WICK DayMed

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Wichtige Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Anwendung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Wick DayMed Hartkapseln.
Anwendungsgebiete: bei Erk?ltungskrankheiten mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, leichtem Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R DEN ANWENDER

Wick DayMed Hartkapseln 325,0 mg/12,5 mg/10,0 mg zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren
Wirkstoffe: Paracetamol/Phenylpropanolaminhydrochlorid/Dextromethorphanhydrobromid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgf?ltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enth?lt wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m?chten Sie diese sp?ter nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat ben?tigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter f?hlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS SIND WICK DAYMED HARTKAPSELN UND WOF?R WERDEN SIE ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON WICK DAYMED HARTKAPSELN BEACHTEN?
  3. WIE SIND WICK DAYMED HARTKAPSELN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
  5. WIE SIND WICK DAYMED HARTKAPSELN AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS SIND WICK DAYMED HARTKAPSELN UND WOF?R WERDEN SIE ANGEWENDET?

Wick DayMed Hartkapseln sind eine Kombination aus Schmerzmittel/fiebersenkendes Mittel (Analgetikum/Antipyretikum), Hustenstiller (Antitussivum) und Sympathomimetikum. Wick DayMed Hartkapseln werden angewendet bei Erk?ltungskrankheiten mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, leichtem Fieber.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON WICK DAYMED HARTKAPSELN BEACHTEN?

Wick DayMed Hartkapseln d?rfen nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen einen der Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei bekanntem genetisch bedingten Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (Gefahr einer haemolytischen An?mie, einer besonderen Form der Blutarmut).
  • bei Bluthochdruck (Hypertonie).
  • bei krisenhafter Schilddr?sen?berfunktion mit Schilddr?senhormonvergiftung (Thyreotoxikose).
  • bei Diabetes mellitus.
  • bei einer speziellen Form des Gr?nen Stars (Engwinkelglaukom).
  • bei Tumoren des Nebennierenmarks (Ph?ochromozytom).
  • bei gutartiger Vergr??erung der Prostata (Prostataadenom) mit Restharnbildung.
  • bei Herzerkrankungen, Rhythmusst?rungen, schweren Gef??ver?nderungen und Patienten mit einem erh?hten Risiko f?r Schlaganf?lle.
  • bei Asthma bronchiale.
  • bei chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD).
  • bei Lungenentz?ndung (Pneumonie).
  • bei Atemhemmung (Ateminsuffizienz).
  • von Kindern unter 14 Jahren.
  • wenn Sie an einer schweren Beeintr?chtigung der Leberfunktion leiden.
  • in der Schwangerschaft und w?hrend der Stillzeit.
  • bei gleichzeitiger Anwendung von MAO-Hemmern (siehe ",Einnahme von Wick DayMed Hartkapseln zusammen mit anderen Arzneimitteln",).


Warnhinweise und Vorsichtsma?nahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Wick DayMed Hartkapseln einnehmen. Wick DayMed Hartkapseln d?rfen nur bei Beachtung einer Dosisreduktion oder eines verl?ngerten Dosierungsintervalls angewendet werden bei:
  • Leberfunktionsst?rungen (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentz?ndungen).
  • Nierenfunktionsst?rungen.
  • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit).
  • Personen mit einem K?rpergewicht unter 43 kg.


