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ARABIN Würfel Pessar m.Innenknopf Gr.3
- PZN: 08526718
Wichtige Hinweise
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Anwendung
Produkteigenschaften:
Arabin W?rfel Pessare perforiert und unperforiert (alle mit Knopf)
Bestandteile und Lagerung:
Das W?rfel-Pessar besteht aus gewebefreundlichem Silikon mit einem Knopf und festgeschwei?ten Faden zur Erleichterung des Wechselns. Das Pessar kann bei Raumtemperatur bei 1 bis 30 ?C gesch?tzt vor UV-Strahlung ohne direkten Kontakt zu reaktiven Medien wie Gas, Ozon oder Mineral?l gelagert werden.
Indikation:
Das W?rfel Pessar h?lt durch seinen Vakuum-Effekt besser als andere Pessare. Die unperforierte Form h?lt besser als die perforierte Form, die jedoch leichter zu wechseln ist. Mit dem W?rfel Pessar k?nnen verschiedene Grade der Scheidensenkung behandelt werden. Wenn die Senkung so stark ist, dass die Scheide dadurch nach au?en gest?lpt wird, spricht man von einem Vorfall. Durch ein in die Scheide eingef?hrtes W?rfel Pessar k?nnen die gesenkten Organe wieder in ihre urspr?ngliche Lage zur?ckgebracht werden. Das W?rfel Pessar h?lt durch seinen Saugnapfeffekt besser als andere Produkte. Behandlungsindikationen sind auch St?rungen der Blasenentleerung, Beschwerden beim Geschlechtsverkehr und vor Operationen (mit ?strogencreme).
Schulung:
Wenn ein behandelnder Arzt wenig Erfahrung in der Pessar-Therapie hat, empfehlen wir eine Schulung (online/hands-on), den Besuch unserer Website www.dr-arabin.de. oder die ?berweisung an erfahrene Kollegen.
Gr??en:
Die Gr??e des W?rfel Pessars richtet sich nach der Kantenl?nge des W?rfels. Es werden 10 verschiedene Gr??en angeboten, die eine minimale Kantenl?nge von 25mm (Gr??e 0) bis zu einer maximalen Kantenl?nge von 75mm (Gr??e 9) aufweisen. Die richtige Gr??enauswahl durch einen behandelnden Arzt ist Voraussetzung f?r den sicheren Halt und beschwerdefreien Gebrauch. Der W?rfel sollte so gro? sein, dass er beim Pressen, Husten und bei Bewegungen gut sitzt/haftet. Ein zu gro? gew?hlter W?rfel kann auf die Blase oder den Darm dr?cken und die Entfernung erschweren. Die Behandlung sollte immer mit einem W?rfel beginnen, der sowohl beim Husten als auch beim Pressen haftet bzw. gut sitzt. Nach einigen Tagen oder Wochen kann es notwendig sein, die Pessar-Gr??e (meist auf ein kleineres Modell) zu wechseln. Im Fall einer verengten Scheide werden die gr??eren Modelle angewendet.
