Doregrippin 500 mg/10 mg

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Wichtige Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Anwendung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Doregrippin Filmtabletten.
Anwendungsgebiete: zur kurzzeitigen Behandlung der Symptome von Erk?ltungen und grippalen Infekten, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Schnupfen einhergehen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre ?rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION F?R ANWENDER

Doregrippin 500 mg/10 mg Filmtabletten zur Anwendung bei Kindern ab 11 Jahren und bei Erwachsenen
Wirkstoffe: Paracetamol / Phenylephrinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgf?ltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enth?lt wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m?chten Sie diese sp?ter nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat ben?tigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter f?hlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST DOREGRIPPIN UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON DOREGRIPPIN BEACHTEN?
  3. WIE IST DOREGRIPPIN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?
  5. WIE IST DOREGRIPPIN AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST DOREGRIPPIN UND WOF?R WIRD ES ANGEWENDET?

Doregrippin ist ein Arzneimittel zum Einsatz bei Erk?ltung und grippalen Infekten. Doregrippin enth?lt die schmerzstillende und fiebersenkende Substanz Paracetamol sowie die nasenschleimhautabschwellende Substanz Phenylephrin. Anwendungsgebiet: zur kurzzeitigen Behandlung der Symptome von Erk?ltungen und grippalen Infekten, die mit Fieber, Kopfund Gliederschmerzen und Schnupfen einhergehen. F?r Kinder ab 11 Jahren und f?r Erwachsene.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON DOREGRIPPIN BEACHTEN?

Doregrippin darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Phenylephrinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • w?hrend Schwangerschaft und Stillzeit.
  • bei Schilddr?sen?berfunktion.
  • bei Nebennierenmarktumor (Ph?ochromozytom).
  • bei gr?nem Star (Engwinkelglaukom).
  • wenn Sie an einer schweren Beeintr?chtigung der Leberfunktion leiden.
  • bei schweren organischen Herz- und Gef??ver?nderungen, St?rungen des Herzschlages (Herzrhythmusst?rungen), Bluthochdruck (Hypertonie).
  • bei Asthma bronchiale, chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen, unzureichender Atemt?tigkeit (Ateminsuffizienz) und Atemhemmung (Atemdepression).
  • bei einer Verengung der ableitenden Harnwege (z.B. bei einer Vergr??erung der Prostata).
  • bei einer St?rung des Aufbaus des roten Blutfarbstoffes (Porphyrie).
  • bei genetisch bedingtem Mangel an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (ein Enzym-Defekt).
  • bei Kindern unter 11 Jahren.


Warnhinweise und Vorsichtsma?nahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Doregrippin einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Doregrippin ist erforderlich:
  • bei Diabetes mellitus.
  • bei Tumoren des Nebennierenmarks.
  • bei allen Erkrankungen von Herz und Gef??en (z.B. Raynauds Ph?nomen).
  • wenn Sie an einer Beeintr?chtigung der Leberfunktion leiden.
  • wenn bei Ihnen eine Nierenfunktionsst?rung vorliegt.
  • bei angeborenem, vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit).
  • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind.
  • bei gleichzeitiger oder bis zu 2 Wochen zur?ckliegender Einnahme von bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer, selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer oder trizyklische Antidepressiva).


Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach mehr als drei Tagen keine Besserung eintritt sowie bei hohem Fieber m?ssen Sie Ihren Arzt aufsuchen. Um das Risiko einer ?berdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden, kein Paracetamol enthalten. Ebenso sollte die gleichzeitige Einnahme von schleimhautabschwellenden Arzneimitteln sowie anderen Erk?ltungspr?paraten vermieden werden. Bei l?ngerem und hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem??em Gebrauch von Schmerzmitteln k?nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh?hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d?rfen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsm??ige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombinationen mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch?digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f?hren. Bei abruptem Absetzen nach l?ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem??em Gebrauch von Schmerzmitteln k?nnen Kopfschmerzen sowie M?digkeit, Muskelschmerzen, Nervosit?t und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ?rztlichen Rat erfolgen. Ohne ?rztlichen oder zahn?rztlichen Rat sollten Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel allgemein nur wenige Tage und nicht in erh?hter Menge einnehmen.