Bei Husten mit erheblicher Schleimbildung ist eine Unterdr?ckung des Hustens nicht erw?nscht. Unter diesen Umst?nden sollten Sie Wick DayMed Hartkapseln nur in Absprache und auf Anweisung eines Arztes einnehmen. Dextromethorphan wird ?ber das Leber-Cytochrom P450 2D6 verstoffwechselt. Die Aktivit?t dieses Enzyms ist genetisch bedingt. Etwa 10% der Allgemeinbev?lkerung sind langsame Verstoffwechsler von CYP2D6-Substraten. Bei langsamen Verstoffwechslern und Patienten mit gleichzeitiger Anwendung von CYP2D6-Hemmern kann es zu einer ?berm??ig starken und/oder verl?ngerten Wirkung von Dextromethorphan kommen. Bei langsamen Verstoffwechslern von CYP2D6-Substraten oder Verwendung von CYP2D6-Hemmern ist somit Vorsicht geboten (siehe auch \"Einnahme von Wick DayMed Hartkapseln zusammen mit anderen Arzneimitteln\"). Um das Risiko einer ?berdosierung zu verhindern, sollten Sie darauf achten, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten. Paracetamol-haltige Arzneimittel sollen ohne ?rztlichen oder zahn?rztlichen Rat nicht im oberen Dosisbereich oder ?ber l?ngere Zeit eingenommen werden. Bei l?ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem??em Gebrauch von Schmerzmitteln k?nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh?hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d?rfen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsm??ige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierensch?digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f?hren. Beim Auftreten eines massiven Blutdruckanstieges (m?glich schon nach kurzfristiger Einnahme des Arzneimittels) ist die Behandlung sofort zu beenden und ein Arzt zu befragen. Bei abruptem Absetzen nach l?ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem??em Gebrauch von Schmerzmitteln k?nnen Kopfschmerzen sowie M?digkeit, Muskelschmerzen, Nervosit?t und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten Sie keine Schmerzmittel einnehmen. Vor der erneuten Einnahme von Schmerzmitteln sollten Sie ?rztlichen Rat einholen. Sie d?rfen Wick DayMed Hartkapseln nicht ohne ?rztlichen oder zahn?rztlichen Rat l?nger als 5 Tage oder in h?heren Dosen anwenden. Bitte beachten Sie, dass die in Wick DayMed Hartkapseln enthaltenen Wirkstoffe Dextromethorphanhydrobromid und Phenylpropanolaminhydrochlorid bei Missbrauch zu einer seelischen und k?rperlichen Abh?ngigkeit f?hren k?nnen. ?ber F?lle von Missbrauch von Dextromethorphan wurde berichtet. Vorsicht ist insbesondere geboten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie bei Patienten mit Arzneimittelmissbrauch oder Verwendung psychoaktiver Substanzen in der Vorgeschichte. Wenn Sie zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabh?ngigkeit neigen, sollten Sie die Behandlung mit Wick DayMed Hartkapseln unter ?rztlicher Kontrolle durchf?hren.

Kinder und Jugendliche:
Wick DayMed Hartkapseln d?rfen bei Kindern unter 14 Jahren nicht angewendet werden.

Einnahme von Wick DayMed Hartkapseln zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k?rzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Wick DayMed Hartkapseln und Antidepressiva vom Typ der Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer, bestimmte stimmungsaufhellende Mittel) oder bei einem Abstand von weniger als 14 Tagen zur letzten Einnahme kann es zu einem massiven Anstieg des Blutdrucks kommen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Wick DayMed Hartkapseln und Antidepressiva vom Typ der SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, wie z.B. Citalopram, Sertralin, Paroxetin) kann es zu einem massiven Blutdruckanstieg kommen, oder es kann ein sogenanntes Serotoninsyndrom mit folgenden Symptomen auftreten: neuromuskul?re ?beraktivit?t (Zittern, Steifigkeit, gesteigerte Reflexbereitschaft [Hyperreflexie], unwillk?rliche Muskelzuckungen [Cloni, Myocloni]), autonome ?beraktivit?t (Schwitzen, ?berw?rmung, beschleunigter Herzschlag, beschleunigte Atmung, erweiterte Pupillen) und psychische Ver?nderungen wie Erregungszust?nde und Verwirrtheit. Zusammen mit Halothan, Guanethidin oder Amantadin, Ephedrin und blutdrucksteigernden Mitteln kann die sympathomimetische Wirkung von Wick DayMed Hartkapseln verst?rkt sein. Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer sog. Enzyminduktion in der Leber f?hren, wie z.B. bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika (u.a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin sowie bei potentiell lebersch?digenden Substanzen ist besondere Vorsicht geboten, weil das lebersch?digende Potential von Paracetamol erh?ht sein kann.