Gebrauch:
Der behandelnde Arzt passt bei der Erstuntersuchung das Pessar an. W?rfel Pessare werden nach anf?nglicher Anleitung durch einen Arzt oder durch Anleitung einer anderen Fachperson von der Tr?gerin selbst t?glich abends entfernt und morgens wiedereingesetzt. Dadurch k?nnen sich die Scheidenw?nde ?ber Nacht erholen. In einigen F?llen kann es jedoch sinnvoll sein, das Pessar zur Vorbereitung des Gewebes vor einer Operation auch nachts anzuwenden. Dies sollte jedoch nur auf Anordnung des behandelnden Arztes erfolgen. Bei einem gro?en Vorfall kann man bei pflegebed?rftigen Patientinnen auch nachts ein kleineres Pessar einsetzen, jedoch immer in Absprache mit dem jeweils behandelnden Arzt. Es ist vorteilhaft, beim Einf?hren des W?rfels eine Salbe ?ber 2 - 3 W?rfelkanten aufzutragen. Hierdurch wird nicht nur ein Gleiteffekt, sondern auch bei Verwendung von ?strogen eine bessere Gewebedurchblutung oder ein Aufbau einer normalen Scheidenflora erzielt. Die Wahl der Creme oder Salbe sollte mit dem behandelnden Gyn?kologen besprochen werden. Zum Einf?hren des W?rfels stellt man ?hnlich wie beim Einf?hren eines Tampons den Fu? auf einen Stuhl oder die Bettkante, es kann auch ausreichend sein, das Pessar mit gespreizten Beinen ggf. an einer Wand lehnend oder liegend einzuf?hren. Dabei schiebt man den W?rfel soweit wie m?glich in die Scheide. Erst dann sitzt das Pessar korrekt und f?hrt zu keinerlei Druckbeschwerden. Zum Entfernen zieht man nach L?sen des Vakuums (Hin-und Her Bewegung) den W?rfel am Faden - am besten in verschiedene Richtungen, ggf. auch mit leichtem Pressen - so weit herunter, bis ein Widerstand durch die Beckenbodenmuskulatur sp?rbar wird. Mit dem Zeige- und/oder Mittelfinger m?ssen die erreichbaren Kanten des Pessars so bewegt werden, dass sich das vorhandene Vakuum l?st. Danach ist das Pessar unter gleichbleibenden leichten Faden Zug zu entfernen. Wenn die Patientin kein Wasser lassen kann, aber auch wenn eine Inkontinenz durch das Pessar verst?rkt wird, sollte das Pessar entfernt und ein kleineres (anderes) Modell gew?hlt werden. Die Patientin sollte angewiesen werden, alle Beschwerden -auch beim Wasserlassen/Stuhlgang- w?hrend der Pessar Therapie sofort zu melden.
Nachuntersuchung:
Nach dem ersten Einsetzen des Pessars sollte die Patientin nach ca. einer Woche (sp?testens nach vier Wochen) nachuntersucht werden. Bei jeder Nachuntersuchung sollte das Pessar entfernt und mit lauwarmem Wasser gereinigt werden, w?hrend die Scheide auf Erosionen, Drucknekrosen oder allergische Reaktionen untersucht wird. Nicht selten wird die Gr??e des Pessars nach der ersten Anpassung ge?ndert. Die Patientin sollte dann erneut nach ein bis zwei Wochen eine Untersuchung durchf?hren lassen. Wenn am Pessar Risse oder andere Defekte festgestellt werden, muss das Pessar ersetzt werden. Die Patientin sollte f?r die Dauer der Behandlung vorzugsweise von demselben Arzt betreut werden. Bei einer motivierten Patientin, die eine effektive Handhabung des Pessars nachweist, k?nnen Nachuntersuchungen nach Ermessen weiter auseinanderliegen.
Anwendung/S?ubern:
Das W?rfel- Pessar wird als therapeutisches Produkt bezeichnet und darf nur von einer einzigen Patientin verwendet werden. Die Reinigung erfolgt unter flie?endem Wasser ohne Verwendung von Desinfektionsmitteln. Schleim oder Materialreste k?nnen ggf. vorsichtig mit einer weichen Zahnb?rste entfernt werden, ohne den Knopf zu lockern oder herauszurei?en.