Einnahme von Doregrippin zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k?rzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Bei gleichzeitiger oder bis zu 2 Wochen zur?ckliegender Einnahme von bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer, selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer oder trizyklische Antidepressiva) sind Wirkungen auf das Zentralnervensystem wie Erregungszust?nde und Verwirrtheit, hohes Fieber, Ver?nderungen von Atmungs- und Kreislauffunktionen (sogenanntes Serotonin-Syndrom) sowie ein starker Blutdruckanstieg m?glich. Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel, die das zentrale Nervensystem d?mpfen und bei gleichzeitiger Aufnahme von Alkohol, kann die Wirkung verst?rkt werden.

Gleichzeitige Anwendung von trizyklischen Antidepressiva, Bet?ubungsmitteln (An?sthetik), herzwirksamen Glykosiden (z.B. Digoxin), sogenannten COMT-Hemmern zur Behandlung von Parkinson-Erkrankungen, schleimhautabschwellenden Mitteln, Appetitz?glern und anderen sympathomimetisch (adrenalin?hnlich) wirkenden Arzneimitteln kann zu verst?rkten Herz- Kreislauf-Wirkungen dieser Medikamente (z.B. Blutdruckanstieg, unregelm??iger Herzschlag, erh?htes Herzanfallrisiko) f?hren. Ebenso kann die Wirkung von Atropinsulfat und von Medikamenten, die das zentrale Nervensystem d?mpfen, verst?rkt werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Beta-Blockern (z.B. Propanolol) oder anderen Antihypertonika (z.B. Guanethidin oder Reserpin) mit Phenylephrin kann es zum Blutdruckanstieg kommen. Die Wirkung von Antidiabetika kann verringert werden.

Weitere Wechselwirkungen sind m?glich mit:
  • Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von Doregrippin verringert werden, da der Abbau von Doregrippin verlangsamt sein kann.
  • Arzneimitteln zur Senkung erh?hter Blutfettwerte wie Cholestyramin: Diese k?nnen die Aufnahme von Paracetamol und damit die Wirksamkeit von Doregrippin verringern.
  • Arzneimitteln gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital, bestimmten Schlafmitteln sowie Arzneimitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin oder Isoniazid): Diese k?nnen auch durch sonst unsch?dliche Dosen des Wirkstoffes Paracetamol Lebersch?den hervorrufen. Gleiches gilt auch bei Alkoholmissbrauch.
  • Breitbandantibiotika wie Chloramphenicol: Bei gleichzeitiger Einnahme von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt sein, mit dem Risiko einer erh?hten Toxizit?t.


Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und Cumarinderivaten (Arzneimittel zur Herabsetzung der Gerinnungsf?higkeit des Blutes) sind bez?glich ihrer klinischen Bedeutung noch nicht zu beurteilen. Eine Langzeitanwendung von Doregrippin bei Patienten, die mit blutgerinnungshemmenden Mitteln (oralen Antikoagulantien) behandelt werden, sollte daher nur unter ?rztlicher Kontrolle erfolgen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung der wei?en Blutk?rperchen (Neutropenie) verst?rkt. Doregrippin soll daher nur nach ?rztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung f?hren, wie z.B. Propanthelin, k?nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verz?gert werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung f?hren, wie z.B. Metoclopramid, k?nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.

Auswirkungen der Einnahme von Doregrippin auf Laboruntersuchungen:
Die Harns?urebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung k?nnen beeinflusst werden.

Einnahme von Doregrippin zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr?nken und Alkohol:
W?hrend der Einnahme von Doregrippin sollte Alkoholgenuss m?glichst vermieden werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. W?hrend der Schwangerschaft und Stillzeit darf Doregrippin nicht eingenommen werden.

Verkehrst?chtigkeit und F?higkeit zum Bedienen von Maschinen:
Im Zusammenhang mit der Einnahme von Doregrippin sind bisher keine Beeintr?chtigungen der Verkehrst?chtigkeit und beim Bedienen von Maschinen bekannt geworden. Bei der Aus?bung dieser T?tigkeiten sollte die M?glichkeit von nachteiligen Effekten wie Schwindelgef?hl, Verwirrung oder Sehst?rungen in Betracht gezogen werden.

3. WIE IST DOREGRIPPIN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis betr?gt: Erwachsene und Jugendliche ?ber 14 Jahren nehmen bei Bedarf 1-2 Filmtabletten bis zu 3mal t?glich ein. Kinder von 11 bis 14 Jahren erhalten 1 Filmtablette bis zu 3mal t?glich.