Durch Alkoholmissbrauch k?nnen durch sonst unsch?dliche Dosen von Wick DayMed Hartkapseln Lebersch?den ausgel?st werden. Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel mit d?mpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem (wie Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Opioide, einige Antihistaminika u.a.) kann es zu einer gegenseitigen Wirkungsverst?rkung kommen. Dextromethorphan wird haupts?chlich ?ber das Enzymsystem CYP2D6 in der Leber verstoffwechselt. Bei gleichzeitiger Anwendung bestimmter Arzneimittel, die das CYP2D6-Enzym hemmen, kann es zu erh?hten Konzentrationen von Dextromethorphan auf das Mehrfache des normalen Spiegels im K?rper kommen. Dadurch erh?ht sich das Risiko f?r Nebenwirkungen von Dextromethorphan (Erregungszust?nde, Verwirrtheit, Tremor, Schlaflosigkeit, Diarrhoe und Atemdepression) sowie die Entwicklung eines Serotonin-Syndroms. Starke Hemmer des CYP2D6-Enzyms sind Fluoxetin, Paroxetin, Chinidin und Terbinafin. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Chinidin wurden Plasmakonzentrationen von Dextromethorphan gemessen, die um das 20-fache erh?ht waren. Dadurch erh?hten sich die Nebenwirkungen auf das Zentralnervensystem durch den Wirkstoff Dextromethorphan. Amiodaron, Flecainid und Propafenon, Sertralin, Bupropion, Methadon, Cinacalcet, Haloperidol, Perphenazin, Thioridazin, Cimetidin und Ritonavir haben ?hnliche Wirkungen auf die Verstoffwechselung von Dextromethorphan. Falls eine gleichzeitige Anwendung von CYP2D6-Hemmern und Dextromethorphan erforderlich ist, sollten Sie ?berwacht und die Dextromethorphan-Dosis bei Bedarf gesenkt werden. Achten Sie deshalb zu Beginn der Behandlung auf eventuelle Zeichen einer ?berdosierung.

Bei gleichzeitiger Gabe von Arzneimitteln, die die Magenentleerung verz?gern (z.B. Propanthelin) oder beschleunigen (z.B. Metoclopramid) wird auch der Wirkungseintritt von Wick DayMed Hartkapseln verz?gert oder beschleunigt. Bei Kombinationen mit Chloramphenicol kann die Halbwertszeit von Chloramphenicol verl?ngert sein mit dem Risiko erh?hter Toxizit?t. Es kann zu einer Addition der Wirkung von Phenylpropanolaminhydrochlorid und gleichzeitig verabreichten Theophyllinpr?paraten (Mittel gegen Asthma) kommen, wobei besonders die innere Unruhe zunimmt, aber auch Nervosit?t, H?ndezittern, Hyperaktivit?t, Magenbeschwerden, ?belkeit und Erbrechen auftreten k?nnen. Bei kombinierter Anwendung von Wick DayMed Hartkapseln mit Schleim l?senden Hustenmitteln kann aufgrund des eingeschr?nkten Hustenreflexes ein gef?hrlicher Sekretstau entstehen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin (AZT) wird die Neigung zur Verminderung wei?er Blutk?rperchen (Neutropenie) verst?rkt. Wick DayMed Hartkapseln sollen daher nur nach ?rztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden. Wechselwirkungen sind m?glich mit Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von Wick DayMed Hartkapseln verringert werden, da der Abbau von Wick DayMed Hartkapseln verlangsamt sein kann. Cholestyramin verringert die Aufnahme von Paracetamol.

Auswirkungen der Einnahme von Wick DayMed Hartkapseln auf Laboruntersuchungen:
Die Harns?urebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung k?nnen beeinflusst werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf?higkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Paracetamol ist plazentag?ngig, d.h. es durchdringt den Mutterkuchen (Plazenta) und erreicht das ungeborene Kind. Zur Beurteilung der Sicherheit von Phenylpropanolaminhydrochlorid und Dextromethorphanhydrobromid w?hrend der Schwangerschaft existieren nur unzul?ngliche Daten. Deshalb d?rfen Wick DayMed Hartkapseln in der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Stillzeit:
Paracetamol geht in die Muttermilch ?ber und sollte daher w?hrend der Stillzeit nicht angewendet werden. Zur Beurteilung der Sicherheit von Phenylpropanolaminhydrochlorid und Dextromethorphanhydrobromid w?hrend der Stillzeit existieren nur unzul?ngliche Daten. Deshalb d?rfen Wick DayMed Hartkapseln in der Stillzeit nicht angewendet werden.