Nebenwirkungen/ Komplikationen:
Obwohl Pessare eine sichere Behandlungsform darstellen, sind sie ein \"Fremdk?rper\". Daher ist die h?ufigste Nebenwirkung vermehrter Ausfluss und ggf. Geruch. Diese Nebenwirkung kann durch die Verwendung zus?tzlicher Ma?nahmen (Cremes, Hygiene) vermindert werden. Beim Stuhlgang kann das Pessar tiefer treten (Bild oben rechts). Die Patientin sollte angewiesen werden, dann das Pessar zu ertasten und es wieder in der Scheide zu fixieren. Postmenopausale Frauen sind anf?lliger f?r vaginale Schleimhautverletzungen. Durch F?rderung der Epithelreifung kann eine Behandlung mit ?strogencreme die Scheidenschleimhaut widerstandsf?higer gegen Erosionen machen. Bei l?ngerer Liegedauer und/oder ?strogenmangel kann es zu Druckbeschwerden der Scheidenschleimhaut kommen. Dies ist am schlimmsten, wenn ein Pessar vergessen wird. Bei Unvertr?glichkeit kann ein anderes Modell, z.B. ein Schalen- oder Keulen-Pessar gew?hlt werden. Dies entscheidet dann der Arzt. Falls der Faden ausrei?en sollte, ist das Pessar so bald wie m?glich zu entfernen. Bei Frauen, die eine verdeckte Form der Blasenschw?che haben (\"larvierte Inkontinenz\") kann das W?rfelpessar eine Harninkontinenz verst?rken. In diesen F?llen soll mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, ob auf ein anderes Modell (Urethra- oder Urethra-Schalen Pessar) gewechselt oder eine andere Behandlung durchgef?hrt werden muss. Bei pflegebed?rftigen oder ?ngstlichen Patientinnen kann eine Pflegekraft oder ein Familienmitglied in die Handhabung des Wechselns eingebunden werden, bei Blutungen oder ernsten Infektionen muss immer ein Arzt konsultiert werden.
Liegedauer:
Die Therapie ist \"kurzfristig\" (< 30 Tage). Unsere Empfehlung ist jedoch, das Pessar jeden Abend zu wechseln! Es darf nur von derselben Patientin wiederverwendet werden.
Kontraindikationen:
Bei Patientinnen, die pflegebed?rftig oder nicht in der Lage sind, auf regelm??iges Wechseln zu achten, kann eine Pflegekraft oder ein Familienmitglied in die Handhabung des Wechselns integriert werden. Bei Schmerzen, Blutungen oder ausgepr?gtem Fluor sollte aber der behandelnde Arzt zu Rate gezogen werden. Eine Allergie gegen Silikon ist extrem selten, w?re aber auch eine Kontraindikation. Aktive Infektionen, darunter auch entz?ndliche Erkrankungen der Scheide oder des Beckens, schlie?en eine die Verwendung eines Pessars aus, bis die Infektion abgeklungen ist. Patientinnen, die Ratschl?ge nicht verstehen, ignorieren oder nicht nachbeobachtet werden k?nnen, sollten kein Pessar erhalten.
Warnung:
Bei Schmerzen, Blutungen oder extremen Fluor mit Geruchsbildung muss der behandelnde Arzt so schnell wie m?glich zu Rate gezogen werden. Obwohl Cremes und Gels die Behandlung mit Pessaren verbessern, wurde die Vertr?glichkeit von diesen Produkten auf das Material des Pessars nicht getestet. Schwere Komplikationen, die auf das Pessar zur?ckzuf?hren sind, sollten dem Hersteller und ggf. den verantwortlichen Beh?rden gemeldet werden.
Haltbarkeit:
Dem Pessar wurde eine Haltbarkeit in der Originalverpackung von 10 Jahren ab dem Produktionsdatum zugeordnet. Nach dem Einsetzen des Pessars empfehlen wir den Gebrauch f?r drei Jahre. Falls bei der Inspektion des Pessars Risse, Verformungen oder Verf?rbungen auftreten, muss das Pessar zu jedem Zeitpunkt ersetzt werden.
Entsorgung:
Gebrauchte und besch?digte Silikonprodukte k?nnen in keimarmem Zustand zu Hause im Hausm?ll eingepackt entsorgt werden. In medizinischen Einrichtungen m?ssen die l?nderspezifischen Vorschriften eingehalten werden.
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im Juli 2020.