Art der Anwendung:
Nehmen Sie Doregrippin unzerkaut mit etwas Fl?ssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verz?gerten Wirkungseintritt f?hren.

Dauer der Anwendung:
Nehmen Sie Doregrippin ohne ?rztlichen Rat nicht l?nger als 3 Tage ein.

Besondere Patientengruppen:
Leberfunktionsst?rungen und leichte Einschr?nkung der Nierenfunktion:
Bei Patienten mit Leber- und Nierenfunktionsst?rungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verl?ngert werden.

?ltere Patienten:
Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Kinder unter 11 Jahren:
Doregrippin sollte von Kindern unter 11 Jahren nicht eingenommen werden.

Wenn Sie eine gr??ere Menge von Doregrippin eingenommen haben, als Sie sollten:
Bei Verdacht auf eine ?berdosierung mit Doregrippin ist u. a. aufgrund der Gefahr von Leberversagen sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Bei beabsichtigter oder versehentlicher ?berdosierung mit Doregrippin k?nnen anfangs Kopfschmerzen, ?belkeit, Erbrechen, erh?hter Blutdruck mit Herzklopfen, Sehst?rungen, Schwindel und allgemeines Krankheitsgef?hl auftreten. Bei einer ?berdosierung mit Paracetamol treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die ?belkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bl?sse und Unterleibsschmerzen umfassen. Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens kann es zu einer fortschreitenden Sch?digung der Leber kommen bis hin zum Leberkoma. Unabh?ngig davon kann es auch zu Nierensch?den mit einem R?ckgang der Urinausscheidung kommen.

Je nachdem wie lange die Einnahme zur?ckliegt, werden folgende Ma?nahmen empfohlen:
  • Innerhalb der ersten sechs Stunden kann eine Giftentfernung durch herbeigef?hrtes Erbrechen oder Magensp?lung sinnvoll sein.
  • Die intraven?se Gabe von Mitteln wie Cysteamin oder N-Acetylcystein sollte m?glichst in den ersten acht Stunden nach einer Vergiftung erfolgen, um die zellsch?digenden Stoffwechselprodukte von Paracetamol zu neutralisieren.
  • Eine Blutw?sche (Dialyse) kann die Konzentration von Paracetamol im Blut senken. Bei gef?hrlich erh?htem Blutdruck kann die Gabe von Alpha-Rezeptorenblockern sinnvoll sein. Die weiteren M?glichkeiten zur Behandlung einer Vergiftung mit Doregrippin richten sich nach dem Ausma? und Verlauf sowie den Krankheitszeichen.


Wenn Sie die Einnahme von Doregrippin vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. F?hren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

Wenn Sie die Einnahme von Doregrippin abbrechen:
Bei bestimmungsgem??er Einnahme von Doregrippin sind keine Besonderheiten zu beobachten. Bei pl?tzlicher Beendigung der Einnahme (Absetzen) nach l?ngerem nicht bestimmungsgem??em, hochdosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln k?nnen Kopfschmerzen sowie M?digkeit, Muskelschmerzen, Nervosit?t und vegetative Symptome auftreten. Diese Folgen des Absetzens klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten keine Schmerzmittel eingenommen werden. Auch danach soll eine erneute Einnahme nicht ohne ?rztlichen Rat erfolgen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M?GLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m?ssen.
Bei den H?ufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen Werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr h?ufig:mehr als 1 Behandelter von 10
H?ufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:H?ufigkeit auf Grundlage der verf?gbaren Daten nicht absch?tzbar.


M?gliche Nebenwirkungen:
Herzerkrankungen:
  • Sehr selten: Herzklopfen, Herzrhythmusst?rungen und Herzenge (pectangin?se Beschwerden)


Gef??erkrankungen:
  • Selten: Blutdruckanstieg, starke Kopfschmerzen


Leber- und Gallenerkrankungen:
  • Selten: leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen)


Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
  • Sehr selten: St?rungen des Blutbildes wie Verminderung der wei?en Blutzellen (Leukopenie, Agranulozytose), verminderte Anzahl an Blutpl?ttchen (Thrombozytopenie) oder eine Verringerung der Anzahl aller Zellen des Blutes (Panzytopenie)


Erkrankungen des Immunsystems:
  • Sehr selten: die Atemwege betreffende ?berempfindlichkeitsreaktionen. Bei vorbelasteten Personen kann durch Paracetamol eine Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchialspasmus) ausgel?st werden (Analgetika-Asthma)
  • Sehr selten: ?berempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Quincke-?dem, Atemnot, Schwei?ausbruch, ?belkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Sehr selten wurden F?lle von schweren Hautreaktionen berichtet.