Fortpflanzungsf?higkeit:
Es liegen keine Daten zur Auswirkung von Wick DayMed Hartkapseln auf die Fortpflanzungsf?higkeit vor.

Verkehrst?chtigkeit und F?higkeit zum Bedienen von Maschinen:
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgem??em Gebrauch das Reaktionsverm?gen soweit ver?ndern, dass die F?higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra?enverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr?chtigt wird. Dies gilt in verst?rktem Ma?e im Zusammenwirken mit Alkohol.

3. WIE SIND WICK DAYMED HARTKAPSELN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betr?gt:
  • Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre nehmen, falls erforderlich, alle 4 Stunden 2 Hartkapseln ein, jedoch h?chstens 8 Hartkapseln in 24 Stunden.
  • Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahre mit einem K?rpergewicht unter 43 kg sollte die Dosis von h?chstens 6 Hartkapseln in 24 Stunden nicht ?berschritten werden.


Art der Anwendung:
Bitte nehmen Sie die Hartkapseln unzerkaut mit etwas kalter Fl?ssigkeit ein.

Dauer der Anwendung:
Wick DayMed Hartkapseln d?rfen nicht l?nger als 5 Tage und nicht in h?herer Dosis eingenommen werden, es sei denn, dass der Arzt dieses verordnet. Auch bei anhaltendem Fieber oder ausbleibender Besserung der Symptome ?ber mehr als 3 Tage muss der Arzt konsultiert werden.

Leberfunktionsst?rungen und leichte Einschr?nkung der Nierenfunktion:
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsst?rungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verl?ngert werden. Wenn bei Ihnen eine schwere St?rung der Leberfunktion festgestellt wurde, d?rfen Sie Wick DayMed Hartkapseln nicht einnehmen.

Schwere Einschr?nkung der Nierenfunktion:
Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
Wick DayMed Hartkapseln d?rfen nicht bei Kindern unter 14 Jahren angewendet werden.

Wenn Sie eine gr??ere Menge von Wick DayMed Hartkapseln eingenommen haben, als Sie sollten:
Im Falle der Einnahme ?berh?hter Dosen von Wick DayMed Hartkapseln werden die Vergiftungserscheinungen ?berwiegend vom Hauptbestandteil Paracetamol bestimmt werden. Ein Vergiftungsrisiko durch Paracetamol besteht insbesondere bei ?lteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehlern?hrung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion f?hren. In diesen F?llen kann eine ?berdosierung zum Tod f?hren. In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: ?belkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bl?sse und Unterleibsschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Lebersch?digung. Eine ?berdosierung mit ca. 6 g oder mehr Paracetamol als Einzeldosis bei Erwachsenen oder mit 140 mg/kg K?rpergewicht als Einzeldosis bei Kindern f?hrt zu Leberzellsch?den, die im weiteren Verlauf zu Koma, auch mit t?dlichem Ausgang, f?hren k?nnen. Klinische Symptome der Lebersch?den werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4 bis 6 Tagen ein Maximum. Auch wenn keine schweren Lebersch?den vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter Sch?digung der Nierenkan?lchen (Tubulusnekrose) kommen. Zu anderen, leberunabh?ngigen Symptomen, die nach einer ?berdosierung mit Paracetamol beobachtet wurden, z?hlen Herzunregelm??igkeiten (Myokardanomalien) und Bauchspeicheldr?senentz?ndung (Pankreatitis). Bei ?berdosierung k?nnen weiterhin Erregungszust?nde, Schwindelgef?hl, Atemdepression (Atemhemmung), Ateml?hmung, Halluzinationen, Angstgef?hl, Bewusstseinsst?rungen, Blutdruckabfall, Blutdruckanstieg, Tachykardie (beschleunigte Herzschlagfolge), Herz- und Kreislaufkollaps, erh?hter Muskeltonus (Anspannung der Muskeln), Zittern (Tremor) der H?nde und Ataxie (St?rung der Bewegungen) auftreten. Bei Verdacht auf eine ?berdosierung mit Wick DayMed Hartkapseln ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Unter Umst?nden kann eine intensivmedizinische ?berwachung mit symptombezogener Therapie erforderlich sein.