Quelle: www.dr-arabin.de
Stand: 01/2022
Arabin W?rfel Pessare perforiert und unperforiert (alle mit Knopf)
Bestandteile und Lagerung:
Das W?rfel-Pessar besteht aus gewebefreundlichem Silikon mit einem Knopf und festgeschwei?ten Faden zur Erleichterung des Wechselns. Das Pessar kann bei Raumtemperatur bei 1 bis 30 ?C gesch?tzt vor UV-Strahlung ohne direkten Kontakt zu reaktiven Medien wie Gas, Ozon oder Mineral?l gelagert werden.
Indikation:
Das W?rfel Pessar h?lt durch seinen Vakuum-Effekt besser als andere Pessare. Die unperforierte Form h?lt besser als die perforierte Form, die jedoch leichter zu wechseln ist. Mit dem W?rfel Pessar k?nnen verschiedene Grade der Scheidensenkung behandelt werden. Wenn die Senkung so stark ist, dass die Scheide dadurch nach au?en gest?lpt wird, spricht man von einem Vorfall. Durch ein in die Scheide eingef?hrtes W?rfel Pessar k?nnen die gesenkten Organe wieder in ihre urspr?ngliche Lage zur?ckgebracht werden. Das W?rfel Pessar h?lt durch seinen Saugnapfeffekt besser als andere Produkte. Behandlungsindikationen sind auch St?rungen der Blasenentleerung, Beschwerden beim Geschlechtsverkehr und vor Operationen (mit ?strogencreme).
Schulung:
Wenn ein behandelnder Arzt wenig Erfahrung in der Pessar-Therapie hat, empfehlen wir eine Schulung (online/hands-on), den Besuch unserer Website www.dr-arabin.de. oder die ?berweisung an erfahrene Kollegen.
Gr??en:
Die Gr??e des W?rfel Pessars richtet sich nach der Kantenl?nge des W?rfels. Es werden 10 verschiedene Gr??en angeboten, die eine minimale Kantenl?nge von 25mm (Gr??e 0) bis zu einer maximalen Kantenl?nge von 75mm (Gr??e 9) aufweisen. Die richtige Gr??enauswahl durch einen behandelnden Arzt ist Voraussetzung f?r den sicheren Halt und beschwerdefreien Gebrauch. Der W?rfel sollte so gro? sein, dass er beim Pressen, Husten und bei Bewegungen gut sitzt/haftet. Ein zu gro? gew?hlter W?rfel kann auf die Blase oder den Darm dr?cken und die Entfernung erschweren. Die Behandlung sollte immer mit einem W?rfel beginnen, der sowohl beim Husten als auch beim Pressen haftet bzw. gut sitzt. Nach einigen Tagen oder Wochen kann es notwendig sein, die Pessar-Gr??e (meist auf ein kleineres Modell) zu wechseln. Im Fall einer verengten Scheide werden die gr??eren Modelle angewendet.