Welche Gegenma?nahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Bei den ersten Anzeichen einer ?berempfindlichkeitsreaktion darf Doregrippin nicht nochmals eingenommen werden. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er ?ber den Schweregrad und gegebenenfalls weitere Ma?nahmen entscheiden kann.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f?r Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k?nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f?r Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k?nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ?ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf?gung gestellt werden.

5. WIE IST DOREGRIPPIN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f?r Kinder unzug?nglich auf. Sie d?rfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh?ltnis nach \"Verwendbar bis:\" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Doregrippin enth?lt:
Die Wirkstoffe sind: 1 Filmtablette enth?lt 500 mg Paracetamol und 10 mg Phenylephrinhydrochlorid. Die sonstigen Bestandteile sind: Povidon 25, Povidon 30, mikrokristalline Cellulose, pregelatinierte Maisst?rke, Maisst?rke, Stearins?ure, Talkum, Simeticon, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Macrogol 6000, Croscarmellose-Natrium, Crospovidon, Poly[butylmethacrylat-co-(2-dimethylaminoethyl)-methacrylat-co-methylmethacrylat] (1:2:1)

Wie Doregrippin aussieht und Inhalt der Packung:
Wei?e, runde Tablette mit der Markierung \"21\" auf der Unterseite. Originalpackung mit 20 Filmtabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
MEDICE Arzneimittel P?tter GmbH & Co. KG
Kuhloweg 37
D-58638 Iserlohn
Telefon: 02371/937-0
Telefax: 02371/937-106
www.medice.de
e-mail: info@medice.de

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im Oktober 2014.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 11/2017

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

Dosierung

PersonenkreisKinder von 11-14 JahrenEinzeldosis1 TabletteGesamtdosis1-3-mal täglichZeitpunktunabhängig von der MahlzeitTxt
PersonenkreisJugendliche ab 14 Jahren und ErwachseneEinzeldosis1-2 TablettenGesamtdosis1-3-mal täglichZeitpunktunabhängig von der MahlzeitTxt

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nur kurzzeitig anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Schwindel und Sehstörungen. Am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung und am 3. Tag zum Leberkoma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schilddrüsenüberfunktion
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Engwinkelglaukom
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
  - Herzrhythmusstörungen
  - Bluthochdruck
- Asthma bronchiale
- Chronisch-einengende Lungenerkrankung (COPD)
- Atemschwäche
- Verminderte Atmung
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
- Hämoglobin-Aufbaustörung (Porphyrie)
- Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Tumor des Nebennierenmarks
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- Alkoholmissbrauch
- Glutathion-Mangel
- Blutarmut durch schnelleren Abbau roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
- Flüssigkeitsmangel
- Mangelernährung

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 11 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind für das Arzneimittel nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wechselwirkungen

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Paracetamol: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannter Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

Phenylephrin: Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen; außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unspezifische Reizungen.
Außerdem senkt der Wirkstoff den Augeninnendruck, indem er die Pupille erweitert und das sog. Trabekelwerk (eine Art Abflusssieb) im Auge durchlässiger macht, wodurch mehr Platz für den Abfluss des überschüssigen Kammerwassers im Auge entsteht. Ist der Abfluss des Kammerwassers behindert, so steigt im Auge durch die überschüssige Flüssigkeit der Druck an und es können auf Dauer Schäden am Auge entstehen.

Zusammensetzung

Bezugsangabe:
1 Tablette

Stoffe
500 mg Paracetamol, 10 mg Phenylephrin hydrochlorid, 8,21 mg Phenylephrin, + Povidon K25, + Povidon K30, + Cellulose, mikrokristalline, + Maisstärke, vorverkleistert, + Maisstärke, + Stearinsäure, + Talkum, + Siliciumdioxid, hochdisperses, + Magnesium stearat, + Macrogol 6000, + Croscarmellose natrium, + Crospovidon, + Butylmethacrylat-Copolymer, basisches, + Simeticon-Emulsion, + Wasser, gereinigtes, + Simeticon, + Methylcellulose, + Sorbinsäure

Pflichtangaben

Anwendungsgebiete: zur kurzzeitigen Behandlung der Symptome von Erk?ltungen und grippalen Infekten, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Schnupfen einhergehen.