Wenn Sie die Einnahme von Wick DayMed Hartkapseln vergessen haben:
Wenn Sie vergessen haben, Wick DayMed Hartkapseln zur vorgesehenen Zeit einzunehmen, holen Sie dies nach, sobald es Ihnen m?glich ist. Die n?chste Einnahme soll dann wieder zum vorgesehenen Zeitpunkt erfolgen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Wick DayMed Hartkapseln abbrechen:
Bitte brechen Sie die Therapie mit Wick DayMed Hartkapseln nicht ohne R?cksprache mit Ihrem Arzt ab, sofern die Einnahme auf ?rztliche Verordnung erfolgte.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m?ssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H?ufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
Sehr h?ufig:mehr als 1 Behandelter von 10
H?ufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:H?ufigkeit auf Grundlage der verf?gbaren Daten nicht absch?tzbar.


Selten:
  • Leber- und Gallenerkrankungen: Anstieg bestimmter Leberenzyme (Transaminasen).


Sehr selten:
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Sehr selten wurden F?lle von schweren Hautreaktionen berichtet.
  • Erkrankungen des Nervensystems: Benommenheit, Halluzinationen, bei Missbrauch Entwicklung einer Abh?ngigkeit.
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Beschwerden beim Harnlassen.
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Thrombozytopenie (verringerte Anzahl von Blutpl?ttchen), Leukopenie (verringerte Anzahl wei?er Blutk?rperchen).


Nicht bekannt:
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Agranulozytose, Panzytopenie (ausgepr?gte Verringerung von zellul?ren Blutbestandteilen) Erkrankungen des Immunsystems, ?berempfindlichkeitsreaktionen f?r den Wirkstoff Paracetamol (von einfacher Hautr?tung, Juckreiz bis hin zu Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schwei?ausbruch, ?belkeit, Blutdruckabfall, anaphylaktischem Schock).
  • Stoffwechsel- und Ern?hrungsst?rungen: Appetitlosigkeit.
  • Erkrankungen des Nervensystems: leichte Schlaflosigkeit, Nervosit?t, H?ndezittern, Kopfschmerzen, Schwindelgef?hl.
  • Herzerkrankungen: Herzklopfen.
  • Gef??erkrankungen: Blutdruckanstieg, Mangeldurchblutung in verschiedenen K?rperregionen wie z.B. der Haut und den Beinen, Kreislaufst?rungen (Blutdruckabfall oder Blutdruckerh?hung) bei wiederholter Anwendung, massiver Blutdruckanstieg (m?glich schon nach kurzfristiger Einnahme des Arzneimittels).
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums: Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) bei vorbelasteten oder anf?lligen Personen (Analgetika-Asthma).
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Magenschmerzen, Durchfall, ?belkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit.


Hinweis: Beim ersten Anzeichen f?r eine ?berempfindlichkeitsreaktion ist das Pr?parat abzusetzen und sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen. Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den n?chsten erreichbaren Arzt zu Hilfe. Im Zusammenwirken mit Alkohol k?nnen die Nebenwirkungen verst?rkt auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k?nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f?r Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k?nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ?ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf?gung gestellt werden.

5. WIE SIND WICK DAYMED HARTKAPSELN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich auf. Nicht ?ber 30?C lagern. Sie d?rfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister nach \"verwendbar bis:\" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Wick DayMed Hartkapseln enthalten:
Die Wirkstoffe sind: Paracetamol 325,0 mg, Phenylpropanolaminhydrochlorid 12,5 mg, Dextromethorphanhydrobromid 10,0 mg. Die sonstigen Bestandteile sind: vorverkleisterte St?rke (Maisst?rke), Dimeticon 350, Gelatine, Titandioxid (E 171), gereinigtes Wasser, Natriumdodecylsulfat.