Gebrauch:
Der behandelnde Arzt passt bei der Erstuntersuchung das Pessar an. W?rfel Pessare werden nach anf?nglicher Anleitung durch einen Arzt oder durch Anleitung einer anderen Fachperson von der Tr?gerin selbst t?glich abends entfernt und morgens wiedereingesetzt. Dadurch k?nnen sich die Scheidenw?nde ?ber Nacht erholen. In einigen F?llen kann es jedoch sinnvoll sein, das Pessar zur Vorbereitung des Gewebes vor einer Operation auch nachts anzuwenden. Dies sollte jedoch nur auf Anordnung des behandelnden Arztes erfolgen. Bei einem gro?en Vorfall kann man bei pflegebed?rftigen Patientinnen auch nachts ein kleineres Pessar einsetzen, jedoch immer in Absprache mit dem jeweils behandelnden Arzt. Es ist vorteilhaft, beim Einf?hren des W?rfels eine Salbe ?ber 2 - 3 W?rfelkanten aufzutragen. Hierdurch wird nicht nur ein Gleiteffekt, sondern auch bei Verwendung von ?strogen eine bessere Gewebedurchblutung oder ein Aufbau einer normalen Scheidenflora erzielt. Die Wahl der Creme oder Salbe sollte mit dem behandelnden Gyn?kologen besprochen werden. Zum Einf?hren des W?rfels stellt man ?hnlich wie beim Einf?hren eines Tampons den Fu? auf einen Stuhl oder die Bettkante, es kann auch ausreichend sein, das Pessar mit gespreizten Beinen ggf. an einer Wand lehnend oder liegend einzuf?hren. Dabei schiebt man den W?rfel soweit wie m?glich in die Scheide. Erst dann sitzt das Pessar korrekt und f?hrt zu keinerlei Druckbeschwerden. Zum Entfernen zieht man nach L?sen des Vakuums (Hin-und Her Bewegung) den W?rfel am Faden - am besten in verschiedene Richtungen, ggf. auch mit leichtem Pressen - so weit herunter, bis ein Widerstand durch die Beckenbodenmuskulatur sp?rbar wird. Mit dem Zeige- und/oder Mittelfinger m?ssen die erreichbaren Kanten des Pessars so bewegt werden, dass sich das vorhandene Vakuum l?st. Danach ist das Pessar unter gleichbleibenden leichten Faden Zug zu entfernen. Wenn die Patientin kein Wasser lassen kann, aber auch wenn eine Inkontinenz durch das Pessar verst?rkt wird, sollte das Pessar entfernt und ein kleineres (anderes) Modell gew?hlt werden. Die Patientin sollte angewiesen werden, alle Beschwerden -auch beim Wasserlassen/Stuhlgang- w?hrend der Pessar Therapie sofort zu melden.
Nachuntersuchung:
Nach dem ersten Einsetzen des Pessars sollte die Patientin nach ca. einer Woche (sp?testens nach vier Wochen) nachuntersucht werden. Bei jeder Nachuntersuchung sollte das Pessar entfernt und mit lauwarmem Wasser gereinigt werden, w?hrend die Scheide auf Erosionen, Drucknekrosen oder allergische Reaktionen untersucht wird. Nicht selten wird die Gr??e des Pessars nach der ersten Anpassung ge?ndert. Die Patientin sollte dann erneut nach ein bis zwei Wochen eine Untersuchung durchf?hren lassen. Wenn am Pessar Risse oder andere Defekte festgestellt werden, muss das Pessar ersetzt werden. Die Patientin sollte f?r die Dauer der Behandlung vorzugsweise von demselben Arzt betreut werden. Bei einer motivierten Patientin, die eine effektive Handhabung des Pessars nachweist, k?nnen Nachuntersuchungen nach Ermessen weiter auseinanderliegen.
Anwendung/S?ubern:
Das W?rfel- Pessar wird als therapeutisches Produkt bezeichnet und darf nur von einer einzigen Patientin verwendet werden. Die Reinigung erfolgt unter flie?endem Wasser ohne Verwendung von Desinfektionsmitteln. Schleim oder Materialreste k?nnen ggf. vorsichtig mit einer weichen Zahnb?rste entfernt werden, ohne den Knopf zu lockern oder herauszurei?en.
