsanleitung und Art der Anwendung:
Soweit nicht anders verordnet, werden die betroffenen Schleimhautstellen 2-3 mal t?glich mit der Tinktur betupft bzw. es werden zum Gurgeln oder Sp?len 5 bis 10 Tropfen Tinktur in ein Glas Wasser gegeben. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweise f?r den Fall von Anwendungsfehlern oder ?berdosierung:
Eine Einnahme von gr??eren Mengen Myrrhentinktur kann insbesondere bei Kleinkindern zu einer Alkoholvergiftung f?hren. In diesem Fall besteht Lebensgefahr, weshalb unverz?glich ein Arzt aufzusuchen ist. Bei Einnahme des gesamten Flascheninhalts werden 20,2 g Alkohol (Flasche 30 ml) bzw. 33,7 g Alkohol (Flasche 50 ml) aufgenommen.

Nebenwirkungen:
Bei unverd?nnter Anwendung der Tinktur k?nnen vor?bergehend ein leichtes Brennen und eine Geschmacksirritation auftreten. Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Gebrauchsanweisung aufgef?hrt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Hinweise:
Dicht verschlossen, vor Licht gesch?tzt aufbewahren. Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich aufbewahren. Nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwenden.

Zusammensetzung:
100 g Myrrhentinktur enthalten: arzneilich wirksame Bestandteile: 100 g Tinktur aus Myrrhe (1:5 [Verh?ltnis Droge zu Auszugsmittel]), Auszugsmittel: Ethanol 90% (V/V)

Darreichungsform und Inhalt:
30 ml und 50 ml Tinktur.

Pharmazeutisches Unternehmen:
Henry Lamotte Oils GmbH
Merkurstrasse 47
28197 Bremen
e-mail: rezepturwaren@lamotte-oils.de

Diese Gebrauchsanweisung wurde zuletzt ?berarbeitet im Juni 2016.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2017

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.

Dosierung

PersonenkreisJugendliche ab 12 Jahren und ErwachseneEinzeldosiseine ausreichende MengeGesamtdosis2-3 mal täglichZeitpunktverteilt über den TagTxtZum Auftropfen:

PersonenkreisJugendliche ab 12 Jahren und ErwachseneEinzeldosis5-10 TropfenGesamtdosis2-3 mal täglichZeitpunktverteilt über den TagTxtZum Gurgeln oder Spülen:

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel auf die Mundschleimhaut auf.
Oder: Bereiten Sie das Arzneimittel zu und spülen Sie damit die Mundhöhle.
Oder: Bereiten Sie das Arzneimittel zu und gurgeln Sie damit.
Geben Sie es dazu in ein Glas Wasser.
Danach spucken Sie das Arzneimittel aus und vermeiden Sie ein Verschlucken.
Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zur Alkoholvergiftung kommen. Insbesondere Kleinkinder sind sehr gefährdet. Setzen sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Bei unverdünnter Anwendung:
- Leichtes Brennen auf der Schleimhaut
- Geschmacksstörungen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Vorsicht bei Allergie gegen Zimtsäure!
- Das Arzneimittel enthält in geringen Mengen Alkohol, sollte deshalb von Alkoholikern gemieden werden.

Wechselwirkungen

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Myrrhe und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
  - Aussehen: Harzreicher, dorniger Strauch, aus dessen Rinde gelbliches Harz austritt, das an der Luft zu einer rotbraunen Masse trocknet
  - Vorkommen: Nordostafrika
  - Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, ätherische Öle
  - Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Tinkturen aus dem an der Luft getrockneten Harz
An Schleimhäuten zieht Myrrhe das Gewebe zusammen, desinfiziert und fördert die Wundheilung. Ebenfalls nachgewiesen ist eine Wachstumshemmung von Pilzen.
Über die “medizinische Wirkung“ hinaus wird Myrrhe als Zusatz bei Seifen, Zahnpasta und Mundwasser verwendet.

Zusammensetzung

Bezugsangabe:
1 g Lösung

Stoffe
1 g Myrrhentinktur, + Ethanol

Pflichtangaben

Anwendungsgebiete: Lokale Behandlung leichter Entz?ndungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Warnhinweis: Enth?lt 85 Vol.-% Alkohol!