Wie Wick DayMed Hartkapseln aussehen und Inhalt der Packung:
Wei?e Steckkapseln, die ein wei?es Pulver enthalten. Originalpackung mit 20 Hartkapseln zum Einnehmen.

Zulassungsinhaber:
Abanta Pharma GmbH
Reichsstra?e 78
58840 Plettenberg
Telefon: +49 341 2582 190
Telefax: +49 341 2582 191
E-Mail: info@abanta-pharma.de

Pharmazeutischer Unternehmer:
Wick Pharma
Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
65823 Schwalbach
Telefon: 0800-9425847

Hersteller:
L-A-W Services GmbH Leipziger Arzneimittelwerk
Elisabeth-Schumacher-Str. 54/56
04328 Leipzig

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im Oktober 2018.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 12/2019

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

Dosierung

PersonenkreisJugendliche ab 14 Jahren und ErwachseneEinzeldosis2 KapselnGesamtdosis8 Kapseln pro TagZeitpunktim Abstand von 4 Stunden, unabhängig von der MahlzeitTxtAllgemeine Dosierungsempfehlung:

PersonenkreisJugendliche ab 14 Jahren (unter 43 kg Körpergewicht) und ErwachseneEinzeldosis2 KapselnGesamtdosis6 Kapseln pro TagZeitpunktim Abstand von 4 Stunden, unabhängig von der MahlzeitTxtAllgemeine Dosierungsempfehlung:

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit kalter Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 5 Tage anwenden. Bei anhaltendem Fieber oder ausbleibender Besserung der Beschwerden über mehr als 3 Tage suchen Sie Ihren Arzt auf.

Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit, Blutdruckanstieg, Atemstörung, Herz- und Kreislaufkollaps sowie zum Leberkoma. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)
- Bluthochdruck
- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), insbesondere Engwinkelglaukom
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Herzrhythmusstörungen
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Allgemeine Durchblutungsstörungen
- Durchblutungsstörungen der Hirngefäße, mit Neigung zum Schwindel
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Lungenentzündung
- Atemschwäche bis hin zur Atemlähmung
- Schwere Leberfunktionsstörung

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- Husten mit starker Schleimbildung
- Neigung zu Arzneimittelmissbrauch

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 14 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wechselwirkungen

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination. Der Wirkstoff Paracetamol wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt. Der Wirkstoff Dextromethorphan stillt den Hustenreiz, indem er das Hustenzentrum im Gehirn lahm legt. Damit sich kein Schleim in den Atemwegen staut, eignet sich die Substanz aber nur, wenn der Husten vollkommen trocken ist. Ansonsten würde durch die Unterdrückung des Abhustens der Schleimabtransport und -auswurf verhindert, es kann zu einer Verengung der Atemwege kommen und dadurch zu einer erschwerten Atmung. Da der in den Atemwegen verbleibende Schleim als Nährboden für Bakterien dient, würde zusätzlich die Abheilung der Erkrankung verzögert. Der Wirkstoff Phenylpropanolamin setzt einen Überträgerstoff (Noradrenalin) frei. Er bewirkt eine Verengung der Blutgefäße der Nasenschleimhäute, wodurch diese abschwellen und die Atmung erleichert wird. Außerdem nimmt er im Körper Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem: Der Puls, die Herzschlagkraft und der Blutdruck steigen.

Zusammensetzung

Bezugsangabe:
1 Kapsel

Stoffe
10 mg Dextromethorphan hydrobromid-1-Wasser, 7,33 mg Dextromethorphan, 325 mg Paracetamol, 12,5 mg Phenylpropanolamin hydrochlorid, 10,07 mg Phenylpropanolamin, + Maisstärke, vorverkleistert, + Dimeticon 350, + Gelatine, + Titandioxid, + Wasser, gereinigtes, + Natriumdodecylsulfat

Pflichtangaben

Anwendungsgebiete: bei Erk?ltungskrankheiten mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, leichtem Fieber.