Nebenwirkungen/ Komplikationen:
Obwohl Pessare eine sichere Behandlungsform darstellen, sind sie ein \"Fremdk?rper\". Daher ist die h?ufigste Nebenwirkung vermehrter Ausfluss und ggf. Geruch. Diese Nebenwirkung kann durch die Verwendung zus?tzlicher Ma?nahmen (Cremes, Hygiene) vermindert werden. Beim Stuhlgang kann das Pessar tiefer treten (Bild oben rechts). Die Patientin sollte angewiesen werden, dann das Pessar zu ertasten und es wieder in der Scheide zu fixieren. Postmenopausale Frauen sind anf?lliger f?r vaginale Schleimhautverletzungen. Durch F?rderung der Epithelreifung kann eine Behandlung mit ?strogencreme die Scheidenschleimhaut widerstandsf?higer gegen Erosionen machen. Bei l?ngerer Liegedauer und/oder ?strogenmangel kann es zu Druckbeschwerden der Scheidenschleimhaut kommen. Dies ist am schlimmsten, wenn ein Pessar vergessen wird. Bei Unvertr?glichkeit kann ein anderes Modell, z.B. ein Schalen- oder Keulen-Pessar gew?hlt werden. Dies entscheidet dann der Arzt. Falls der Faden ausrei?en sollte, ist das Pessar so bald wie m?glich zu entfernen. Bei Frauen, die eine verdeckte Form der Blasenschw?che haben (\"larvierte Inkontinenz\") kann das W?rfelpessar eine Harninkontinenz verst?rken. In diesen F?llen soll mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, ob auf ein anderes Modell (Urethra- oder Urethra-Schalen Pessar) gewechselt oder eine andere Behandlung durchgef?hrt werden muss. Bei pflegebed?rftigen oder ?ngstlichen Patientinnen kann eine Pflegekraft oder ein Familienmitglied in die Handhabung des Wechselns eingebunden werden, bei Blutungen oder ernsten Infektionen muss immer ein Arzt konsultiert werden.
Liegedauer:
Die Therapie ist \"kurzfristig\" (< 30 Tage). Unsere Empfehlung ist jedoch, das Pessar jeden Abend zu wechseln! Es darf nur von derselben Patientin wiederverwendet werden.
Kontraindikationen:
Bei Patientinnen, die pflegebed?rftig oder nicht in der Lage sind, auf regelm??iges Wechseln zu achten, kann eine Pflegekraft oder ein Familienmitglied in die Handhabung des Wechselns integriert werden. Bei Schmerzen, Blutungen oder ausgepr?gtem Fluor sollte aber der behandelnde Arzt zu Rate gezogen werden. Eine Allergie gegen Silikon ist extrem selten, w?re aber auch eine Kontraindikation. Aktive Infektionen, darunter auch entz?ndliche Erkrankungen der Scheide oder des Beckens, schlie?en eine die Verwendung eines Pessars aus, bis die Infektion abgeklungen ist. Patientinnen, die Ratschl?ge nicht verstehen, ignorieren oder nicht nachbeobachtet werden k?nnen, sollten kein Pessar erhalten.
Warnung:
Bei Schmerzen, Blutungen oder extremen Fluor mit Geruchsbildung muss der behandelnde Arzt so schnell wie m?glich zu Rate gezogen werden. Obwohl Cremes und Gels die Behandlung mit Pessaren verbessern, wurde die Vertr?glichkeit von diesen Produkten auf das Material des Pessars nicht getestet. Schwere Komplikationen, die auf das Pessar zur?ckzuf?hren sind, sollten dem Hersteller und ggf. den verantwortlichen Beh?rden gemeldet werden.
Haltbarkeit:
Dem Pessar wurde eine Haltbarkeit in der Originalverpackung von 10 Jahren ab dem Produktionsdatum zugeordnet. Nach dem Einsetzen des Pessars empfehlen wir den Gebrauch f?r drei Jahre. Falls bei der Inspektion des Pessars Risse, Verformungen oder Verf?rbungen auftreten, muss das Pessar zu jedem Zeitpunkt ersetzt werden.
Entsorgung:
Gebrauchte und besch?digte Silikonprodukte k?nnen in keimarmem Zustand zu Hause im Hausm?ll eingepackt entsorgt werden. In medizinischen Einrichtungen m?ssen die l?nderspezifischen Vorschriften eingehalten werden.
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ?berarbeitet im Juli 2020.
Quelle: www.dr-arabin.de
Stand: 01/2022